- XRP-Kurs klar unter der 2-Dollar-Marke:
Der XRP-Kurs notiert aktuell bei rund 1,42 US-Dollar und bleibt damit deutlich unter einer psychologisch wichtigen Schwelle. Eine kurzfristige Trendwende ist bislang nicht erkennbar. - Angst-Sentiment auf Extremniveau:
Der Fear & Greed Index liegt aktuell bei rund 10 und erreichte zuletzt sogar Werte von nur 5. Solche Extremstände traten historisch fast ausschließlich in Phasen ausgeprägter Marktangst auf. - Derivatemarkt stark short-lastig:
Die Funding Rates bei XRP-Perpetuals sind ins Negative gerutscht. Short-Positionen dominieren, wodurch Short-Trader dafür zahlen, ihre Positionen offen zu halten. - Ripple-CEO erwartet neue Allzeithochs:
Brad Garlinghouse zeigt sich trotz schwachem Marktumfeld überzeugt, dass 2026 ein Rekordjahr für Kryptowährungen wird. - 🔔 Exklusiv bei OKX: 5 % Einzahlungsbonus bis zu 2.500 USDC.
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XRP-Kurs setzt Abwärtstrend fort
Der XRP-Kurs bleibt deutlich unter Druck. Mit einem aktuellen Preis von rund 1,42 US-Dollar notiert XRP klar unter der psychologisch wichtigen 2-US-Dollar-Marke. Eine kurzfristige Erholung ist bislang nicht erkennbar, stattdessen dominiert Zurückhaltung. Gleichzeitig zeigen mehrere Marktdaten ein Spannungsfeld, das typischerweise in späten Schwächephasen auftritt.

Extremes Angst-Sentiment prägt den Markt
Besonders auffällig ist die Stimmungslage. Der Crypto Fear & Greed Index liegt aktuell bei 10 und fiel vor wenigen Tagen sogar auf 5. Solche Werte treten historisch nur in Phasen extremer Angst auf. In der Vergangenheit markierten derartige Sentiment-Tiefs häufig Zeiträume, in denen der Verkaufsdruck nachließ und sich erste Bodenbildungsprozesse entwickelten. Das bedeutet nicht zwangsläufig eine unmittelbare Trendwende, deutet aber auf eine stark überdehnte Marktsituation hin.

XRP-Kurs: Short-Positionen überwiegen
Auch der Derivatemarkt liefert ein relevantes Signal. Laut Daten von CryptoQuant ist die Funding Rate bei XRP-Perpetuals zuletzt klar ins Negative gerutscht. Short-Positionen überwiegen damit deutlich. Vergleichbare Konstellationen traten seit 2024 nur selten auf. In den Phasen August bis September 2024 sowie April 2025 folgten auf negative Funding Rates jeweils spürbare Erholungen beim XRP-Kurs.

Der Mechanismus dahinter ist bekannt: Während Shorts kurzfristig zusätzlichen Verkaufsdruck erzeugen, baut sich gleichzeitig latente Kaufkraft auf. Beginnt der Kurs zu steigen, können Short-Liquidationen diese Bewegung beschleunigen. CryptoQuant-Analyst Darkfost beschreibt dieses Verhalten als typisch für Märkte, die sich stark einseitig positionieren. Je größer der Konsens auf eine Richtung wird, desto anfälliger wird er für Gegenbewegungen.
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Ripple-Chef erwartet neues Allzeithoch
Dass dem Markt aktuell der Schwung fehlt, ist kaum zu übersehen. Bitcoin liegt im Jahresvergleich deutlich im Minus, während klassische Aktienmärkte wie der S&P 500 zulegen konnten. Große Ausbrüche blieben bislang aus. Für Garlinghouse ist das jedoch kein Zeichen struktureller Schwäche, sondern Ausdruck eines Marktes, der positive Entwicklungen noch nicht eingepreist hat.
In einem Interview mit CNBC erklärte der Ripple-CEO, 2026 werde ein Jahr neuer Allzeithochs. Auf einen konkreten Zeitpunkt legte er sich zwar nicht fest, machte seine Haltung aber unmissverständlich klar. Er rechne fest damit, dass der Markt in den kommenden Monaten wieder deutlich anzieht. Die zentrale Frage bleibt jedoch, was die nächste größere Bewegung auslösen soll.
GARLINGHOUSE TO CNBC: “I’LL GO ON RECORD AS SAYING I THINK WE’LL SEE AN ALL-TIME HIGH.” pic.twitter.com/S90HnDmiqs
— STEPH IS CRYPTO (@Steph_iscrypto) January 25, 2026
Fazit zum aktuellen XRP-Kurs
Der XRP-Kurs bewegt sich weiterhin in einer ausgeprägten Schwächephase. Extremes Angst-Sentiment und eine stark überfüllte Short-Seite deuten auf eine überdehnte Marktlage hin, wie sie häufig in der Nähe von Übergangs- oder Bodenbildungsphasen auftritt. Ob daraus tatsächlich eine nachhaltige Erholung entsteht, hängt jedoch vom Gesamtmarkt und einer spürbaren Rückkehr von Kaufinteresse ab.
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