Bitcoin Wochenrückblick

Bitcoin zwischen Verboten, Ethereum, DeFi und dem nächsten Bullrun

Schon wieder neigt sich eine turbulente Woche dem Ende. Eine Woche, in der vor allem die Altcoins wie Ethereum, Chainlink oder Aave (LEND) extrem aufholen konnten gegenüber Bitcoin. Der König der Kryptowährungen kann sich dennoch über eine positive Woche freuen, wenn auch in Deutschland die BaFin mit einem vermeintlichen Bitcoin Automaten Verbot für Unruhe gesorgt hat.

Ethereum kann sich über den Start des finalen Testnets zu Ethereum 2.0 freuen und profitiert weiter vom DeFi Wahnsinn, der das Netzwerk in dieser Woche schon mehrfach fast zum Stillstand brachte. Transaktionskosten und Volumen rennen von einem Rekord zum nächsten, ein Einbruch ist hier derzeit nicht in Sicht. Unsere Analyse zeigt, warum die laufende Dekade für ETH richtig gut laufen könnte.

Das und mehr in unserem Wochenrückblick der KW 32, viel Spaß!

Marktupdate: Gewinner und Verlierer

Vorab die gute Nachricht. Verlierer gab es in dieser Woche eigentlich nicht, deswegen widmen wir uns umso mehr den schönen Dingen im Leben, nämlich den steigenden Kursen. Allen voran konnte Chainlink (LINK) in dieser Woche extrem Boden gut machen und legte fast 30% zu. Im Schlepptau jede Menge DeFi Coins, die wir gleich auch bei den Gewinnern der Woche sehen.

Während Ethereum den Schwung der Altcoins noch mitnehmen konnte muss Bitcoin in dieser Woche mit „nur“ 3% Kurszuwachs fast du den „Verlierern“ gezählt werden. Erfreulich ist allerdings, dass die 11.000 USD Marke hält und aktuell es eher nach 12.000 USD aussehen könnte.

Die Gewinner der Woche: DeFi, DeFi und achja – DeFi

Den ein oder anderen mag es mittlerweile nerven, aber es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass der DeFi Trend keine Eintagsfliege zu sein scheint. So konnten in dieser Woche vor allem die DeFi Altcoins punkten während der Bitcoin Kurs mal durchatmen konnte.

Top Kryptowährungen KW32

Der Blick auf die Top Performer der Woche zeigt eindeutig, dass DeFi einiges aufgeholt hat in dieser Woche. Die Top 10 Gewinner von den Top 100 Coins sind allesamt im DeFi Space verankert. BAND ist dabei der Gewinner der Woche und konnte neben neuen Use Cases für ihre Oracles vor allem durch das anstehende Coinbase PRO Listing punkten. Aber auch Balancer hat einen ordentlichen Schub bekommen und eine wichtige Hürde in Sachen Handelsvolumen gerissen.

Wenn ihr mehr über Band Protocol (BAND) erfahren wollt, schreibt mir doch gerne einen Kommentar und ich werde mich in der kommenden Woche dem Projekt näher widmen!

Ein Blick auf das DeFi Volumen und die gespeicherten Werte untermauern die Einschätzung, dass der DeFi Sektor in den nächsten Wochen wohl noch mit weiterem Wachstum rechnen kann.

DeFi Marktvolumen KW32

Ist Decentralized Finance (DeFi) gekommen um zu bleiben? Was halten die Experten von DeFi und was bedeutet der neue Trend für sie? Ich habe in unserem „DeFi Café“ mit den Experten zu diesen Fragen diskutiert und wirklich spannende Insights aufgedeckt:

Ethereum – Zwischen Kollaps und Durchbruch

In dieser Woche habe ich mir vor allem das Ethereum Netzwerk näher angeschaut, denn durch den DeFi Trend konnte die Nummer 2 hinter Bitcoin durch neue Rekorde auftrumpfen. Des einen Freud ist allerdings des anderen Leid, denn während zwar immer mehr Nutzer auf das Ethereum Netzwerk stoßen, sorgen eben diese auch für ein volles und verstopftes Netzwerk. In dieser Woche war zeitweise völliges Chaos und Transaktionen gingen nur schleppend durch.

Die Gas Preise steigen weiter an und mittlerweile sollte man sich zweimal überlegen, ob und wie man die Transaktionen auf der ETH Blockchain ausführt. Dadurch, dass der DeFi Trend seinen Peak wohl noch nicht erreicht zu haben scheint, drohen in den kommenden Wochen und Monaten wohl weitere Anstiege.

Immerhin konnte Ethereum mit dem finalen Testnet für Phase 0 von Ethereum 2.0 auftrumpfen und sorgt so neben second Layer Scaling Lösungen wieder für Hoffnung beim ETH Netzwerk.

DeFi ist aber nicht der Hauptgrund für das lahmende Netzwerk, denn große Bitcoin & Ethereum Scams sorgen für viel Traffic auf der ETH Blockchain.

Alles wissenswerte findest du in diesem Artikel. Wenn du wissen willst, wieso die laufende Dekade DER Durchbruch für ETH sein könnte, solltest du unbedingt unsere Analyse zu Ethereum lesen.

Bitcoin – Zwischen Verboten, ATMs und dem Bullrun

Kurstechnisch hielt sich Bitcoin zwar in dieser Woche etwas bedeckt, doch man kann nicht behaupten, dass es für BTC schlecht laufen würde. Die 11.000 USD Marke ist stabil und sorgt für Hoffnungen, dass dies erst der Anfang eines erneuten Bullruns bei den Kryptowährungen ist.

Laut einem Indikator sind wir zumindest schon mal in einer aufkeimenden Altcoin Season angekommen und wir alle wissen, wo diese 2017 endete: In einem Rekordhoch für Bitcoin bei 20.000 USD.

Es ist durchaus möglich, dass BTC in einer weiteren parabolischen Phase, dieses ATH pulverisieren könnte. Zu wünschen wäre es sicherlich jedem, der den Crypto Winter 2018 eisern durchgehodlt hat.

In Sachen Regulationen gab es nun etwas mehr Klarheit aus Russland und BTC steht hier wohl vor erneuten Herausforderungen. Auch wenn das Asset nicht verboten werden soll, so scheint die Zahlungsfunktion von Bitcoin keinen großen Anklang bei der russischen Regierung zu finden. Dies liegt womöglich an den eigenen Experimenten eines digitalen Rubels.

Doch kann man Bitcoin wirklich verbieten? Würde ein Verbot nicht vielleicht sogar einen gegenteiligen Effekt auslösen? Was steckt eigentlich hinter dem BaFin Verbot und den Bitcoin Automaten, die reihenweise vom Markt genommen werden?

Alle Antworten findet ihr in diesem Artikel und der Frage ob man Bitcoin verbieten kann. Wer mehr zu den BaFin und Bitcoin Automat Verboten wissen will, sollte hier reinschauen.

Fazit – Es fühlt sich gut an

Mein Fazit für diese Woche ist tatsächlich ein Gefühl, denn viel mehr kann ich seriös unmöglich anbieten. Keine Glaskugel dieser Welt kennt die genaue Zukunft, aber für mich zeigt die aktuelle Entwicklung rund um Bitcoin und Ethereum in eine positive Richtung. Sollte die Weltwirtschaft nicht sofort in der nächsten Woche kollabieren, denke ich, dass es auch für BTC & Co. weiter sonnig bleiben könnte.

Der Nährboden für einen Bullenmarkt bildet sich immer weiter aus, hängt aber eben auch an makroökonomischen Faktoren, die unmöglich abschätzbar sind.

Ich freue mich jedenfalls, dass wir wieder so positiv gestimmt sind und möchte mich dafür auch vor allem bei unserer tollen Telegram Community bedanken, die immer positiv und motivierend, mich, den Markt, Bitcoin und die Adoption weiter vorantreibt. HODL on!

Wir bleiben dran für euch und halten euch immer auf dem aktuellsten Stand. Es lohnt sich also regelmäßig in unserem News Kanal vorbeizuschauen oder auch etwas tiefer in unserer Wissensrubrik zu graben.

Solltet ihr Wünsche, Anregungen, Ideen oder Komplimente haben, dann schreibt uns doch gerne einen Kommentar oder kommt in unseren Telegram Chat.

Ein schönes Wochenende!

[Bildquelle: Shutterstock, Coin360, Coingecko, Defipulse]

Bitcoin Automat mit Frau

Bitcoin Automaten Verbot durch die BaFin? – Die Hintergründe

Ein Bericht des Handelsblatts hat gestern vermehrt für Unruhe in der Community gesorgt. Es geht dabei um die Schließung etlicher Bitcoin Automaten in ganz Deutschland. Dabei wird wild spekuliert, ob nun alle BTC Automaten in Deutschland aus dem Verkehr gezogen werden sollen, oder ob es sich hier um einen Einzelfall handelt.

In einem Interview mit Ivan Mircetic von der Freefall GmbH, einem Bitcoin ATM Betreiber in Deutschland und Österreich, sind wir den Hintergründen auf die Spur gegangen und wollen mit diesem Beitrag für ein wenig mehr Klarheit sorgen.

Verbietet die BaFin alle Bitcoin Automaten?

Nein. Um es wirklich kurz zu machen, starte ich direkt mit einer klaren Antwort in den Artikel, denn es haben sich in den Chats viele Irrtümer und Spekulationen zusammengetan. In dem vom Handelsblatt erwähnten Fall geht es ausschließlich um die Firma ShitcoinsClub, die durch eine Umfirmierung von der „KKT UG“ zur „Virtual Planet OÜ“ mit Sitz in Estland für Unruhe bei der BaFin gesorgt hat.

Denn während der Betreiber gehofft hatte, er könne dadurch Vorgaben der BaFin umgehen, sah die Behörde dies anders und hat nun mit der Schließung und Beschlagnahmung der Bitcoin Automaten gestartet.

Dies führte zu Spekulationen, dass Bitcoin ATMs in Deutschland nun verboten werden könnten, hier handelt es sich aber um einen Einzelfall.

Der Anfang vom Ende der Bitcoin ATMs?

Auch wenn wir noch von keinem allgemeinen Verbot sprechen, muss man klar sagen, dass der Schlag gegen den ShitcoinClub ein Schlag gegen die Bitcoin Automaten Szene ist. Denn der Betreiber zählt zu den größten in Deutschland in reduziert die Anzahl von BTC ATMs nun auf ein Minimum. Ein deutlicher Rückschritt für die Adaption von Bitcoin und Automaten, die als einziges „physisches“ Gateway zu BTC gelten.

Ob die Maßnahme nun den ganzen deutschen Sektor betreffen wird ist nach wie vor unklar und Spekulation. Für unseren Teil denken wir aber nicht, dass das Geschäft der Bitcoin Automaten ausstirbt. Nur muss man aber auch sagen, dass die BaFin hier eben noch ein richtiges Maß finden muss, um dieses Geschäft nicht im Keim zu ersticken. Es braucht klarere Regeln und weniger Unsicherheit.

Für einen besseren Überblick und mehr Insights empfehle ich euch in das Interview reinzuschauen oder mit uns bei Telegram zu diskutieren. Viel Spaß!

Wenn du ansonsten mehr fundiertes Wissen aufbauen willst, empfehlen wir einen Besuch in unserer Wissensrubrik, mit einem Glossar aller wichtigen Begriffe (kurz erklärt) und unserer Wissensbibliothek für den Deep Dive in Bitcoin und Co.

[Bildquelle: Shutterstock]

Ethereum Chart mit ETH Münze

Ethereum Analyse: 2020 könnte die große ETH-Dekade einleiten

Heute wollen wir uns Ethereum und einem kleinen Ausblick zu ETH widmen. Denn wenn wir uns die aktuellen Entwicklungen anschauen, könnte die laufende Dekade zu einer großen Erfolgsgeschichte für Ethereum werden. Nach Tokenisierung und ICOs kann die Smart Contract Blockchain mit Decentralized Finance (DeFi), Dezentralen Börsen (DEX), Dezentralen autonomen Organisationen (DAO) und Non-fungible-Tokens (NFT) weitere Mega Trends etablieren.

Diese Trends sorgen aktuell allerdings dafür, dass die Ethereum Blockchain an ihre Grenzen stößt. Um diese Probleme endlich zu lösen, arbeiten die Entwickler gerade intensiv an Ethereum 2.0, welches gestern mit dem finalen Testnet der Phase 0 und der Beacon Chain begonnen hat.

Wollen wir uns in diesem Artikel also dem Status Quo von Ethereum widmen und einen kleinen Ausblick in die Zukunft riskieren. Viel Spaß!

Ethereum Boom bei Smart Contracts und Nutzern

Wie wir gestern berichtet haben ist das Ethereum Netzwerk derzeit am Anschlag und steht vor einem Kollaps. Dies spiegelt sich auch in den Transaktionskosten wieder, die seit Juni 2020 sogar höher sind als die von Bitcoin und nun ein neues All-Time-High (ATH) erreicht haben.

Was sich auf den ersten Blick nicht wirklich gut anhört, zeigt auf den zweiten Blick aber das aktuelle Interesse an der Smart Contract Plattform. Dies zeigt sich auch bei einem Blick auf die aktuellen Nutzerzahlen sowie die Nutzung der Smart Contracts.

Die aktiven Ethereum Adressen, also Adressen, die täglich ETH oder ERC20 Tokens versenden oder empfangen, haben sich seit Jahresbeginn verdoppelt. Mit ca. 600.000 ETH Adressen ist dies der höchste Wert seit Juni 2019 und nur noch 500.000 Adressen von der Höchstmarke entfernt.

Gleiches gilt für Smart Contracts die mit 3,1 Millionen aktiver Ethereum Kontrakte einen neuen Rekord in der letzten Woche erreichen konnten. Hauptgründe für den Boom liegen aktuell bei DeFi und DEXes, die mehr genutzt werden denn je.

Dezentrale Börsen (DEX) im Höhenflug

Ob Uniswap, 1inch, Balancer, Kyber oder weitere Protokolle. Die dezentralen Börsen erleben seit Beginn der DeFi-Welle einen unglaublichen Hype, der sie sogar vor Kraken und Coinbase im Handelsvolumen brachte. Vor 1 Jahr wäre dies noch undenkbar gewesen und ein Blick auf die Entwicklung spricht Bände, das Ende noch nicht absehbar.

Ethereum Dezentrale Börsen (DEX) Handelsvolumen im Monat


Wir sehen eine unglaubliche Steigerung auf ein Handelsvolumen von über 4 Mrd. USD im Juli. Ein Rekord, der wohl in den nächsten Monaten noch weiter ausgebaut werden könnte, denn gerade kleinere Projekte können von der hohen Liquidität bei DEXes profitieren. Zudem lohnt es sich doppelt, denn nicht nur als Händler kann man im Markt partizipieren, sondern auch als Liquiditäts-Provider. Hier ergeben sich durchaus lukrative Renditen.

Wie das Ganze funktioniert haben wir in diesem Artikel anhand von Balancer erklärt und gezeigt, wie man sich den Dienst einrichtet.

DeFi

Größter Aggregator für DEX

Ohne KYC

Höchste Liquidität

Teilnahme via
Alle Kryptowährungen
Produktangebot
DEX | Lending | Borrowing
Rendite
3% bis 5% Rendite p.a.
Echtzeit Swap von Token
Anbindung an die größten DEX
Volle Kontrolle über Coins
Geringe ETH-Gebühren

Ethereum versendet mehr Werte als Bitcoin

Spannend wird es, wenn wir uns die täglich versendeten Werte auf der Ethereum Blockchain näher anschauen, denn die wenigsten werden wissen, dass ETH hier an BTC vorbeiziehen konnte. Dies ist vor allem durch den Aufstieg der Stablecoins ermöglicht worden, die einen Großteil der Ethereum Transaktionsvolumen in USD ausmachen.

Dies könnte sich durch einen weiteren BTC Anstieg zwar schnell wieder verschieben, zeigt aber, dass Ethereum immer mehr zu einem wichtigen Settlement Layer wird. Die Tendenz zeigt jedenfalls weiter Richtung Stablecoins und ETH, denn bei Bitcoin wird ein Großteil der Werte auch gehalten und weniger bewegt. Spricht für Bitcoin als Store of Value, aber eben auch für Ethereum hier an Signifikanz in Sachen Wertetransfer zu gewinnen.

Decentralized Finance (DeFi) übersteigt 4 Mrd. USD Marke

Auch hier gab es bereits gestern ein neues Update, welches gezeigt hat, wie stark der DeFi Sektor auf der Ethereum Blockchain wächst. Die gespeicherten Werte in DeFi Anwendungen überstiegen erstmals die 4 Mrd. USD Marke mit der Tendenz nach oben.

DeFi Markt Bewertung August

Allein in den letzten 2 Monaten ist der Wert von 1 Mrd. auf 4 Mrd. USD regelrecht explodiert und nimmt immer stärkere parabolische Züge an. Auch wenn die Entwicklung mit erheblichen Risiken einhergeht, untermauern die DeFi Anwendungen die Wichtigkeit von Ethereum als Smart Contract Plattform.

Auch wenn mit Cardano und Shelley ein bereits fertiges und skalierbareres Proof of Stake Netzwerk bereitsteht, spielt die DeFi Musik auf der Ethereum Blockchain. Der Netzwerkeffekt ist eben enorm wichtig und daher sieht es aktuell danach aus, dass sich trotz der Verzögerung von Ethereum 2.0 dies sich auch erstmal nicht ändern wird.

Du willst alles über DeFi wissen? Dann schau in unsere DeFi Rubrik, wo du Wissen, News, Analysen und Vergleiche rund um den aktuellen Krypto Trend findest.

ERC20 Tokens explodieren

Ein weiterer Fakt der aktuell für Ethereum spricht, ist die Tatsache, dass nicht nur ETH selbst, sondern vor allem die auf Ethereum basierenden ERC20 Tokens an Wert zulegen. Allen voran die Governance Tokens der beliebtesten DeFi Anwendungen bieten großen Raum für Spekulationen und Kurs Phantasien.

Laut Messari lieferten die ERC20 Tokens im Jahr 2020 bisher die beste Kursperformance. Nach Angaben der Firma betrug der durchschnittliche YTD-Gewinn für die fast 180 betrachteten Ethereum-basierten Vermögenswerte derzeit 130%, während 10 dieser Vermögenswerte YTD-Gewinne von über 500% aufwiesen.

Das Beispiel von YFI (yearn.finance) zeigt allerdings, dass hier zwar exorbitante Kurszuwächse möglich sind, diese aber mit extremen Gefahren einhergehen und aktuell eher eine experimentelle Preisfindung darstellen. Hier ist also äußerste Vorsicht geboten!

Ethereum und Bitcoin übertreffen 1 Billion USD Marke

Widmen wir uns zum Abschluss der Rolle von Ethereum und Bitcoin gemeinsam. Denn beide sind die mit Abstand wertvollsten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung aber auch nach Wichtigkeit und Nutzung. Beide zusammen haben in diesem Jahr bisher über 1,3 Billionen USD an Werten übertragen. Ein nachweislich bemerkenswerter Beweis für die Wichtigkeit der beiden Kryptowährungen.

Während Bitcoin zu Recht die Nummer 1 darstellt, könnte ETH seine Nische nun endgültig gefunden haben, denn eine Krypto-Ökonomie ohne Smart Contracts und Ethereum wäre heute undenkbar. Beide zusammen können auch extrem gut funktionieren und nehmen ihre entsprechenden Rollen aktuell optimal ein.

Außerdem bieten tokenisierte Bitcoins unendliche Möglichkeiten seine BTC noch produktiver einzusetzen.

Fazit: 5 Jahre Ethereum und der Anbruch einer neuen Ära

Die Ergebnisse der letzten 5 Jahre können sich bei Ethereum also durchaus sehen lassen. Ein enormer Erfolg mit dem wohl in diesem Ausmaß keiner gerechnet hätte. Kurs-technisch sieht es für ETH aktuell wieder rosiger aus und auch hier könnte das Projekt noch am Anfang stehen.

Das Nadelöhr bei aller Euphorie ist aber nach wie vor das Netzwerk selbst. Das noch auf Proof of Work laufende System steht vor dem Kollaps und befindet sich an seiner Grenze. Auch wenn das finale Testnet von Ethereum 2.0 gestern gestartet wurde, ist der Weg zu einem Übergang in ein skalierbares Proof of Stake System noch sehr weit und birgt etliche Gefahren.

Sollte der Übergang nicht gelingen oder es Sicherheitsprobleme geben, werden sich die Leute 2 Mal überlegen, weiterhin Werte über die Ethereum Blockchain zu transferieren. Es wäre der Super-Gau von dem wir zu diesem Zeitpunkt aber nicht ausgehen.

Aktuell zeigt sich das Netzwerk als Magnet für Innovationen und Experimente. Experimente, die aufgehen oder kollabieren können. Dies sollte jedem bei einem Investment bewusst sein. 5 Jahre in der Zukunft werden uns aber sicher Aufschluss darüber geben, ob Ethereum in der Krypto-Ökonomie, zusammen mit Bitcoin, noch die wichtigste Rolle einnimmt.

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[Bildquelle: Shutterstock]

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Chainlink (LINK) Münze neben Altcoin Münzen

Chainlink Kurs steigt um 33% auf fast 10 USD – Neues Allzeithoch erreicht

Der Chainlink Kurs zeigt sich nach dem FUD durch Zeus Capital unbeeindruckt und LINK setzt zu einem neuen Höhenflug an. Zeitweise war der Kurs bereits nah an der 10 USD Marke und markiert heute ein neues Allzeithoch oder auch All-Time-High (ATH). Hintergrund könnte eine goldene Regel sein, die in der Vergangenheit immer wieder auf Chainlink zutreffen konnte. Wir schauen uns diese Regel und den Status Quo mal etwas genauer an.

Du willst mehr über Chainlink erfahren und würdest gerne bei den Grundlagen starten? Dann ist unser „Was ist Chainlink?“ Wissensartikel genau der richtige Startpunkt für dich!

Chainlink Kurs Pump auf fast 10 USD

Chainlink ist eine der Kryptowährungen der Stunde und kann nach dem Bitcoin Pump ordentlich zulegen. LINK reiht sich mit rund 33% Kurszuwachs (in 7 Tagen) zu den großen Gewinnern der letzten Tage. Auch heute zählt der DeFi Coin zu den Gewinnern und reiht sich damit in bekannte Gesellschaft, denn nach dem Bitcoin „Einbruch“ sind es vor allem die DeFi Coins, die wieder kräftig zulegen können.

Chainlink und DeFi Coins im Überblick

Oracles sind für DeFi Protokolle enorm wichtig, daher zählt wenig überraschend auch der Konkurrent BAND zu den Gewinnern der letzten Tage. Die Luft wird für den Chainlink Kurs aber zunehmend dünner, denn in Sachen Marktkapitalisierung steht LINK nun vor der Übernahme von Litecoin auf Platz 8. Ein unglaublicher Erfolg, den wohl vor 2 Jahren keiner vermutet hätte.

Auch die immer neuen Allzeithochs sprechen aktuell für den Chainlink Kurs, nur sollte man sich auch fragen, wie lange so etwas anhalten kann. Aktuell ist sich jedoch auch die Twitter Fan Gemeinde einig, dass nach dem Zeus Capital FUD rund um LINK, die Zeichen aktuell gut stehen.

LINK und die „goldene Regel“ nach einem Bitcoin Dump

Viele fragen sich wie so oft nach den Hintergründen des aktuellen Chainlink Kurs Pumps. Antworten sind aber häufig so ernüchternd wie die Fragen selbst. Es steht außer Frage, dass Chainlink aktuell massiv vom DeFi Hype und der starken Ethereum Performance profitieren kann. Fast täglich werden neue Kooperationen und Nutzung der Chainlink Oracle verkündet. Hier scheint auch kein Ende in Sicht, denn wie heute Morgen berichtet, sieht es auch beim DeFi Trend nicht nach einem schnellen Ende aus. Zumal die Konkurrenz von LINK gerade noch in den Startlöchern steckt.

Ziemlich weit aus dem Fenster lehnt sich Blockroots Co-Founder Josh Rager, der sogar eine goldene Regel erkannt haben will. Denn immer wenn Bitcoin deutlich an Wert verloren hat, konnte der Chainlink Kurs scheinbar davon profitieren. Zugegeben, das ist sicherlich das ein oder andere Mal eingetreten, aber eine fundierte Aussage sieht anders aus.

Tiefergehende Analysen liefern die Tweets von Santiment, die die Social Media Aktivitäten der verschiedenen Kryptowährungen messen. Hier sehen sie auch beim Chainlink Kurs einen klaren Zusammenhang zwischen der Nachfrage im Internet und der Preis Bewegung von LINK.

Fazit

Letzen Endes ist die Suche nach Antworten bei Preisbewegung immer eine Frage der Perspektive. Rückblickend lässt sich vieles deuten, aber meiner Meinung nach zeigen die Aussagen von Josh Rager auch einen Funken Wahrheit. Denn das Verhältnis von Bitcoin und dem Chainlink Kurs zeigt deutlich, wie die Geldflüsse im Kryptomarkt ablaufen.

In Zeiten in denen Bitcoin massiv zulegen kann, leiden häufig die Altcoins, da mehr Geld in die Nr. 1 fließt. Dies lockt wiederum auch Investoren von außerhalb an, die ihre Chance in der Regel zuerst bei BTC suchen. Setzt dann aber eine Korrektur ein, versuchen Trader schnelle Gewinne woanders einzufahren und wechseln wieder in Altcoins, die auch schon zuletzt gut liefen. In diesem Fall sind das eben DeFi Altcoins und Chainlink.

So ergibt sich dann ein neuer Zyklus, der im besten Fall immer weiter angefüttert wird und für steigende Kurse im Gesamtmarkt sorgt. Genauso ist auch 2017 der Bullenmarkt entstanden und vielleicht stehen wir auch dieses Mal wieder vor weiteren Zyklen, die in einem massiven Bullenmarkt münden. Wünschen würden wir uns das alle, dennoch sollte man diese Aussage von mir mit genauso großer Vorsicht wie die „goldene Regel“ von Josh Rager genießen.

[Bildquelle: Shutterstock, Coingecko]

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DeFi mit Ethereum Computernetzwerk

DeFi, 4 Mrd. USD, Scams und der Kollaps des Ethereum Netzwerks

Der DeFi Sektor wächst unaufhaltsam weiter. Nichtmal der jüngste Bitcoin und Ethereum Pump konnte das Wachstum der dezentralen Finanzapplikationen verlangsamen. Allein im letzten Monat konnte der Decentralized Finance Sektor um 100% wachsen und erreicht mit 4,3 Mrd. USD an gespeicherten Werten nun ein neues Rekordhoch.

Auf der anderen Seite sorgt der Hype rund um Decentralized Finance (DeFi) für massive Probleme beim Ethereum Netzwerk und treibt damit die Transaktionskosten auf ein neues Rekordhoch. Ethereum ist aktuell massiv überlastet und sorgt bereits seit Tagen für Probleme bei Transaktionen und Interaktionen mit der Blockchain. Doch der Hauptgrund des nahenden ETH Kollaps ist ein anderer. Mehr dazu in diesem Artikel.

Du willst Decentralized Finance (DeFi) verstehen und wie du vielleicht davon profitieren kannst? Dann starte deine Recherche mit unserem „Was ist DeFi?“ Wissensartikel und schau dir in unserem DeFi Renditevergleich an, welche Produkte die besten Zinsen bieten.

DeFi Sektor übersteigt 4 Mrd. USD Marke

Starten wir mit den positiven Nachrichten. Decentralized Finance Applikationen können erstmals die 4 Mrd. USD Marke übersteigen. Was sich wie eine immer wiederholende Geschichte liest, ist tatsächlich ein wichtiger Meilenstein, denn das Wachstum wird zunehmend parabolisch.

Aktuell ist jedenfalls kein Ende in Sicht und anstatt, dass Bitcoin und Ethereum durch ihre jüngsten Pumps viel Geld zu sich ziehen, wandern weiterhin signifikante Mengen an ETH, BTC, DAI und anderen Stablecoins zu DeFi Anwendungen.

DeFi Markt Bewertung August

Der Verlauf der Kurve an gespeicherten Werten zeigt, dass diese seit Juni 2020 immer steiler wird und sich seitdem vervierfachen konnte. Zugegeben, dies liegt unter anderem auch an den Kurssteigerung von Ethereum und Bitcoin, aber auch die gespeicherten Mengen an BTC und ETH stiegen im letzten Monat um fast 40%.

Lending boomt und lockt Scams

Ein Blick auf die größten DeFi Anbieter verrät uns, dass vor allem der Lending Bereich weiter boomt. Er lockt mit attraktiven Zinsen, die sich durch Yield Farming nochmals deutlich steigern lassen. Ein Segen für viele HODLer, die so ihre Kryptowährungen für sich arbeiten lassen können.

DeFi Anbieter nach Größe

Die ersten 5 Positionen werden fast ausschließlich von DeFi Lending Protokollen belegt, wobei Maker wieder die deutliche Nummer 1 darstellt.

Um aber die Gefahren von DeFi nochmals zu verdeutlichen, reicht ein Blick auf Platz 9, welcher mit yearn.finance (YFI) eine der wohl wildesten Altcoin Pumps der jüngsten Geschichte mitbringt. Der Coin konnte zum Start um mehr als 5.000-10.000% zulegen. Der Wert des Tokens YFI wird aber allein durch die Community bestimmt, denn der Erfinder bezeichnet ihn selbst als „wertlos“.

Durch die Tatsache, dass das Projekt open-source basiert ist, hat es mittlerweile auch Forks gegeben, die den Erfolg kopieren wollten. Während einer zu scheitern scheint, hat sich ein anderer Fork aus Korea bereits als Exit Scam mit 60.000 USD verabschiedet.

„All diese neuen Coins haben keinen inneren Wert. Sie haben auch eine geringe Umlaufmenge und sind extrem volatil.“

In unserem „Was ist Balancer“ Artikel sind wir auf den „Trick“ hinter DeFi Coins eingegangen. Bitte investiert immer mit Bedacht und versteht die aktuelle Phase als ein Experiment und eine Preisfindung für Decentralized Finance Applikationen.

Dezentrale Börsen (DEX) im Vormarsch

Eine Analyse von Tokeninsight beweist, dass Lending aber nicht der einzige Gewinner des DeFi Hypes ist, denn vor allem die dezentralen Börsen (DEX) können profitieren. Die Handelsvolumen explodieren und konnten zuletzt sogar Kraken oder Coinbase übertreffen.

Dezentrale Börsen (DEX) Handelsvolumen

Zu den derzeit beliebtesten DEX-Plattformen gehören Curve, Balancer, 0x, Dydx, Kyber, Bancor, IDEX, Oasis und das Gnosis-Protokoll.

Die Daten von Dune Analytics zeigen, dass auf DEXes in den letzten 24 Stunden Geschäfte im Wert von 213 Millionen US-Dollar getätigt wurden. Das Handelsvolumen betrug in den letzten 7 Tagen 1,7 Milliarden USD.

Falls du auch mal eine dezentrale Börse ausprobieren willst, empfehlen wir dir unsere Freunde von 1inch.exchange, die mit ihrem DEX Aggregator alle DEXes an einen Ort bringen und dir somit die besten Preise ermöglichen. Probiere es doch einfach mal aus!

DeFi

Größter Aggregator für DEX

Ohne KYC

Höchste Liquidität

Teilnahme via
Alle Kryptowährungen
Produktangebot
DEX | Lending | Borrowing
Rendite
3% bis 5% Rendite p.a.
Echtzeit Swap von Token
Anbindung an die größten DEX
Volle Kontrolle über Coins
Geringe ETH-Gebühren

Ethereum vor dem Kollaps

Das Wachstum des DeFi Sektors bringt allerdings nicht nur Gutes mit sich. Neben den erwähnten Gefahren hat vor allem das Ethereum Netzwerk mit dem Trend zu kämpfen. Während die dezentralen Finanzapplikationen für Nutzerrekorde sorgten bedeutet dies allerdings auch gleichzeitig eine extrem hohe Belastung für Ethereum. Die Transaktionskosten sind dadurch auf ein neues Rekordhoch gestiegen und das Netzwerk ist extrem überlastet.

Ethereum daily gas used chart by Etherscan.io

Ein Beweis dafür, wie dringend das Update von Ethereum gebraucht wird und eventuell ein limitierender Faktor für weiteres exponentielles Wachstum im DeFi Space. Aktuell sind die Leute aber bereit Gebühren von 2 USD in Kauf zu nehmen, um am DeFi Hype zu partizipieren. Ob das bei 10 USD auch noch so sein wird?

Wer nun aber denkt dies würde allein an DeFi liegen, der wird überrascht sein zu erfahren, dass diese zwar Grund für die höheren Aktivitätszahlen sind, aber nicht der Hauptgrund der Überlastung des ETH Netzwerks sind.

Scams legen ETH Netzwerk lahm

Die Ponzi-Scams von Forsage, MMM und Lion’s Share kamen allein im letzten Monat auf rund 5.600 ETH an Gas Gebühren für ihre Smart Contracts. Das sind 10% des gesamten Verbrauchs. Das entspricht ungefähr dem Verbrauch aller Tether (USDT) Transaktionen im Netzwerk, die Milliarden von USD im Netzwerk bewegen.

Seit Mitte Juli wurden mindestens 1 Millionen Transaktionen jeden Tag durch das Ethereum Netzwerk geschoben. Von den entstandenen Gas Kosten sind rund 57 Milliarden Gas nur für Smart Contracts draufgegangen. Hiervon fallen wiederum 17 Mrd. Gas auf Ponzi-Scams, also rund 30%. Das ist verrückt, traurig und beunruhigend zugleich.

Immer noch fallen massenweise Leute auf Betrüger und Versprechungen rein und erhoffen sich schnellen Reichtum und finanzielle Unabhängigkeit. Die einzigen Gewinner sind dabei aber die Betreiber, denn neben betrogenen Investoren leiden Wachstumsmärkte wie DeFi unter dem überfüllten ETH Netzwerk.

Fazit

DeFi scheint unaufhaltsam, aber es könnte sein, das ausgerechnet Scams einem weiteren Wachstum im Wege stehen und Ethereum weiter ausbremsen. Aktuell sind die Investoren aber noch wie berauscht von den Renditechancen und Möglichkeiten, die ihnen DeFi Applikationen bieten und es scheint kein Ende in Sicht. Wir werden die Situation weiter beobachten und euch über alles wissenswerte informieren.

Wer nicht genug von dem Thema bekommt darf auch gerne in unserer DeFi Rubrik vorbeischauen. Hier findet ihr alle Wissensartikel, News oder Analysen zum neuen Krypto Trend.

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[Bildquelle: Shutterstock, DeFi Pulse, Dune Analytics, Etherscan.io]

crypto.com test smartphone app

Crypto.com tauscht MCO zu CRO Tokens – Der Wechsel lohnt sich!

Der MCO Token kann heute massiv zulegen und steigt über 30% im Kurs. Hintergrund ist ein groß angekündigtes „Swap Programm“ bei dem alle MCO Tokens in CRO Tokens getauscht werden. Das bedeutet, dass Crypto.com in Zukunft mit CRO nur noch einen einzigen Token in ihrem Ökosystem haben werden. 

Dieser Schritt macht nicht nur Sinn, sondern löst auch einen massiven Pump aus, denn der Wechsel lohnt sich! Schauen wir uns gemeinsam die Details an.

Du bist noch kein Crypto.com User und überlegst die App zu testen? Ein Wechsel kann sich durchaus lohnen, da die App mit attraktiven Zinsen und einer starken Kreditkarte daherkommt. Wenn du dich neu registrierst, kannst du sogar einen 50 USD Bonus abstauben. Dafür musst du nur unseren Code: BITCOIN2GO bei der Anmeldung eingeben und die Bedingungen erfüllen. Viel Spaß beim Testen!

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Crypto.com macht CRO noch wichtiger

Wie in der Einleitung erwähnt macht Crypto.com einen wichtigen Schritt in eine noch stärkere Token-Ökonomie. Das veraltete Modell, welches aus zwei Tokens (MCO + CRO) bestand wird ab heute schrittweise abgeschafft. Die Bitcoin Börse hat einen großen Umbruch angekündigt und tauscht alle MCO Tokens gegen CRO Tokens aus. 

Das „Swap“ Programm soll bis Anfang November laufen und damit bis zum Ende des Jahres das Crypto.com-Modell auf einen einzigen Token umstellen: CRO.

In der E-Mail, die an alle Kunden rausging wurde dieser Schritt wie folgt erklärt:

Um die Vorteile zu maximieren, die sich durch die Blockchain ergeben, werden unsere Abläufe rationalisiert und zunehmend auf die Crypto.com Blockchain umgestellt. Daher führen wir das MCO-Swap Programm ein.

Damit bekommt der CRO Token im Crypto.com Ökosystem eine noch wichtigere Rolle als ohnehin schon und bildet nun den Mittelpunkt aller Produkte. Sei es Zinsen (Earn), Staking, Kreditkarte, Gebühren oder weitere Services. Alles dreht sich nun um CRO, ein Modell welches Binance bereits mit BNB etabliert hat.

Könnte dies der Grundstein für weitere Anwendungen für CRO werden? Vielleicht sogar Decentralized Finance (DeFi) auf der Crypto.com Blockchain?

Schauen wir uns nun die Details an, denn ein schneller Umtausch eurer MCO Tokens kann sich sogar richtig lohnen!

MCO wird zu CRO – Die Details

Die wichtigste Information zuerst: Ein Umtausch der MCO in CRO Tokens ist in den nächsten 3 Monaten möglich und soll bis zum 2. November 23:59 UTC abgeschlossen werden. Bis dahin funktioniert alles wie gehabt und die MCO Vorteile und Produkte gelten nach wie vor.

Es ist egal ob die MCO gestaked oder beispielsweise für die Kreditkarte hinterlegt sind. Der Wechsel ist jederzeit zum festgelegten Umtauschkurs möglich. Wir haben es bereits selbst in der App probiert und es ist wirklich sehr einfach umzusetzen.

Der Wechsel lohnt sich sogar richtig, denn es gibt einen Bonus von 20% für schnelle Wechsler! Außerdem bekommen die MCO Tokens durch den Wechsel auf CRO gleich sehr viel mehr Use-Cases und profitieren vom jüngsten Hype um den CRO Token. Ein Win-Win.

Der Wechselkurs

Der Wechselkurs von MCO zu CRO wird auf der Grundlage des volumengewichteten Durchschnittspreises, ausgedrückt in US-Dollar („VWAP“) errechnet:

1 MCO = (30-Tage-VWAP des MCO / 30-Tage-VWAP des CRO) x 1 CRO

Damit ist der Wechselkurs auf 1 MCO = 27.6439 CRO fixiert. 

Wer bis zum 2. September den Wechsel vollzieht bekommt einen 20% Bonus und erhält somit: 1 MCO = 33.1726 CRO. 

Was muss ich machen?

Viel musst du als User nicht tun. Du solltest die neueste Version der Crypto.com App aus dem App-Store laden und dann auf den Beständen in deiner Wallet den Wechsel vollziehen. Es passiert alles automatisch und geht sehr schnell:

1. Crypto.com App öffnen und einloggen.

2. Klicke auf den MCO/CRO Swap Button.

crypto.com App

3. Lies dir alles sorgfältig durch und klicke auf „View MCRO/CRO Swap“

MCO CRO SWAP

4. Nun kannst du auswählen welche deiner MCO du tauschen möchtest. Am einfachsten wählst du einfach alle aus.Crypto.com Swap

5. Das war’s schon. Nun kannst du in der Wallet auch direkt deinen Bonus sehen, dieser ist aber noch für einen Zietraum von 3 Monaten gesperrt.

Für alle weiteren Fragen und Schritte empfehlen wir die ausführlichen FAQs von Crypto.com.

Fazit: Ein Wechsel der Sinn macht

Zusammenfassend ist der Wechsel auf CRO als einzigen Token durchaus sinnvoll und zahlt sich sogar richtig aus für die Crypto.com User. Die Krypto Börse verleiht CRO dadurch noch mehr Power und sorgt für deutlich weniger Verwirrung bei Kunden und Investoren. Das ebnet den Weg für weitere Use Cases von CRO und stellt ihn damit ähnlich wie BNB.

Die Bewertung der beiden Ökosystem Tokens von Binance und Crypto.com liegen auch nicht mehr weit auseinander und untermauern die intensiven Bemühungen und das Momentum von Crypto.com eines der Krypto Power-Häuser zu werden. Man sollte jedoch immer bedenken, dass die vielen Rewards und die attraktiven Cashback-Programme Marketingausgaben sind, die jederzeit reduziert werden könnten.

Alles in allem also ein notwendiger Schritt, der dennoch in dem Umfang überraschend kommt und die MCO Hodler mit einem ordentlichen Kursanstieg erfreuen dürfte.

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Bitcoin Verbot durch Regierungen

Kann Bitcoin verboten werden? – Gründe gegen ein BTC Verbot

Willkommen zu dem nächsten Artikel aus der Reihe Bitcoin in der Tiefe verstehen – Revolution und Aufstieg des digitalen Geldes. Das letzte Mal haben wir intensiv über das Mysterium der 21 Millionen BTC unterhalten und ob Satoshi Nakamoto die regelmäßigen Bitcoin Kurs Blasen geplant hat. Wer es verpasst hat kann hier zum Artikel. Heute wollen wir aber in eine ganz andere Richtung schauen und uns Bitcoin von der regulatorischen Seite anschauen und uns der Frage widmen: Kann Bitcoin verboten werden und wie realistisch wäre ein BTC Verbot eigentlich?

Wenn man das erste Mal von Bitcoin hört, denkt man an Science-Fiction, an „Magic Internet Money“ von irgendwelchen Computer-Nerds und an irgendwelche illegalen Geschäfte im Darknet. Doch mittlerweile wissen wir es besser. BTC hat sich langsam aber sicher zu einem anerkannten Asset vorgearbeitet und verliert nach und nach seinen negativen Ruf der letzten Jahre.

Doch eine Sorge bleibt bei vielen Investoren bestehen – Was passiert, wenn Regierungen Bitcoin verbieten? Diese Frage wurde in den letzten Tagen wieder intensiver diskutiert, als bekannt wurde, dass in Russland ein Gesetzesentwurf vorgelegt wurde, um Kryptowährungen komplett zu verbieten.

Daher wollen wir uns in diesem Artikel genauer anschauen, ob und wie man Bitcoin verbieten könnte, und welchen Einfluss das auf den BTC Kurs und die allgemeine Adoption hätte.

Du willst Bitcoin verstehen und nochmal bei den Grundlagen anfangen? Dann empfehlen wir dir unseren „Was ist Bitcoin?“ Artikel in dem wir auch mit vielen Mythen und Unwahrheiten rund um BTC aufräumen.

Bitcoin ist nicht aufzuhalten

Bitcoin ist freies, dezentrales, neutrales und begrenztes Geld. Es hat das Potential unsere gesamte Finanzwelt auf den Kopf zu stellen. Zentralbanken und Regierungen würden ihre monetäre Macht verlieren und hätten somit weniger Kontrolle über das jeweilige Volk. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass Bitcoin für viele Regierungen ein Dorn im Auge ist und eigentlich bekämpft oder gar verboten werden sollte. Doch warum sehen wir aktuell genau das Gegenteil?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, müssen wir erstmal verstehen, welche Möglichkeiten eine Regierung hat, um Bitcoin zu verbieten oder einzudämmen. Erst danach können wir abwägen, warum die meisten Regierungen aktuell gegenüber BTC und anderen Kryptowährungen positiv gestimmt sind.

Ein Protokoll ohne zentrale Instanz

Bei Bitcoin handelt es sich um ein unabhängiges Protokoll, ähnlich wie beim Internet TCP/IP. Es ist ein Open-Source Netzwerk, welches jedem die Möglichkeit gibt daran zu partizipieren oder es einfach zu nutzen. Bitcoin ist sozusagen das Internet des Geldes und stellt die nächste Stufe unserer monetären Grundlage dar. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde eine funktionierende Möglichkeit geschaffen, um echtes freies und zensurresistentes Geld für jeden zugänglich zu machen.

Durch den dezentralen Charakter von BTC hat das Netzwerk keinen zentralen Angriffsvektor und kann somit nicht einfach aufgehalten werden. Es gibt zudem niemanden der dafür in Verantwortung gezogen werden kann. Bitcoin hat keinen „Aus“-Knopf.

Das Netzwerk von BTC ist anpassungsfähig und kann sich den äußeren Bedingungen relativ schnell anpassen. Es ist so, wie wenn man das gesamte Internet auf der Welt abschalten wollen würde. Das würde zwar kurzfristig regional durch die zentralen Serverstrukturen gut funktionieren aber anschließend würde sich das Netzwerk um diese zentralen Stellen herum entwickeln. So ähnlich ist es bei Bitcoin auch.

Bitcoin verbieten? – Verbote bewirken oft genau das Gegenteil

Viele wissen nicht, dass in den frühen Zeiten des Internets ebenfalls Vorschläge und sogar Versuche unternommen wurden, um das Internet zu stoppen. Am Ende sind diese Versuche alle kläglich gescheitert und man hat sich dazu entschieden nicht dagegen anzukämpfen, sondern alles daran zu setzen, um eine gewisse Kontrolle beizubehalten. Staaten und Regierungen mussten sich unterordnen, weil die Auswirkungen dieser revolutionären Technologie zu weitreichend waren und nicht gestoppt werden konnten.

Darüber hinaus führen Verbote oftmals genau zum Gegenteil und erregen noch mehr Aufmerksamkeit, unabhängig davon dass Verbote in der digitalen Welt selten ihr Ziel erreichen. Das haben wir zuletzt ebenfalls in Russland gesehen. Dort wurde vor einigen Jahren die Nutzung vom Messaging-Dienst Telegram unterbunden und verboten.

Der Hauptgrund lag darin, dass Pavel Durov, Gründer von Telegram, sich geweigert hat mit der russischen Regierung zusammenzuarbeiten. Nach einigen Jahren musste die Regierung in Moskau aber feststellen, dass das Verbot nicht funktioniert hat und Telegram sich weiterhin reger Beliebtheit im Land erfreut. Vor wenigen Monaten wurde das Verbot dann letztendlich offiziell aufgehoben.

Wir können uns also vorstellen, wie das erneut aufkeimende Bitcoin Verbot bei der Bevölkerung ankommen könnte.

Verbote führen zu Problemen

Wenn Menschen einen realen Nutzen in etwas sehen, dann werden sie sich von ihrer Regierung nicht ohne Weiteres einschränken lassen. Zwar könnten Regierungen nicht nur den Gebrauch verbieten, sondern auch unter Strafe stellen. Dies wiederum könnte aber in einem demokratischen Land schnell zu weiteren Problemen führen und das Vertrauen in eine faire Regierung untergraben. Das ist so ähnlich wie wenn der Gebrauch des Internets unter Strafe gestellt werden sollte. Dann würden wir uns schnell in einem totalitären Staat wiederfinden und sollten unsere Regierung dann mehr denn je in Frage stellen.

Bevor wir zu weiteren Gründen kommen, warum Bitcoin nicht verboten werden kann, wollen wir uns nochmal die Adoption von BTC und die Folgen eines theoretischen Bitcoin Verbots vor Augen führen.

Die Adoption würde man verlangsamen aber nicht aufhalten

Unabhängig davon, dass Verbote langfristig nichts bringen und oftmals genau das Gegenteil bewirken, könnte eine staatliche Einschränkung dennoch passieren. Das würde die BTC Adoption ganz sicher verlangsamen oder gar komplett stoppen.

Menschen hätten keinen einfachen Zugang mehr zu Bitcoin und müssten komplizierte Umwege gehen, um das freie Zahlungsnetzwerk zu nutzen. Für die Masse wird es zu kompliziert und viele Menschen hätten Angst sich strafbar zu machen. Demnach könnte ein Bitcoin Verbot oder gar Strafen von Regierungen für die Nutzung und Aufbewahrung von BTC massive Folgen nach sich ziehen und die Adoption um Jahre nach hinten werfen.

Ein Bitcoin Verbot wäre das Spiel mit dem Feuer

Doch die Menschen würden sich sicherlich fragen, warum eine Regierung ein freies Netzwerk verbieten will. Man würde schnell darauf kommen, dass vor allem Zentralbanken, die Geld jederzeit aus dem Nichts in unbegrenzter Menge erstellen können, etwas gegen Bitcoin haben. Das würde wiederum viele Menschen zum Nachdenken über unser aktuelles Geldsystem bringen und vielleicht sogar eine Revolution verursachen. Ähnlich hat es bereits Henry Ford gesehen:

Würden die Menschen das Banken- und Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.

Zudem sehen wir bereits in Ländern wie Venezuela und Argentinien, wo die eigene Währung bereits seit Jahren einer starken Hyperinflation unterliegt, dass die Bitcoin Verbote bzw. Einschränkungen nicht greifen. Diese Menschen haben nichts zu verlieren und suchen nach Auswegen aus der Geldentwertung – einer davon ist BTC.

In diesen Ländern wurden zum Beispiel über LocalBitcoins in den letzten Jahren Rekordsummen in Bitcoin gehandelt und es sieht nicht danach aus, dass dieser Trend in den nächsten Jahren abnehmen sollte.

Weitere Gründe die gegen ein Verbot von Bitcoin sprechen

Es gibt aber noch weitere Gründe, warum die meisten Regierungen mittlerweile eher positiv gegenüber Bitcoin gestimmt sind.

Bitcoin treibt die Innovation der Distributed Ledger Technology (DLT) voran, dass im Volksmund unter Blockchain verallgemeinert wird. Mittlerweile gibt es unzählige Kryptowährungen und DLT-Infrastrukturen, mit denen bereits einige große Unternehmen erste Usecases testen.

Durch das Verbot von Bitcoin würde einer der größten Treiber in diesem Feld einen starken Dämpfer bekommen. Das Land würde eine große Chance verpassen, einschließlich erheblicher Einnahmeverluste durch Steuern und Mining. Zudem würde das Land Innovatoren, Unternehmer, Programmierer, Rechtsanwälte usw. verlieren, die in diesem Sektor arbeiten. Diese Menschen würden auf Länder ausweichen, die bessere Bedingungen bieten.

Das Netzwerk von Bitcoin ist pseudoanonym und ist für jedermann komplett transparent. Jede einzelne Transaktion lässt sich in der Blockchain für immer nachverfolgen. Genau das bietet vielen Staaten die nötige Transparenz, um gegen BTC nicht weiter vorzugehen.

Anders sieht es bei komplett anonymen Kryptowährungen wie Monero aus. Hier finden bereits erste regulatorische Einschränkungen statt. Bei BTC haben Staaten die Möglichkeit die Blockchain zu beobachten und zu analysieren und somit alle Zahlungen zurückzuverfolgen. Das ist sogar weitaus leichter, als die Geldflüsse mit Bargeld zu verfolgen. Es ist einfacher etwas zu kontrollieren, als es zu verbieten.

Das nötige Verständnis fehlt

Regierungen verstehen Bitcoin nicht. Es ist kein Geheimnis, dass die meisten Menschen BTC nicht verstehen. Das ist nicht anders als beim Internet. Hier wissen die meisten ebenfalls nicht wie es funktioniert, aber nutzen es jeden Tag. Viele wissen nicht, dass Bitcoin programmierbar ist und sich den äußeren Bedingungen anpassen kann.

Demnach könnte sich Bitcoin in den nächsten 20 Jahren massiv weiterentwickeln und mit heute kaum mehr zu vergleichen sein. Regierungen sehen aktuell noch keine Gefahr in der aufstrebenden Kryptowährung und daher keinen Grund Bitcoin zu verbieten. Wenn BTC aber zu einer Gefahr werden sollte, dann könnte es bereits zu spät sein dagegen vorzugehen – wenn dies nicht bereits jetzt schon der Fall ist. Bitcoin ist wie ein Trojanische Pferd für das traditionelle Geldsystem.

Bitcoin ist noch kein Geld. Regierungen sehen in Bitcoin höchstens einen Store of Value (Wertaufbewahrungsmittel) wie Gold. Durch die starke Knappheit ist es für viele als Medium of Exchange, eine der 3 Hauptfunktionen von Geld, ungeeignet und wird sich als solches niemals durchsetzen.

Das Grundgerüst von Bitcoin basiert nämlich auf der Österreichischen Schule und ist konträr zu dem Ansatz von Keynes. Daher sehen es viele, wohl auch einige Regierungen, aktuell nicht als Bedrohung für das eigene Geld, das weiterhin keine Begrenzung nach oben hat. Warum Regierungen und viele andere Menschen an dieser Stelle falsch liegen könnte, werden wir in einem der folgenden Artikel näher erläutern.

Fazit – Bitcoin nicht verbieten sondern fördern

Es gibt bestimmt noch unzählige weitere Gründe, warum die meisten Regierungen Bitcoin nicht verbieten, sondern sogar aktuell die nötigen Rahmenbedingungen setzten, um die Adoption zu beschleunigen. Am Ende kann so gut wie nichts verboten werden, was die Menschen nutzen wollen. Es werden immer Wege gefunden, um Verbote zu umgehen. Vor allem wenn es sich im digitalen Zeitalter abspielt.

Dennoch können wir nicht abschließend sagen, wie sich ein Bitcoin Verbot auswirken würde. Sicher ist aber eines – der Bitcoin Kurs würde negativ auf solche Nachrichten reagieren. Die Frage ist nur für wie lange und wie es sich in den nächsten Jahren weiterentwickeln würde. Zum Glück müssen wir uns aktuell darüber keine Sorgen machen und können weiterhin einer bitcoin-freundlichen Umgebung entgegenblicken.

Wir hoffen, dass dir der Artikel gefallen hat und du ein paar Insights von Bitcoin mitnehmen konntest. Nächste Woche erwartet dich eine weitere Reise in die Tiefen von Bitcoin. Stay tuned!

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Ampleforth Geld

Was ist Ampleforth (AMPL)? – Das Geheimnis hinter dem Stablecoin

Ampleforth (AMPL) ist einer der meistgefragten Kryptowährungen seit Beginn des DeFi-Hypes. Die wenigsten wissen allerdings, dass es sich um eine besondere Art von Stablecoin handelt, dessen Ziel eigentlich kein Kurs-Zuwachs ist, daher unterliegt AMPL augenscheinlich enormen Schwankungen. Eine neue Idee von Geld, flexibel und stabil zu gleich. Wie das geht?

Ampleforth wird nicht durch USD oder andere Assets gedeckt, sondern basiert auf einer algorithmischen Anpassung des Angebots von AMPL und bleibt dadurch „stabil“ in seiner Kaufkraft. In diesem Artikel wollen wir uns das Projekt und die komplexen Mechanismen etwas genauer anschauen, denn wenn du in AMPL investieren willst, solltest du unbedingt verstehen, wie der Stablecoin funktioniert.

Du willst alles über DeFi wissen und erfahren wie du profitieren kannst? Dann empfehlen wir dir unseren „Was ist DeFi?“ Wissensartikel und unseren DeFi Renditevergleich als optimale Grundlage und Einstieg für deine Recherchen.

Übersicht: Was ist Ampleforth (AMPL)

Was ist Ampleforth (AMPL)?

Hinter Ampleforth steckt die Idee von Evan Kuo, einem umtriebigen Berkley Absolventen, der bereits mit innovativen Ideen und Ansätzen auf sich aufmerksam machte. Motiviert durch den Tod seines Vater war es sein Ziel etwas zu erschaffen, was weit nach seinem Tod noch Bestand haben könnte: Kryptowährungen.

Anstatt das Banksystem neu erfinden zu wollen machte Kuo sich ran, das Geld neu zu erfinden. Pantera Capital, Coinbase CEO Brian Armstrong und Huobi ermöglichten ihm diesen Traum und gründeten die Ampleforth Stiftung. Ein Sammelsurium an Genies aus verschiedenen Branchen, die das Geld neu erfinden sollten.

Zusammengefasst ist AMPL der Idee von Friedrich Hayek nachempfunden, eine Währung zu erschaffen, dessen Geldmenge sich flexibel anpasst. Dies ermöglicht es die Kaufkraft gegenüber verschiedener Rohstoffe (Warenkorb) aufrechtzuerhalten. Also eine Anti-Inflation-Deflation Währung.

Wofür Ampleforth genutzt werden kann und welche Ziele sie sich setzen, schauen wir uns jetzt kurz an.

Die Use Cases und „Roadmap“

Neben Diversifizierung sieht AMPL sich vor allem im DeFi Bereich stark aufgestellt und will die größte Reservewährung für DeFi Protokolle werden. Ein Blick auf die „Roadmap“ zeigt ambitionierte Ziele, denn AMPL soll langfristig der bessere Bitcoin werden und eine Alternative zu Zentralbankgeld darstellen.

Ampleforth Use Cases

Die genaue Funktionsweise dieses „Stablecoin“ sowie die Umsetzung der Vision, schauen wir uns in den folgenden Kapiteln an.

Wie funktioniert Ampleforth?

Wie bereits erwähnt ist Ampleforth eine besondere Art von Stablecoin, der basierend auf der Nachfrage sein Angebot anpasst, um so eine stabile Kaufkraft zu gewährleisten. Die Idee stammt aus der Makroökonomie und dem Verständnis von Fiat Geld (EUR, USD, etc.) und Rohstoffen wie Gold oder Silber.

Schauen wir uns dafür erstmal eine kleine Zusammenfassung der Kerneigenschaften von AMPL an und inwieweit sich diese von anderen Währungen wie BTC, USD oder DAI unterscheiden. Danach tauchen wir in die ökonomische Idee hinter Ampleforth ein bevor wir uns anschließend der Technologie widmen, um zu verstehen, wie die Idee umgesetzt werden soll.

AMPL Kerneigenschaften im Überblick

Da sich Ampleforth mit anderen Währungen vergleicht wollen wir kurz auf die Kerneigenschaften und Hauptunterschiede zwischen AMPL, dem USD (Fiat), BTC (digitales Gold) und DAI (Stablecoin mit Cryptos als Sicherheit) eingehen.

Ampleforth Vergleich zu BTC, USD und DAI

Die Grafik zeigt deutlich, dass AMPL basierend auf den gewählten Eigenschaften, die augenscheinlich „ultimative“ Währung darstellt. Die Kerneigenschaften von Ampleforth definieren sich dabei wie folgt:

  • Algorithmisch: Die Protokollregeln sind in intelligenten Verträgen auf Ethereum verschlüsselt. Die auf Regeln basierende Politik ermöglicht vorhersehbare Aktionen und messbare Reaktionen und ist eine wirksame Kontrolle der diskretionären Geldpolitik.
  • Nicht verwässernd: Wenn jemand 1% des Netzwerks besitzt, besitzt man immer 1%. Keine Partei extrahiert Wert und es fallen keine zusätzlichen Transaktionsgebühren an.
  • Bankless („Bankenlos“): AMPL ist ein Basisgeld, es gibt keinen Begriff von Schulden oder Kredit im System.
  • Einfache Incentives: Ein einfaches System ist transparent und leicht verständlich. Das Ampleforth-Protokoll hat nur zwei Regeln für Expansion und Kontraktion und hängt ausschließlich von gewinnorientierten Akteuren auf dem Markt ab, um ein Gleichgewicht zu erreichen.
  • Non-custodial (Keine Verwahrung): Das Eigentum wird nativ auf der Blockkette verbucht. Fremde Vermögenswerte oder Sicherheiten werden nicht verwahrt.
  • Minimal Governance (Selbstregulierend): AMPL wurde so konzipiert, dass der Bedarf an Governance minimiert wird. Innerhalb der Schleife der Angebotsanpassungen gibt es keine Governance, weil es keine Zinssätze anzupassen oder Märkte auszugleichen gibt.

Die Ökonomie

Ampleforth ist inspiriert von einer Idee, die Geldmenge jederzeit an dessen Nachfrage anzupassen. Somit soll sowohl Deflation als auch Inflation verhindert werden und die Kaufkraft von AMPL bleibt erhalten. Eine ökonomische Wunschvorstellung, die nur schwer umsetzbar scheint. Um dieses besondere ökonomische Konzept zu verstehen, wollen wir uns die Ökonomie von Gold, Bitcoin und dem US-Dollar zum Vergleich nehmen.

Gold und Bitcoin

Gold und mittlerweile auch Bitcoin gelten als Wertaufbewahrungsmittel (Store of Value). Auch wenn bei BTC noch darüber diskutiert werden kann basieren beide Assets auf ähnlichen Eigenschaften, sie sind streng limitiert und weisen einen hohen Härtegrad (Stock-to-Flow Wert) auf.

Vor allem Gold gilt bereits seit Jahrhunderten als Store of Value und wurde schon in der Vergangenheit immer wieder angehäuft, wenn es in der Welt und bei der Leitwährung kriselte. Die Idee ist ganz einfach, jemand der Gold hat erhofft sich dadurch auch in Krisenzeiten seine Kaufkraft zu erhalten. Eine Idee die bisher immer gut funktioniert hat und sich auch in der aktuellen Corona- und Geldkrise wiedermal als sicherer Hafen zeigt.

Das Problem bei Gold zeigt sich aber auch unter Umständen durch eine Deflation und den dadurch abflachenden Konsum. Einer der Gründe warum der US-Dollar sich 1971 vom „Goldstandard“ entfernt hat und zu einer inflationären Währung wurde.

Lesetipp: Wenn du die Geschichte der WeltwährungenBitcoin und den Stock to Flow Wert eines Assets besser verstehen willst, empfehlen wir dir die verlinkten Artikel als weiterführende Lektüre.

Der US-Dollar

Wie wir nun verstanden haben war der US-Dollar in der Vergangenheit eine goldgedeckte Währung und damit vor Inflation geschützt. Dies wandelte sich aber durch die Abkehr vom Goldstandard und führt zu der Fiat Währung die wir heute kennen. Eine Währung die zwar die Ketten der Deflation sprengen konnte, aber damit die Türen öffnete immer weiter Geld in die Märkte zu Pumpen und zu dem Pulverfass führte, was es heute ist.

Anders als bei Gold und dem „alten“ US-Dollar ist das Angebot nun also nicht mehr begrenzt und kann jederzeit nach oben angepasst werden, um die Nachfrage nach USD zu befriedigen. Allerdings kann dieses Angebot nur nach oben angepasst werden. Ein Problem was den Fiat-Währungen in der nächsten Zukunft zum Verhängnis werden könnte.

Ampleforth (AMPL) als Lösung?

Es zeigt sich also, dass keine „Währung“ den Ansprüchen genügen kann ihr Angebot so anzupassen, dass es weder zu einer Inflation noch Deflation kommen kann. Wie wir bereits gelernt haben will Ampleforth aber genau dieses Problem lösen. Das folgende Beispiel aus dem Whitepaper soll verdeutlichen, wie das genau funktionieren kann:

Alice hat 1 AMPL in ihrer Brieftasche im Wert von 1 USD. Die Nachfrage nach AMPL steigt plötzlich an, und der Marktpreis für AMPL springt auf 2 USD.

Das Ampleforth-Protokoll passt das Angebot an, und jetzt hat Alice 2 AMPL im Wert von je 1 USD.

Das Bemerkenswerte an Ampleforth ist, dass es nicht verwässernd wirkt. Das bedeutet Alice wird immer noch den gleichen Prozentsatz des Gesamtvorrats von Ampleforth in ihrer Wallet haben, wenn sich dieser ändert.

Steigen wir nun nach dem kleinen Makroökonomischen Ausflug in die Technologie hinter Ampleforth ein. Diese ist im Vergleich zum ökonomischen Konzept, welches wir nur angerissen haben, tatsächlich leichter zu verstehen, als man denkt.

Die Technologie

Die Technologie hinter Ampleforth ist tatsächlich recht simpel im Vergleich zu vielen anderen DeFi Protokollen. Wie schon erwähnt wird das Angebot an AMPL regelmässig angepasst. Um 19 Uhr werden jeden Tag durch die Preis-Orakel von Chainlink und eigene Preis-Orakel die Daten von KuCoin und Bitfinex überprüft. Hier wird dann basierend auf dem aktuellen AMPL Preis die Rate festgelegt, mit der sich das Angebot dann über 10 Tage anpassen soll.

AMPL Angebotsanpassung

Die gewünschte Preisspanne liegt für AMPL zwischen 0,96 – 1,06 USD, basierend auf dem Refernzpreis (P) eines US-Dollar von 2019. Dies verhindert die laufende USD Inflation mit ins Protokoll zu nehmen. Der ganze Prozess nennt sich Rebase.

WICHTIG: Die Anpassung des Angebots findest direkt in deiner Wallet statt, so dass du keine Verwässerung deiner Kaufkraft erfährst.

Das AMPL Angebot – Ein Beispiel & Zusammenfassung

Am besten erklären wir es kurz an einem Beispiel:

1 USD = 1,5 AMPL (Tageskurs): Durch Erhöhung des Guthabens jeder Wallet könnte der Preis auf 1 AMPL = 1 USD angeglichen werden. Eine lineare Staffelung über 10 Tage bedeutet in diesem Fall, dass das Protokoll die AMPL Menge in deiner Wallet am ersten Tag um +50% / 10 erhöht.

Zusammenfassend kann man also festhalten, dass der Smart Contract dafür sorgt, dass das AMPL Angebot so angepasst wird, so dass 1 AMPL sich immer in der Spanne von 0,96 – 1,06 USD bewegt. Dadurch entstehen bei AMPL auch diese enormen Schwankungen aktuell, weil sich das System noch „einpendelt“ bei einer stark schwankenden Nachfrage.

Abschließend ist noch zu erwähnen das Ampleforth zwar autonom aber nicht komplett dezentral läuft. Die Ampleforth Foundation hat nach wie vor den vollen Zugriff. Das heißt, dass sie jederzeit das AMPL Angebot selbst anpassen oder sogar komplett einfrieren kann.

Für einen echten Deep Dive in Ampleforth empfehlen wir dir das „Redbook“ von AMPL, hier erfährst du jedes Detail hinter dem „Stablecoin“.

Wie kann man von AMPL profitieren?

Stellen wir uns nun die Frage, warum der „Stablecoin“ so gefragt ist? Anders formuliert: Warum steigt dessen Marktkapitalisierung so enorm. Wie kann man also mit einem Stablecoin Geld verdienen, wenn der Wert doch stabil sein soll?

Klar ist, dass AMPL enorm vom DeFi Hype profitieren konnte und dadurch enorme Aufmerksamkeit in den letzten Wochen und Monaten erhielt. Das Ergebnis ist eine steigende Nachfrage und Geldmenge.

Neben Arbitrage bietet Ampleforth durch den „Ampleforth Geyser“ eine Möglichkeit sich AMPL zu verdienen. Ähnlich wie andere DeFi Protokolle will das Projekt damit die Nutzung und Hinterlegung von AMPL belohnen und User motivieren die Kryptowährung zu nutzen.

Entstanden ist der Geyser in Zusammenarbeit mit Uniswap, dem führenden dezentralen Exchange im DeFi Sektor. Ziel ist es Liquidität auf Uniswap bereitzustellen. Als Belohnung winken weitere AMPL Tokens als Belohnung für das Bereitstellen von Liquidität von Uniswap. Dieses System kennen wir auch von Balancer (BAL).

Ein Blick auf den Ampleforth Geyser zeigt uns, dass sich dort derzeit durchaus lukrative Jahresrenditen von ca. 146% erwirtschaften:

AMPL Geyser

Diese Rendite schwankt aber natürlich mit dem derzeitigen AMPL Kurs, der noch mit der Preis-Volatilität kämpft. Die Einrichtung ist ansonsten sehr leicht. Man verbindet seine ERC20 fähige Wallet z.B. Metamask und hinterlegt seine AMPL Tokens.

Kommen wir nun zum Fazit und zu einem Ausblick zu Ampleforth.

Fazit: AMPL der ultimative Stablecoin?

Wir blicken bei Ampleforth auf einen ambitionierten und spannenden Ansatz die Idee von Geld zu revolutionieren. Durch die ständige Anpassungen der Umlaufmenge kann AMPL es schaffen einen relativ stabilen Wert zu erhalten und kann damit Deflation und Inflation gleichermaßen im Zaum halten.

Ein Blick auf die wilde Kursachterbahn bei Ampleforth lässt sich also nach dem Verständnis über das Projekt sehr gut erklären. Eine „faire“ Bewertung ist so jedoch mit Hinblick auf die auch schwankende Marktkapitalisierung kaum möglich. Diese sollte in der Summe jedoch mit steigender Nachfrage auch zulegen, genau wie die Anzahl an AMPL Coins und somit auch das eigene „Guthaben“.

Aktuell ist es aber kaum möglich den Wert stabil zu halten. Dies zeigt dementsprechend, wie schwer das Protokoll mit hoher Volatilität am Markt zu kämpfen hat. Ein Großteil der Investoren wird sich diese Frage vielleicht auch stellen, denn es gibt sicher einige die investiert haben, ohne den Mechanismus hinter AMPL zu verstehen. Doch das ist nicht das größte Problem hinter dem Projekt.

AMPL und sein größtes Problem

Augenscheinlich ist AMPL ein durchaus gelungenes Projekt. Das große Problem an der Idee ist jedoch die Tatsache, dass sie sich leicht kopieren lässt. Dies ist bei Bitcoin auf Grund des starken Netzwerkeffekts nicht mehr möglich. Ein weiterer Wermutstropfen ist die Tatsache, dass beim ICO die Investoren ein Großteil der AMPL Coins an Großinvestoren und das Team ging.

Ampleforth ICO Funds

Der Blick auf die Verteilung zeigt, dass von der initialen Token Menge der Großteil an „Investoren“ und Spekulanten gegangen ist. Auch heute zeichnet sich ein ähnliches Bild ab und AMPL wird weniger als „Stablecoin“ genutzt als ein Spekulationsobjekt zu sein. Dies beeinträchtigt und verlangsamt den eigentlichen Zweck der Kryptowährung.

Die Grafik oben verdeutlicht das größte Problem des Projekts. Rund 60% aller Tokens (oder mehr) sind in den Händen des Teams oder institutioneller Großinvestoren. Durch die Fähigkeit der „non-Dilution“ wird sich dieser Anteil auch erst dann verwässern, wenn sie etwas davon verkaufen.

Der Beta-Test

Insofern ist das langfristige Ziel der „bessere“ Bitcoin zu sein oder gar nationale Währungen abzulösen kaum erreichbar. Hinzu kommt die Tatsache, dass das Projekt komplett zentralisiert ist. Auf die volle Kontrolle über Tokens und Protokoll durch die Entwickler ist ein Risiko. Damit handelt es sich um eine gefährliche Kombination, die alles andere als eine alternative Weltwährung darstellt. Im Gegenteil: Sie bildet das heutige System an, in dem wir leben mit der Ampleforth Foundation als Zentralbank.

Zusammenfassend lässt sich also zwar einiges an Kritik äußern, auf der anderen Seite haben wir aber einen wirklich spannenden ökonomischen Ansatz mit einer neuen Idee von Geldpolitik. Welches Potential in der Idee steckt werden die kommenden Monate noch zeigen. Jedoch sollte jedem klar sein, dass wir bei AMPL, wie bei vielen anderen DeFi Anwendungen auch, in einer Beta Phase sind, in der wir die Testobjekte darstellen.

Was letzen Endes daraus wird, zeigt die Zukunft. Wir legen uns aber fest, dass es Bitcoin wohl kaum ersetzen kann.

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Bitcoin Münze auf Zahlungsgerät

Bitcoin Werbung für 200 Mio. Zuhörer – Joe Rogan fordert zum Kauf von BTC auf

Bitcoin ist wieder in aller Munde. Nachdem starken BTC Kurs-Anstieg in den letzten Tagen hat die bekannteste und wichtigste Kryptowährung wieder an Aufmerksamkeit gewonnen. Das liegt nicht nur an der kleinen Preisexplosion selbst, sondern vor allem an den verschiedenen Medienportalen, die erneut Bitcoin aufgreifen. Hier zählt auch einer der größten, wenn nicht sogar der größte Podcaster dazu – Joe Rogan. In einer neuen Folge hat er für Bitcoin Werbung gemacht und damit Millionen seiner täglichen Zuhörer zu einem Kauf motiviert. Wir schauen uns kurz an, warum Joe Rogan für BTC die Werbetrommel gerührt hat.

Du bist neu bei Crypto und überlegst einzusteigen? Dann solltest du dir erstmal ein vollumfängliches Bild machen, bevor du dich in das Abenteuer Crypto stürzt. Unsere B2Go-Checkliste wird dir dabei helfen, alles einzurichten und das nötige Wissen mitzunehmen, was es für den Einstieg und das Verständnis von Bitcoin, Ethereum und anderen Kryptowährungen erfordert.

Joe Rogan macht Werbung für Bitcoin

In einer seiner letzten Episoden – genauer gesagt in der Episode #1515 – hat Joe Rogan die ersten Minuten genutzt, um für seine Sponsoren, einschließlich Cash App, Werbung zu machen. Dabei hat er nicht nur die Cash App selbst kurz vorgestellt, die für schnelle und einfache Zahlungen zwischen Freunden, Familie und Co. bekannt ist, sondern vor allem den Bitcoin Sparplan des Zahlungsdienstes. Er ging dabei nicht nur auf ein paar technische Punkte von Bitcoin ein, sondern erklärte auch, wie man „Staking Sats“ betreibt und sprach kurz den Erfinder Satoshi Nakamoto an.

Bitcoin ist eine transformierende digitale Währung, die wie ein dezentralisiertes Peer-to-Peer-Zahlungsnetzwerk funktioniert, das von seinen Benutzern betrieben wird und keine zentrale Autorität hat.

Bei „Staking Sats“ geht es darum die kleinste Einheit von BTC, wenn man das Lightning Netzwerk außen vor lässt, anzusammeln. Ein Bitcoin besteht nämlich aus 100.000.000 Satoshi (= Sats). Daher eignet sich hier ein Sparplan am besten für einen langfristigen Aufbau einer Position in BTC.

Joe Rogan schon lange Befürworter der ältesten Kryptowährung

Joe Rogan kommt an dieser Stelle aber nicht zum ersten Mal mit Bitcoin in Kontakt. Die Kryptowährung hat er bereits mehrfach mit verschiedenen Gästen in seinen Talks besprochen, unter anderem mit dem BTC-Gegner und Gold Verfechter Peter Schiff. 

Bereits zwei Mal war Andreas Antonopolous, einer der bekanntesten und renommiertesten Bitcoin-Experten, bei ihm zu Gast. Daher ist es vielleicht an dieser Stelle nicht nur reine Werbung für Cash App gewesen, sondern auch sein persönliches empfinden in Bezug auf BTC.

Ich liebe es. Ich wünschte, es wäre die Art und Weise, wie wir Währungen umtauschen, und vielleicht wird es auch in Zukunft so sein. Kommt an Bord.

Die Cash App, ein von Square entwickelter Zahlungsdienst, bietet seit 2018 seinen Nutzern in den USA die Möglichkeit Bitcoin zu kaufen, zu verkaufen und zu handeln. Es können aber nicht nur Sparpläne für Bitcoin, sondern auch für Aktien eingerichtet werden. Der CEO von Square ist ebenfalls der CEO von Twitter – Jack Dorsey – und ein starker Befürworter von Bitcoin.

Bitcoin braucht keine Werbung

Die Werbung von Joe Rogan haben auch viele bekannter Persönlichkeiten aus der Crypto Szene aufgegriffen und über Twitter verteilt.

Bitcoin ist ein Phänomen. Es steckt kein Unternehmen oder eine Institution dahinter, es gibt kein Marketing Budget und dennoch ist und bleibt Bitcoin die bekannteste und erfolgreichste Kryptowährung. In der Szene scherzt man oft mit dem Satz: „Bitcoin braucht keine Werbung, die Werbung braucht Bitcoin.“. Was sich durchaus lustig anhört, trifft an dieser Stelle genau zu.

Jeder kann sich an dem freien, neutralen und dezentralen Zahlungssystem beteiligen und mit smarten Dienstleistungen an der aufstrebenden Kryptowährung partizipieren. Dadurch wird passiv für Bitcoin Werbung gemacht und der Netzwerk-Effekt verstärkt. Hier hat auch Joe Rogan bereits mehrfach seinen Dienst erfüllt und seinen 200 Millionen Zuhörern Bitcoin wieder ein Stück näher gebracht.

Wir sind gespannt wie das restliche Jahr für Bitcoin verlaufen wird, und ob noch weitere Koryphäen die digitale Währung der Zukunft aufgreifen werden.

WICHTIG: Die hier dargestellten Informationen stellen keine Handelsempfehlung dar und dienen lediglich der Unterstützung eurer eigenen Recherche. Bitte investiert immer mit Bedacht!

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Bitcoin Fluch gebrochen

Bitcoin Fluch gebrochen! – Ledger Hack, Cardano Shelley, 5 Jahre Ethereum und die DeFi Bubble

Die KW 31 hatte es wahrhaftig in sich. Nehmen wir den letzten Sonntag noch mit dazu, konnte Bitcoin endlich seinen 10.000 USD Fluch besiegeln und die wichtige Marke hinter sich lassen. Aktuell notiert BTC sogar bei über 11.000 USD, eine wahnsinnige Woche!

Gleiches gilt auch für Cardano und Ethereum. Während Cardano das Shelley Mainnet feiert, konnte Ethereum sich über sein 5-jähriges Bestehen und einen satten Kurszuwachs freuen. Zu verdanken hat ETH das wohl dem DeFi Sektor, der nun endgültig angekommen ist bei den Massen und nun auch den Ethereum Kurs massiv stützt.

Wirklich miserabel lief es hingegen für Ledger, hier musste die Firma hinter der Hardwarewallet eingestehen, dass es einen Hack gegeben hat, bei dem Kundendaten entwendet wurde. Die gute Nachricht ist, dass die Hardwarewallets nach wie vor sicher sind.

Schauen wir nun gemeinsam auf die wilde Woche zurück, denn es gibt noch einiges spannende Insights. Ob im Video oder in diesem Artikel, es lohnt sich dran zubleiben!

Marktupdate – Bitcoin & Altcoins heben ab

Ein Blick auf die KW 31 hinterlässt bei allen Krypto Enthusiasten wohl ein breites Grinsen. Wir können uns über satte Kurszuwächse bei den meisten Kryptowährungen freuen. Allen voran Bitcoin, denn die Nummer 1 aller Kryptos hat durch seinen massiven Pump auf 11.000 USD ein klares Zeichen für den Bullenmarkt gesetzt. Dadurch lief es auch für die Altcoins gut, die teilweise sogar ein wenig mehr zulegen konnten.

Bitcoin, Ethereum, Cardano, Ripple
Coin360 Marktübersicht (31.07.2020)

Vor allem Ethereum konnte sich zu seinem 5. Geburtstag über zweistellige Zuwächse freuen und knüpft damit an die zuletzt starke Phase an. Die meisten Altcoins müssen sich aber Bitcoin in dieser Woche beugen und dürfen nur zuschauen. Cardano konnte beispielsweise verhältnismäßig „schwach“ zulegen und das trotz des Shelley Mainnet Starts in dieser Woche.

Die Gewinner der Woche: DeFi is King

Auch wenn Bitcoin den Markt und die Medien in dieser Woche dominiert hat, zeigt uns ein Blick auf die Gewinner der Woche, dass im DeFi Sektor das Wachstum nicht abzureißen scheint.

Top Kryptowährungen KW31

Die Gewinner der Woche zeigen ein klares Bild und vor allem YFI konnte wieder extrem zulegen, hier stehen in den nächsten Tagen wichtige Entscheidungen in Bezug auf die Tokenmenge an. Auch Elrond konnte seinen Mainnet Start versilbern. Anders als Cardano scheint hier nicht das Motto „Buy the rumor, sell the news“ zu greifen denn ERD performt seit Wochen und Monaten enorm stark.

Wenn ihr mehr über Elrond erfahren wollt, schreibt mir doch gerne einen Kommentar und ich werde mich in der kommenden Woche dem Projekt näher widmen!

Dass der DeFi Sektor weiter wächst zeigen nicht nur die Kurse sondern auch die gespeicherten Werte in USD und auch in ETH, denn hier scheint ebenfalls kein Ende in Sicht und die 4 Mrd. USD sind zum greifen nah.

DeFi marktupdate

Zur Erinnerung: Ende Mai hatten wir uns noch über die 1 Mrd. USD gefreut, seitdem befindet sich der DeFi Sektor in einer zunehmend parabolischen Entwicklung und auch Bitcoin wird immer mehr hierfür genutzt.

Ist Decentralized Finance (DeFi) wirklich nachhaltig und beeinflusst der Hype den Bitcoin Kurs? Ich habe in unserem DeFi Café mit den Experten dazu diskutiert und wirklich spannende Insights aufgedeckt:

Ethereum feiert Geburtstag und DeFi

Grund zum feiern gab es bei Ethereum gleich doppelt und vielleicht sogar dreifach. Neben einem satten Kurssprung konnte sich Ethereum weiter deutlich als Nummer 2 hinter Bitcoin etablieren. 5 Jahre besteht die Plattform nun und der Sprung bzw. Umschwung zu Ethereum 2.0 und dem bitter nötigen Update scheint zum greifen nah und die Phase 0 soll bereits im November starten.

Der Geburtstag, die klare Ethereum 2.0 Roadmap, Bitcoin und vor allem DeFi bringen Ethereum Anleger in Bullenstimmung und treiben den Kurs nun auf ein neues 12-Monatshoch und damit noch über die Werte des letzten Bullruns im Juni 2020.

Es läuft also gut für Vitalik Buterin und sein Team, obwohl sich nicht wirklich alle einig sind, ob wir schon im November mit Phase 0 rechnen können.

Auch wenn noch nicht alle Informationen über Ethereum 2.0 bekannt sind, haben wir in diesem Artikel alles wissenswerte für dich zusammengefasst. Hier erfährst du dann auch, was du mit deinen ETH anstellen sollst, wenn der Wechsel ansteht.

Cardano startet Shelley Mainnet und ADA Staking

Eine wohl große Feier wird es mit Sicherheit auch bei der IOHK bzw. Cardano gegeben haben. Nach 5 Jahren harter Arbeit ist in dieser Woche der Shelley Hardfork vollzogen worden und damit wurde bei ADA auch das Staking eingeleitet. Ein Meilenstein nicht nur für Hodler, sondern auch für das Netzwerk, welches nun vollständig über Proof of Stake läuft. Die ersten ADA Staking Rewards sollen im August ausgeschüttet werden.

Der Ethereum Konkurrent ist demnach schon einen sehr viel größeren Schritt näher an einer skalierbaren und interoperablen Blockchain. Aber ähnlich wie bei Bitcoin haben es Nachfolger von Ethereum schwer, den Netzwerkeffekt bzw. First-Mover-Advantage einzuholen. Cardano zählt aber mit Recht zu einem der heißen Anwärter und wir sind gespannt welche Anwendungen in der nächsten Zeit auf der ADA Chain veröffentlicht werden.

Alles was du über Shelley wissen musst und wie du nun durch ADA Staking passives Einkommen erwirtschaften kannst, haben wir in diesem Artikel für dich zusammengefasst.

Ledger Hack – Funds sind sicher!

In dieser Woche gab es aber nicht nur Party Stimmung. Ziemlich bitter lief es für Ledger, denn der Bitcoin Hardwarewallet Hersteller musste in dieser Woche zugeben, dass sie in diesem Monat das Opfer eines Hackerangriffs wurden. Den meisten wird bei dieser Nachricht wohl erstmal unwohl, so zählt die Wallet doch zu einem der sichersten Aufbewahrungsorte für Bitcoin und die meisten anderen Kryptowährungen.

Hier können wir Entwarnung geben, denn es wurden „lediglich“ Kundendaten des Herstellers entwendet. Was genau passiert ist könnt ihr hier nachlesen.

Fazit – Bitcoin ist zurück!

Es war eine wirklich wilde Woche und das Leben scheint in den Kryptomarkt zurückzukehren. So schnell sind Wochen der Stagnation vergessen und wir freuen uns über einen bullishen Bitcoin Kurs. Ob die 10.000er Marke nun nachhaltig ist, werden wir wohl erst in den kommenden Wochen beurteilen können. Doch aktuell sieht es wirklich gut aus für BTC und das liegt nicht nur an den 5,1 Mrd. USD die bereits durch institutionelle Investoren bei Grayscale eingegangen sind.

Bitcoin und Kryptowährungen werden in diesen wirtschaftlich rauen Zeiten immer mehr zu einer echten Alternative. Allen voran natürlich Bitcoin, der sich vom „Darknet Money“ zu digitalem Gold mauserte, Ausgang offen.

Wir bleiben dran für euch und halten euch immer auf dem aktuellsten Stand. Es lohnt sich also regelmäßig in unserem News Kanal vorbeizuschauen oder auch etwas tiefer in unserer Wissensrubrik zu graben.

Solltet ihr Wünsche, Anregungen, Ideen oder Komplimente haben, dann schreibt uns doch gerne einen Kommentar oder kommt in unseren Telegram Chat.

Ein schönes Wochenende!

[Bildquelle: Shutterstock, Coin360, Coingecko, Defipulse]