Jüngst gab Flare Networks den Termin für einen XRP Snapshot bekannt. Dabei handelt es sich um eine netzwerkweite Momentaufnahme aller Mengen an XRP. Hintergrund ist die Ausschüttung des Spark Tokens berechnet auf Grundlage der Mengen an XRP, die zum Zeitpunkt des Snapshots in unterstützten Wallets und/oder Kryptobörsen gehalten werden.

Vorgestellt wurde Flare Networks bereits im November 2019. Das unabhängige Blockchain-Projekt wird dabei teilweise von Ripple Labs finanziert. Die technologischen Highlights von Flare sollen dabei Smart Contracts und eine bessere Skalierbarkeit für XRP bringen. Das würde für Ripple Tür und Tor zur DeFi-Branche öffnen.

Jetzt geht es aber erstmal um die Verteilung des Flare-eigenen Spark Token. Dazu soll nun am 12. Dezember 2020 ein netzwerkweiter Snapshot aller sich im Umlauf befindlichen Mengen an XRP stattfinden.

Flare Networks kündigt Snapshot für XRP HODLer an

Flare Networks gibt auf der eigenen Webseite an, dass rund 75 % des Wertes aller Kryptowährungen bisweilen keinen Zugang zu DApps finden. Und genau das will Flare Networks ändern. Den Start macht dabei Ripple (XRP). Kein Wunder, denn das Blockchain-Projekt wird schließlich teilweise von Ripple Labs finanziert.

Und wie könnte ein besserer Aufschwung für XRP aussehen, wenn nicht durch die dezentralisierten Finanzen? Jedenfalls ist für XRP HODLer mehr drin, als nur eine tolle Perspektive.

Neben der Perspektive von Smart Contracts und einer besseren Skalierbarkeit für das XRP Netzwerk, soll es nämlich auch einen Airdrop des nativen Spark Token für Besitzer von XRP geben. Dazu wird ein netzwerkweiter Snapshot am 194. Geburtstag von Martha Coston stattfinden, der Erfinderin des Coston Leuchtsignals zur Abgabe von Leuchtsignalen auf See. Auf Englisch heißt das dann „Coston Flare“ und so ist der Zusammenhang mit dem Projekt dann auch hergestellt.

Gemäß den wenigen Details zum Snapshot selbst, soll es um die Erfassung aller sich im Umlauf befindlichen Mengen an XRP gehen. Denn die Menge an XRP wird am Ende entscheidend sein für die Menge an Spark Tokens, die irgendwann auf die XRP HODLer regnen sollen.

Dabei werden aber nur XRP zugelassen, die auf „unterstützten“ Kryptobörsen und Wallets gelagert sind. Dazu gehören laut der Webseite von Flare Networks gegenwärtig Plattformen wie Binance oder Crypto.com

eToro schaltet auf volle Kraft voraus

eToro kümmert sich unterdessen laut eigenen Angaben um eine Unterstützung der eigenen XRP Community. Der Broker sei stolz auf seine XRP Kunden und blickt der Unterstützung der Evolution des XRP Netzwerkes schon freudig entgegen. Klar, denn die XRP HODLer der Handelsplattform wären sicherlich nicht begeistert, würden sie vom Spark Airdrop ausgeschlossen werden. Zum Zeitpunkt dieses Artikels war uns kein anderer Handelsdienstleister bekannt, welcher mit Ripple und/oder Flare Networks in Gesprächen stand.

eToro ist stolz darauf eine große [XRP Community] auf der eigenen Plattform zu haben und begeistert Unterstützung für die Evolution des Ripple Ökosystems zu leisten. Deshalb steht eToro gegenwärtig in Gesprächen mit Ripple und Flare Networks bezüglich der Distribution des Spark Tokens – dem nativen Token der Flare Blockchain.

Wir warten gespannt auf weitere Details von eToro, Ripple und Flare Networks, vor allem auch zu näheren Details über den Spark Token und den Airdrop. Fakt ist, dass eToro seinen Kunden definitiv Zugang zur Distribution des Tokens verschaffen will. Und das dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach auch im Interesse von Ripple und Flare Networks liegen. Wir bleiben dran und halten euch auf dem Laufenden!