Kann Ripple den Rechtsstreit gegen die US-Börsenaufsicht SEC gewinnen?

Im Fall der Anklage von Ripple durch die US-Börsenaufsicht SEC scheint sich nun Wind in den Segeln des Beschuldigten zu sammeln. Wo einst die Angst herrschte, dass der Rechtsstreit die Adoption von XRP nachhaltig beeinträchtigen könne, geben Beobachter jetzt leichte Entwarnung.

Es wird nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Diese bekannte Redensart trifft auf vielerlei Situation im Leben zu und auch auf den andauernden Rechtsstreit zwischen Ripple und der US-Börsenaufsicht SEC. Beobachter geben nun jedenfalls bezogen auf die Angst um Ripple als Unternehmen und die Kryptowährung XRP leichte Entwarnung.

Zuletzt gelang es den Anwälten von Ripple die Frage ob XRP nun ein Wertpapier sei oder nicht, aus dem Weg zu gehen. Stattdessen läuft nun ein Antrag auf Einstellung des Verfahrens vonseiten des Unternehmens hinter XRP. Zeitgleich führen Analysten an, dass der Rechtsstreit keine Auswirkungen auf die Adoption von XRP habe.

Ripple: Illegaler Wertpapierhandel durch XRP?

Wenn von Anklagen durch Regulierungsbehörden die Rede ist, dann bricht schnell mal Panik aus. Doch ein Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht SEC gilt alles andere, als von vornherein verloren. Das merken auch die Investoren rundum Ripple und XRP in den letzten Tagen und Wochen.

Denn wo zunächst die Angst herrschte, dass der Rechtsstreit die Adoption von XRP nachhaltig beeinträchtigen könne oder gar Ripple als Unternehmen vor dem Aus stünde, macht sich jetzt Hoffnung auf einen positiven Ausgang für Ripple/XRP breit.

Niemand wird in naher Zukunft herausfinden können, ob XRP ein Wertpapier ist oder nicht. Zumindest nicht durch die aktuellen Vorgänge.

Die Aussage stammt von Rebecca Rettig, einer Partnerin bei der Anwaltskanzlei FisherBroyles. Und in der Tat schafften es die Anwälte von Ripple dieser Kernfragestellung im Fall gegen die SEC aus dem Weg zu gehen.

Stattdessen läuft nun ein Antrag auf Einstellung des Verfahrens. Die SEC versuche lediglich „Amerikas Krypto-Branche zu zerstören“, angefangen bei XRP. Und während die Anklage durch die Börsenaufsicht zwar der Preisentwicklung von XRP einen Dämpfer verpasste, das Interesse von (institutionellen) Investoren in Kryptowährungen scheint unvermindert.

Adoption von Ripple-Produkten und XRP geht weiter

Vor allem die Adoption der Ripple-Produkte scheint keinen signifikanten Dämpfer durch den Rechtsstreit mit der SEC genommen zu haben. Denn das Unternehmen erweitert auch weiterhin seine Partnerschaften und vor allem den Kundenstamm. Und auch der Preis von XRP hat sich nach einem Sturz auf 0,17 USD wieder erholt.

XRP im TageschartQuelle: Tradingview

Selbst die vielen Handelsstopps rundum XRP betreffen in vielen Fällen lediglich die USA. Dabei wird XRP hauptsächlich in Asien gehandelt und genießt dort auch den Status einer Kryptowährungen und eben nicht eines Wertpapiers. Eine Erklärung zum Wertpapier in den USA hätte also womöglich ohnehin nur wenige Auswirkungen.

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Ripple droht maximal eine Geldstrafe

Die SEC scheint nach eigener Aussage über den Rechtsstreit mit Ripple eine Art Präzedenzfall schaffen zu wollen. Es ginge darum, dass „Grundlagen für zukünftigen Token Offerings“ geschaffen würden, aber eben auch „Unklarheiten rundum die [Krypto-]Industrie“ aus dem Weg zu räumen.

Doch mehr als eine heftige Geldstrafe würde Ripple ohnehin nicht drohen. Ganz gleich welche Natur XRP nach dem Rechtsstreit auch annehmen würde, es gilt aus Expertensicht als unwahrscheinlich, dass Regulationsbehörden anderer Länder die Rechtssprechung aus den USA übernehmen werden.

Dass das Verfahren nun eingestellt wird gilt allerdings als ebenso unwahrscheinlich. Demnach sehen Investoren einem Rechtsstreit bis mindestens August dieses Jahres entgegen. Ein Rechtsstreit, der mit zahlreichen Meldungen den XRP-Markt immer wieder in Aufruhr versetzen könnte.

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Schlusswort: Abwarten

Doch mehr als unerwartete Preisfluktuationen scheint niemand befürchten zu müssen. Beim Handel mit XRP gilt also weiterhin besondere Vorsicht, während Panik um Ripple und XRP von Experten als unbegründet dargestellt wird. Sogar ein Sieg gegen die SEC gilt als denkbar, zum gegenwärtigen Zeitpunkt. 2021 wird ein spannendes Jahr, so viel steht fest!

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