Der CEO des japanischen Finanzgiganten SBI Group, Yoshitaka Kitao, sagte in einer jüngsten Konferenz, dass Ripple nach dem Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht SEC an die Börse gehen werde. Chris Larsen, Mitgründer des Unternehmens hinter der Kryptowährung XRP, „wolle das so“.

Wie auch immer der ein oder andere zu Ripple und XRP stehen mag, das Unternehmen aus den USA verpasst es nicht sich in die Schlagzeilen der Krypto-Medienlandschaft zu schleichen. Diesmal kommt die Schlagzeile aber gar nicht durch Ripple selbst zustande, sondern durch den japanischen Finanzgiganten SBI Group – ein Partner des Unternehmens.

CEO Yoshitaka Kitao sagte in einer Konferenz zuletzt, dass Ripple an die Börse gehen werde, aber erst, nachdem der Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht SEC abgeschlossen sei. Als Quelle gab er Ripple-Mitgründer Chris Larsen an. Die US-Börsenaufsicht bezichtigt Ripple des illegalen Wertpapierhandels durch die Kryptowährung XRP.

Ripple geht an die Börse? Nun, Chris Larsen will es scheinbar so

Eigentlich sollte es um Quartalszahlen gehen bei der jüngsten Konferenz des japanischen Finanzgiganten SBI Group. Doch als offizieller Partner von Ripple, sollte der Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht SEC wegen XRP dann doch Erwähnung finden. Zusammen mit einer netten kleinen Prognose.

Nach dem Rechtsstreit [mit der US-Börsenaufsicht SEC] wird Ripple an die Börse gehen… Chris [Larsen] will das so.

Lesetipp: Ripple Prognose 2021: Welche Chancen hat der XRP Kurs?

Wie? Was? Moment Mal! Ripple will an die Börse gehen? Eben noch ein Rechtsstreit wegen des illegalen Handels mit Wertpapieren, dann der legitime Handel mit Wertpapieren? Wie verlässlich so eine Information ist, lässt sich nicht immer genau feststellen. Doch Ripple-CEO Brad Garlinghouse machte bereits 2020 interessante Aussagen zu diesem Thema.

Hatte Brad Garlinghouse schon früher einen Börsengang angedeutet?

Januar 2020, Davos, Schweiz. Brad Garlinghouse machte damals eine Aussage, die wunderbar in das Narrativ eines Börsengangs passen würde. Seiner Aussage nach würde Ripple auf der „führenden Seite“ einer ganzen Reihe an Initial Public Offerings (IPOs) in der Zukunft stehen.

In den nächsten 12 Monaten werden wir IPOs in Krypto sehen. Wir werden dabei nicht die Ersten sein, aber auch nicht die Letzten. Ich erwarte uns auf der führenden Seite. Das ist eine natürliche Evolution unseres Unternehmens.

Nun, in der Tat gab es IPOs. Ripple war allerdings nicht dabei und mit einem laufenden Rechtsstreit mit der SEC, dürften vorerst auch keine solchen Schritte kommen. Aber der Rechtsstreit wird nicht bis in alle Ewigkeit andauern.

Schlusswort

Offizielle Bestätigungen seitens Ripple zu einem geplanten Börsengang gibt es nicht. Aber so eine Aussage wie vom CEO der SBI Group ist doch schon gewichtig. Yoshitaka Kitao wird sich die Informationen wohl kaum einfach ausgedacht haben. Es bleibt also spannend, sowohl im Rechtsstreit um XRP, als auch rundum Ripple selbst.