Bereits 2016 gegründet, ist die Krypto-Börse Crypto.com heutzutage als einer der bekanntesten ihrer Art auf fünf Kontinenten vertreten. Sie punktet zudem durch ein breit gefächertes Ökosystem, das nicht nur aus der eigenen App besteht, sondern eine eigene Wallet, einen Krypto-Kredit und viele weitere Features bietet.

Crypto.com gilt als eine Art Allrounder der Branche, der sowohl für Anfänger als auch für Krypto-Enthusiasten und Profis geeignet ist. Ein Grund mehr für uns einen genaueren Blick auf den Anbieter zu werfen und unsere Crypto.com Erfahrungen zu teilen. Wie gut schneidet Crypto.com im Test ab?

Was ist Crypto.com?

Hinter Crypto.com steckt eine dezentrale Börse (DEX), die sowohl den Handel als auch das Bezahlen mit Kryptowährungen ermöglicht. Dabei arbeitet die Plattform mit dem erklärten Ziel, in Web 3.0 eine anonyme und freie Bezahlung auf der gesamten Welt anzubieten. Dazu wird das Framework der Ethereum-Blockchain genutzt.

Crytpo.com als Krypto-Börse

Zunächst unter dem Namen “Monaco” im Jahr 2016 gegründet, wurde die Domain 2018 zu Crypto.com umbenannt und hat aktuell in Singapur seinen Hauptsitz. Dabei punktet das Unternehmen mit einigen beachtlichen Zahlen: Aktuell arbeiten rund 3.000 feste Mitarbeiter für Crypto.com, die für stattliche zehn Millionen Nutzer aus über 90 Ländern verantwortlich sind.

Darüber hinaus wird ein breites Angebot an Kryptowährungen angeboten, denn Nutzer können über die App über 250 verschiedene Kryptowährungen handeln.

Die 13 besten Krypto-Börsen 2022

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Zudem lassen sich eine Vielzahl an exklusiven Non Fungible Tokens (NFTs) finden, die nur über die hauseigene Plattform gehandelt werden können. Gerade die sogenannten Drops - also NFTs, die zu einem bestimmten Zeitpunkt von einem bestimmten Künstler über Crypto.com zugänglich gemacht werden - erfreuen sich bei Sammlern großer Beliebtheit.

Einer der wohl bekanntesten Künstler, der seine Werke hier anbietet, ist der US-amerikanische Rapper Snoop Dogg, der auch unter anderem beim Metaverse Krypto-Game The Sandbox aktiv ist.

Aktuell ist Crypto.com zudem als Sponsor für eine Vielzahl an bekannten Franchises - gerade im Sportbereich - aktiv. Hierzu zählen unter anderem die Formel.1, das MMA-Unternehmen UFC, die italienische “Serie A” und einige Klubs aus den Bereichen Fußball, Basketball und Eishockey.

Darüber hinaus konnte die Krypto Börse den Schauspieler Matt Damon (Good Will Hunting, Der Marsianer) als Gesicht für TV-Werbespots gewinnen.

Die Crypto.com-Kryptowährung Cronos (CRO)

Cronos (CRO), ehemals Crypto.com Coin, ist die native Kryptowährung von Crypto.com., dessen Aufgabe hauptsächlich darin liegt, dass er von den Usern der Plattform zum Staking genutzt werden kann.

Crypto.com (CRO): Coin, Prognose und Kurse | Bitcoin2Go
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So können Inhaber von CRO Gebühren verdienen und darüber hinaus den Coin auch zur Bezahlung von Überweisungen über die Plattform nutzen. Hier wird dann eine Rückzahlung für die Nutzer von bis zu 20 Prozent angeboten, wenn Händler über die Plattform mit CRO bezahlt wurden.

Jährliche Zinsen garantiert

Darüber hinaus gibt es einen jährlichen Zins von 10 bis 12 Prozent für Nutzer, die entweder über die kostenlose App oder über die hauseigene Metal Visa Karte das Staking betreiben.

Wie sicher ist Crypto.com

Das CRO-Netzwerk wurde auf der Ethereum-Blockchain aufgebaut und nutzt dabei den ERC-20 Standard, der vor allem für eine schnelle Abwicklung der Smart Contracts eingesetzt wird. Die Ethereum-Blockchain gilt als eine der sichersten Varianten überhaupt, sodass keine Sorgen in Bezug auf Hacker oder Diebe entstehen müssen.

Crypto.com setzt auf das "Know Your Customer" (KYC) Protokoll, um einen regulatorischen Standard zu gewährleisten. Beachte allerdings, dass Crypto.com noch keine Lizenz in Deutschland besitzt, die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vergeben wird. Zudem liegt keine Einlagensicherung vor.

Darüber hinaus kommt Crypto.com allen Regulierungen und Gesetzen der Europäischen Union und der deutschen Gesetzgeber nach. Dazu zählt unter anderem das “Know Your Customer” (KYC) Protokoll, das eine Verifizierung der Nutzer via Klarnamen sowie Ausweisdokumente vorschreibt.

Einen weiteren Sicherheitsfaktor bietet die Tatsache, dass einerseits alle Mitglieder des Vorstands mit Klarnamen bekannt sind. Andererseits bekam die Plattform als erste Krypto-Börse überhaupt 2021 eine Klasse 3 Virtual Financial Assets (VFA) Lizenz von der Malta Financial Service Authority (MFSA), die Lizenzen für Finanzinstitute vergibt und für Regulierungen zuständig ist.

Unsere Erfahrungen mit crypto.com: Die Kosten im Überblick

Wie jede Plattform für den Handel mit unterschiedlichen Fiat- und Kryptowährungen erhebt auch Crypto.com Gebühren.

Diese können sich jedoch mitunter stark unterscheiden und sind immer abhängig vom Handelsvolumen sowie den gehandelten Währungen.

In unserem Crypto.com Test 2022 hat sich dabei gezeigt, dass die Gebühren bei Crypto.com vor allem für Trader attraktiv sein dürften. Im Folgenden gehen wir in unserem Cryoto.com Erfahrungsbericht näher auf die Kosten für den Krypto Handel auf der Krypto Börse ein.

Gebühren beim Kryptohandel auf crypto.com

Wie viele andere Krypto-Börsen auch verwendet Crypto.com eine sogenannte Maker-Taker-Gebührenstruktur. Das bedeutet, dass unterschiedliche Gebühr gezahlt werden müssen, abhängig davon, ob ein Auftrag Liquidität schafft (der Kunde ist in diesem Fall der “Maker”) oder ob der Auftrag Liquidität reduziert (der Kunde ist der “Taker”).

Am besten lässt sich dies anhand eines realen Beispiels erklären: Ein Hersteller wird in der Regel als “Maker” bezeichnet, da er dafür sorgt, dass mehr Nutzer eine bestimmte Plattform nutzen und dadurch die Liquidität auf der Plattform erhöhen. Ein Abnehmer hingegen wird als “Taker” bezeichnet, da er seine Finanzmittel einsetzt und damit von der Plattform nimmt.

Große Rabatte für Viel-Trader

Im Allgemeinen müssen Nutzer als Taker eine höhere Gebühr zahlen, obwohl die Plattform die Gebühren abhängig vom Handelsvolumen und dem Einsatz von CRO-Token reduziert. Grundsätzlich gilt: Je höher das Handelsvolumen in den letzten 30 Tagen war, desto größer ist auch der Gebührenrabatt.

Folgende Tabelle bietet diesbezüglich einen Überblick:

Handelsvolumen (in USD) Maker Gebühren Taker Gebühren
0 - 25.000 0,40 Prozent 0,40 Prozent
25.001 - 50.000 0,35 Prozent 0,35 Prozent
50.001 - 100.000 0,15 Prozent 0,25 Prozent
100.001 - 250.000 0,10 Prozent 0,16 Prozent
250.001 - 1.000.000 0,09 Prozent 0,15 Prozent
1.000.001 - 20.000.000 0,08 Prozent 0,14 Prozent
20.000.001 - 100.000.000 0,07 Prozent 0,13 Prozent
100.000.001 - 200.000.000 0,06 Prozent 0,12 Prozent
200.000.001 und mehr 0,04 Prozent 0,10 Prozent

Darüber hinaus lassen sich die Gebühren noch einmal reduzieren, indem über Crypto.com der native Token CRO für das Staking eingesetzt wird. Je mehr CRO dabei ein Nutzer einsetzt, desto größer ist der Rabatt auf die Handelsgebühren:

Staking Rabatt
ab 5.000 CRO 10 %
ab 10.000 CRO 20 %
ab 50.000 CRO 40 %
ab 100.000 CRO 60 %
ab 500.000 CRO 70 %
ab 1.000.000 CRO 80 %
ab 5.000.000 CRO 90 %
ab 50.000.000 CRO 100 %

Werden also beispielsweise 100.000 CRO auf der Plattform für das Staking genutzt und wurden 75.000 US-Dollar in den letzten 30 Tagen getradet, so entstehen für Maker lediglich 0,09  statt 0,15 Prozent und für Taker 0,15 statt 0,25 Prozent Gebühren.

Crypto.com Kreditkarten – welche Gebühren fallen an?

Die Krypto-Plattform bietet Nutzern die Möglichkeit einen Antrag für eine VISA Kreditkarte zu stellen, wenn eine bestimmte Anzahl an CRO-Token für mindestens 180 Tage für das Staking eingesetzt wurden. Dabei werden insgesamt fünf verschiedene Stufen angeboten, die unterschiedliche Ansprüche und Belohnungen haben. Eine genaue Übersicht lässt sich am besten direkt auf der Homepage von Crypto.com finden.

Der wichtigste Aspekt bezieht sich allerdings auf die Summe an CRO, die von einem Nutzer für das Staking eingesetzt wird: Die unterste Stufe der VISA Kreditkarte hat den Namen “Midnight Blue” und kann bereits ab 0 Euro angefragt werden. “Ruby Steel” ist die zweite Stufe und kann ab 350 Euro an CRO-Staking beantragt werden, während “Royal Indigo & Jade Green” ab 3.500 Euro angefragt werden können. “Frosted Rose Gold & Icy White” sind ab 35.000 Euro nutzbar und wer 350.000 Euro oder mehr an CRO für das Staking einsetzt, der bekommt die “Obsidian” VISA Karte zur freien Verfügung.

Crypto.com VISA Kreditkarten
Crypto.com bietet vier verschiedene VISA Kreditkarten mit unterschiedlichen Vorzügen an.

Gängige Vorzüge sind hier höhere CRO Rewards sowie Rückzahlungen bei der Nutzung verschiedener Anbieter wie Spotify, Netflix oder Airbnb. Die Rückzahlungen selbst werden ausschließlich in CRO getätigt.

Wichtig ist zudem zu wissen, dass es sich bei allen Karten um sogenannte Prepaid-Karten handelt, die vor der Nutzung mit einer Währung aufgeladen werden müssen. Die Umrechnungskurse (sowohl für Fiat- als auch für Kryptowährungen) hängen dabei von einer Vielzahl an Faktoren ab, die genau im VISA-Vertrag vorab aufgelistet werden. Grundsätzlich sind sie allerdings mit den Kursen gängiger Banken und Plattformen vergleichbar.

Eine jährliche Gebühr für die Nutzung der Kreditkarte gibt es nicht. Jedoch können weitere Gebühren für das Abheben von Bargeld über einen Geldautomaten anfallen. Wird eine bestimmte monatliche Grenze (abhängig von der Stufe der Kreditkarte) überschritten, so wird eine Gebühr von 2 Prozent berechnet. Wird die monatliche Grenze für den Währungsumtausch überschritten, so verlangt Crypto.com eine Gebühr von 0,5 Prozent.

Unsere crypto.com Erfahrungen: Kontoeröffnung

Bevor die Krypto-Plattform genutzt werden kann, müssen sich Nutzer zunächst einmal anmelden und ein Konto einrichten. Das geht glücklicherweise schnell und sollte selbst für Technik-Anfänger ohne Probleme durchzuführen sein. Wir führen euch durch die Registrierung und Verifizierung mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Die Registrierung

Bei Crypto.com handelt es sich um eine Plattform, die lediglich über mobile Geräte genutzt werden kann. Dazu muss zunächst die Crypto.com App im Apple Store oder im Google Store gefunden und heruntergeladen werden. Nach der automatischen Installation ist die App sofort einsetzbar. Zunächst sind sämtliche Informationen nur in englischer Sprache verfügbar, jedoch kann eine andere Sprache nach der Anmeldung einfach ausgewählt werden.

Crypto.com Sprache ändern
Die Spracheinstellungen lassen sich nach der Anmeldung anpassen.

Nach dem Starten der App muss nun als Nächstes auf “Sign Up” geklickt werden, woraufhin die App nach einer E-Mail-Adresse fragt. Nach der Eingabe und Bestätigung wird eine E-Mail mit Link an die angegebene Adresse verschickt. Jetzt muss die E-Mail im eigenen Postfach gefunden und auf den Link in der Email geklickt werden.

Als Nächstes fragt die Crypto.com App nach der Telefonnummer, mit der der neue Account verbunden werden soll. Nach der Eingabe der Nummer wird ein Code zur Überprüfung der Nummer per SMS geschickt und abgefragt. Wird der Code richtig in die App eingetippt, so gilt die Nummer als verifiziert.

Die Verifizierung

Nun fragt die App nach einer Verifizierung der eigenen Identität. Dazu wird der volle Name, ein Ausweis und ein Selfie benötigt. Nach der Eingabe Deines Namens musst Du die Vorder- und Rückseite Deines Ausweises fotografieren, ehe Du ein Selfie aufnehmen kannst.

Wurden diese Schritte erledigt, dauert es laut Crypto.com App zwei bis drei Arbeitstage, bevor das Konto freigeschaltet wird - allerdings hat meine Verifizierung weniger als eine Stunden gedauert. Eine entsprechende Nachricht poppt dann auf dem Gerät auf, auf dem die App installiert wurde.

Sobald die Verifizierung erfolgreich durchgeführt wurde, muss als Nächstes ein sechsstelliger Code gewählt werden. Dieser Code wird später zur erneuten Anmeldung in der App benötigt. Nun muss lediglich die Fiat-Währung zur Einzahlung gewählt werden, bevor die App genutzt werden kann.

Unsere Erfahrungen beim Krypto-Trading bei crypto.com

Wir haben uns die Plattform von Crypto.com einmal genauer angeschaut und verraten in den folgenden Zeilen genau, welche Erfahrungen wir gesammelt haben.

Crypto.com Einzahlung - So einfach geht’s

Grundsätzlich gibt es zwei Methoden, um Deine Währungen auf die Crypto.com Plattform zu bringen. Für Fiat-Währungen musst Du eine Banküberweisung durchführen. Dazu wählst Du in der App zunächst Deine Fiat-Wallet aus, klickst dann auf “Transfer” und wählst anschließend Deine Währung (in der Regel EURO) aus. Nun werden alle notwendigen Informationen für eine SEPA-Überweisung angezeigt.

Die Banküberweisung und Zuweisung auf euer Crypto.com Konto dauert in der Regel zwei bis fünf Werktage und wird nach erfolgreicher Abwicklung als Notification auf Deinem mobilen Endgerät angezeigt. In meinem Test wurde der Betrag übrigens innerhalb von 24 Stunden gutgeschrieben.

Die zweite Möglichkeit ist die Nutzung Deiner Krypto-Wallet wie zum Beispiel Meta Mask. Dazu wechselt ihr in der Crypto.com App zur Krypto-Wallet, klickt auf “Transfer” und wählt dann die Kryptowährung aus, die eingezahlt werden soll. Von hier aus kannst Du Deine eigene Wallet verbinden und einfach den weiteren Anweisungen folgen.

Handeln auf der Crypto.com Plattform

Das Kaufen und Verkaufen der verschiedenen Kryptowährungen ist über die App simpel und schnell: Zunächst einmal muss der gewünschte Coin gefunden werden - entweder direkt am Homescreen oder über die Suchfunktion unter dem Reiter “Tracking”.

Ein Klick auf den gewünschten Coin genügt bereits, um den “Kaufen” Button erscheinen zu lassen. Hier werden drei Möglichkeiten zur Bezahlung angeboten: über die Krypto-Wallet, die Fiat-Wallet oder mit Hilfe einer Kreditkarte. Nachdem die gewünschte Anzahl der zu kaufenden Coins ausgewählt wurde (und genügend Finanzmittel zum Bezahlen vorhanden sind), wird die gewünschte Kryptowährung sofort auf das eigene Crypto.com Konto überwiesen.

Das Verkaufen funktioniert im Prinzip genauso: Zunächst muss der Coin gefunden werden, bevor auf der “Verkaufen” Button erscheint. Hier kann dann ausgewählt werden, welche Anzahl der gehaltenen Coins verkauft werden und in welcher Krypto- oder Fiat-Währung das Geld auf das Konto überwiesen werden soll. Das funktioniert alles schnell und ist selbst für Anfänger kein Problem.

Auszahlung auf Crypto.com - Eine Vielzahl an Möglichkeiten

Zunächst einmal muss auf die Krypto- oder Fiat-Wallet in der App navigiert werden, bevor der Auszahlungsprozess über einen Klick auf “Transfer” gestartet werden kann. Soll die Fiat-Währung ausgezahlt werden, so besteht hier nur die Möglichkeit einer Überweisung auf ein Bankkonto.

Mehr Möglichkeiten bietet hingegen die Auszahlung über die Krypto-Wallet, denn hier können die Kryptowährungen entweder an einen anderen Crypto.com Nutzer, an eine externe Wallet, an die Crypto.com Exchange oder an die Crypto.com DeFi Wallet überwiesen werden. Darüber hinaus ist natürlich auch eine Überweisung an das Bankkonto möglich.

Geld verdienen via Staking

Eine wichtige Funktion der Crypto.com Plattform ist das Staking beziehungsweise “Earning”. Die Grundidee dahinter ist simpel: Die Nutzer können verschiedene Krypto-Coins einsetzen, um neue Blöcke der Blockchain hinzuzufügen. Während Bitcoin auf die “Proof of Work” Methode setzt, setzen sogenannte “Proof of Stake” Coins darauf, dass eine gewisse Anzahl der Kryptowährung hinter einer Transaktion steht.

Dafür, dass Nutzer ihre Coins “ausleihen”, werden sie mit einer kleine Gebühr belohnt. Wie viel Crypto.com letztendlich für das Staking auszahlt, hängt einerseits davon ab, welcher Coin überhaupt eingesetzt wird - die Plattform verspricht allerdings bis zu 14,5 Prozent pro Jahr. Andererseits spielt auch die Anzahl der CRO-Tokens, die ein Nutzer für das Staking auf der Plattform einsetzt, eine Rolle.

Dabei gibt es auf der Plattform drei CRO-Staking-Stufen: 400 CRO, 4.000 CRO und 40.000 CRO. Darüber hinaus können Nutzer überlegen, ob sie die Coins für einen Monat, für drei Monate oder für einen flexiblen Zeitraum einsetzen möchten. Je länger der geplante Einsatz, desto höher die Auszahlung.

Crypto.com Lend und Margin-Handel

Beachte jedoch, dass nicht alle Funktionen von Crypto.com auch in Deutschland zugelassen sind. So waren der Margin-Handel sowie das Crypto.com Lending-Programm bereits in der Vergangenenheit in Deutschland nicht zugelassen. Dennoch duldete Crypto.com auch Nutzer aus Deutschland - das hat die Krypto-Börse nun geändert und die Funktionen für deutsche Nutzer gesperrt.

Allerdings können Nutzer nicht in dem ausgewählten Zeitraum auf die Kryptowährungen zugreifen, sodass auf etwaige Marktfluktuationen nicht reagiert werden kann. Eine Übersicht über alle Staking-Währungen und einem dazugehörigen Rechner gibt es auf der offiziellen Webseite zu finden.

Missionen und Mystery Boxes

Crypto.com nutzt das Prinzip der Gamification, um seine Nutzer zum regelmäßigen Einsatz der App zu bewegen. Dafür werden sogenannte Missionen angeboten, die sich innerhalb bestimmter Zeiträume erneuern. Eine Mission kann dabei zum Beispiel das Lesen eines Wissensartikels auf der Blogseite der Plattform beinhalten. Aber auch der Kauf einer bestimmten Anzahl einer beliebigen Kryptowährung kann als Mission erscheinen.

Als Belohnung für das Absolvieren einer Mission bekommen die Nutzer eine bestimmte Anzahl an Diamanten, die wiederum für den Kauf einer sogenannten Mystery Box eingesetzt werden können. In dieser Box ist eine zufällige Anzahl an CRO-Token enthalten - laut Crypto.com können bis zu 1.100 CRO in einer Box erscheinen.

Crypto.com Missionen
Die Missionen auf Crypto.com erlauben das Öffnen von Mystery Boxen, die CRO enthalten.

Letztendlich stellen die Missionen selbst einen netten Zusatz dar, werden jedoch in der Regel keinen Einfluss auf etwaige Investitionen haben.

Crypto.com App - Praktische Funktionen, keine Hilfe

Das größte Problem, das ich während der Nutzung der Crypto.com hatte, war tatsächlich die Vielzahl an Funktionen erst einmal zu verstehen. Grundsätzlich bietet die App nämlich viele praktische Features an, die jedoch (bisher) einfach nicht erklärt oder vorgestellt werden.

So ist es zum Beispiel möglich einzelne Krypto-Coins verfolgen zu lassen und sogar Push-Nachrichten zu bekommen, wenn die Kryptowährung einen von mir ausgewählten Wert übersteigt oder darunter liegt. Das ist echt praktisch, wenn ein bestimmter Coin zu einem bestimmten Wert gekauft oder verkauft werden soll. Allerdings wird auf diese Funktion nicht hingewiesen und muss erst einmal gefunden werden.

Ähnliches gilt im Prinzip für alle Funktionen - wer ein wenig die App erforscht, wird einige praktische Zusätze finden, die sogar eine eigene Hilfe-Page mit ausführlichen Erklärungen haben. Allerdings muss die jeweilige Seite beziehungsweise Funktion zunächst überhaupt erst vom Nutzer entdeckt werden.

Hier hätte ich mir einfach gewünscht, dass die App ein ausführlicheres Tutorial beinhaltet oder einfach eine bessere Übersicht über alle Funktionen und Features bietet. Denn letztendlich ist die App einfach nicht intuitiv genug und vor allem Anfänger fühlen sich schnell überfordert.

Fazit: Die Vor- und Nachteile von crypto.com

Vorteile Nachteile
fünf verschiedene VISA Karten App nicht intuitiv
Cashback (bis zu 5%) viele Features sind “versteckt”
überzeugende Zinssätze Support mitunter langsam
geringe Gebühren kaum Hilfsfunktionen
250+ Kryptowährungen Cashback/Verdienste nur in CRO
Verdienste auch ohne CRO-Staking kein Desktop-/Browser-Zugang
einfaches Bezahlen bei vielen Händlern
viele Sicherheitsvorkehrungen

Am besten gefällt uns an Crypto.com, dass es einerseits leicht zu nutzende Grundfunktionen bietet. Das Kaufen und Verkaufen der 250+ Kryptowährungen funktioniert denkbar einfach und ist innerhalb weniger Sekunden durchgeführt. Auch das Ein- und Auszahlen verschiedener Währungen ist simpel und ohne versteckte Kosten nutzbar.

Andererseits punktet die Plattform damit, dass sie auch für Kleinanleger durchaus lukrative Zinssätze und geringe Gebühren anbietet. Natürlich profitieren Großanleger von besseren Konditionen, doch selbst mit wenigen Hundert Euro kann nicht nur am Krypto-Hype teilgenommen, sondern über Staking und Earning Geld verdient werden.

Verbesserungswürdig ist die App allerdings im Aufbau und Layout, denn ein richtiges Tutorial zur Erklärung der verschiedenen Funktionen gibt es nicht. Auch hätten wir uns gewünscht, dass es zusätzlich zur App noch eine Desktop-Anwendung (zum Beispiel im Browser) geben würde - gerade beim Tracking verschiedener Coins ist der kleine Smartphone-Bildschirm einfach nicht optimal.

Wer über diese Probleme jedoch hinwegsehen kann, der bekommt mit Crypto.com eine wirklich gute Plattform geboten, die sowohl für Anfänger als auch für Viel-Trader geeignet ist und mit einigen guten Features punkten kann.

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