- Bitcoin-Kurs vor möglicher Bärenmarktphase:
Analysten schließen auch für die kommenden Jahre klassische Bärenmärkte nicht aus. Besonders das Jahr 2026 rückt dabei in den Fokus. - 65.000 US-Dollar als Schlüsselzone:
Das frühere Allzeithoch gilt laut Power-Law-Modell als entscheidende Marke. An ihr könnte sich der langfristige Trend entscheiden. - Power Law bleibt Referenz:
Historisch holte der Bitcoin-Kurs Abweichungen vom langfristigen Wachstumsgesetz meist nach, entweder durch Aufwärtsbewegungen oder tiefere Tests. - Vierjahreszyklen verlieren an Bedeutung:
Halving-Zyklen wirken zunehmend schwächer. Stattdessen prägen längere Preisphasen mit geringerer Volatilität den Markt. - 📈 Nutze den Rücksetzer als Chance!
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Bitcoin-Kurs vor entscheidender Phase
Der Bitcoin-Kurs steht vor einem potenziell entscheidenden Abschnitt. Während viele Marktteilnehmer nach dem starken Zyklus der vergangenen Jahre von einer strukturellen Reife des Marktes ausgehen, mehren sich Stimmen, die auch für die kommenden Jahre weitere klassische Bärenmarktphasen nicht ausschließen. Besonders das Jahr 2026 rückt dabei zunehmend in den Fokus, mit der Zone um 65.000 US-Dollar als möglichem Wendepunkt.

Bitcoin-Kurs: Power Law bleibt relevant für den Trend
Eine aktuelle Analyse von Jurrien Timmer, Direktor für globale Makroökonomie bei Fidelity Investments, greift erneut auf das sogenannte Power Law zurück. Dieses Modell versucht, dem Bitcoin-Kurs einen langfristigen „fairen Wert“ zuzuordnen, indem es das historische Wachstum mit logarithmischen Trendlinien abbildet. Die Vergangenheit zeigt, dass Phasen, in denen der Kurs in Richtung dieser unteren Trendlinien zurücklief, häufig mit langfristigen Tiefpunkten einhergingen.
Nachdem sich der Bitcoin-Kurs während eines Großteils des aktuellen Zyklus relativ nah an der Power-Law-Trendlinie bewegt hat, sieht Timmer nun das Risiko eines erneuten Tests niedrigerer Unterstützungsbereiche. Besonders relevant sind dabei zwei Marken: Zum einen das frühere Allzeithoch bei rund 65.000 US-Dollar, zum anderen die deutlich tiefer verlaufende Power-Law-Trendlinie, die aktuell bei etwa 45.000 US-Dollar liegt.

Timmer selbst betont, dass Bitcoin inzwischen stärker der sogenannten S-Kurve des Internets folge als der klassischen Power-Law-Kurve. Dennoch bleibt das Modell für ihn ein wichtiger Referenzrahmen. Sollte sich der Kurs 2026 über einen längeren Zeitraum seitwärts bewegen, könnte sich die Power-Law-Trendlinie sukzessive in Richtung der 65.000-US-Dollar-Marke verschieben. Genau dort könnte sich dann ein „Alles-oder-nichts“-Moment für den langfristigen Trend ergeben.
Vierjahreszyklen verlieren an Einfluss
Ein zentraler Punkt der Analyse ist die Frage, ob Bitcoin weiterhin klassischen Vierjahreszyklen unterliegt. Für Timmer verlieren die Halving Zyklen mit zunehmender Marktreife an direktem Einfluss auf den Preis. Das bedeutet jedoch nicht, dass starke Korrekturphasen der Vergangenheit angehören.
Dieser Einschätzung schließt sich auch David Eng an. Er widerspricht der These, Bitcoin habe sich zu einem rein stetig wachsenden S-Kurven-Asset ohne ausgeprägte Bärenmärkte entwickelt. Bitcoin sei ein knappes Anlagegut innerhalb des globalen Finanzsystems und kein isoliertes Technologieprodukt wie das Internet. Preisfindung erfolge weiterhin über Angebot, Nachfrage und Liquiditätszyklen.

Eng verweist darauf, dass Bitcoin zwar reifer geworden ist, mit längeren Zyklen und einer tendenziell geringeren Gesamtvolatilität. Dennoch seien Bärenmärkte ein natürlicher Bestandteil dieses Reifeprozesses und kein Zeichen struktureller Schwäche.
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Kursentwicklung erhöht Spannungsdruck
Nach dem verlustreichen Jahr 2025 ist die Diskussion um die Gültigkeit der Vierjahreszyklen erneut aufgeflammt. Historisch betrachtet hat Bitcoin noch nie ein Jahr nach einem Halving niedriger beendet als zu dessen Beginn. Gleichzeitig wird zunehmend infrage gestellt, ob diese Regelmäßigkeit auch in Zukunft Bestand haben muss.
Eng argumentiert, dass der aktuelle Kursverlauf eher als „komprimiert“ zu verstehen ist. Bitcoin bewege sich unterhalb seines langfristigen Wachstumsgesetzes, ohne dieses zu brechen. In der Vergangenheit habe sich ein solcher Zustand meist nicht durch ein Absenken der Bewertungsmodelle aufgelöst, sondern durch eine nachholende Preisbewegung.
Seiner Einschätzung nach stagniert Bitcoin nicht im klassischen Sinne, sondern befindet sich in einer Phase erhöhter Spannung. Die Geschichte lege nahe, dass diese Spannungen entweder durch eine deutliche Aufwärtsbewegung oder durch eine erneute Annäherung an langfristige Unterstützungszonen abgebaut werden.
Bitcoin is Compressed Below Its Growth Law, and Compression Always Resolves Upward
— David 🇺🇸 (@david_eng_mba) January 10, 2026
Bitcoin still obeys a single power law with extraordinary stability (R² ≈ 0.96) across 15+ years bubbles and crashes are oscillations, not regime changes.
• Spot (~$90.5k) is ~25% below… pic.twitter.com/OWVwG4Vgas
Fazit: 2026 könnte zum Prüfstein werden
Die aktuellen Analysen deuten darauf hin, dass Bitcoin auch in Zukunft nicht frei von Bärenmarktphasen sein wird. Während der Einfluss der Halving-Zyklen abnimmt, gewinnen langfristige Bewertungsmodelle wie das Power Law an Bedeutung. Die Zone um 65.000 US-Dollar rückt dabei als mögliche Schlüsselmarke für die kommenden Jahre in den Fokus.
Sollte sich der Kurs 2026 weiter seitwärts bewegen, könnte diese Marke zur entscheidenden Grenze werden, an der sich entscheidet, ob Bitcoin seinen langfristigen Wachstumspfad fortsetzt oder erneut tiefere Unterstützungen testet. Klar ist: Auch in einem reiferen Markt bleibt Bitcoin ein zyklisches Asset – mit allen Chancen und Risiken, die damit einhergehen.