- Bitcoin fällt auf 63.000 US-Dollar nach Militärschlägen:
Nach Angriffen der USA und Israels auf iranische Ziele rutschte BTC am Samstag deutlich ab und reagierte als erstes großes Asset auf die Eskalation. - Trump bestätigt Luftschläge, Israel ruft Ausnahmezustand aus:
Ziel der Operation sei die nukleare Infrastruktur gewesen. Ein US-Vertreter bestätigte die amerikanische Beteiligung an den Angriffen. - Über 250 Millionen US-Dollar liquidiert:
Innerhalb von vier Stunden summierten sich die Liquidationen auf mehr als 250 Millionen US-Dollar, eine unkontrollierte Kaskade blieb jedoch aus. - Krypto als Wochenend-Frühindikator:
Während traditionelle Märkte geschlossen waren, übernahm Bitcoin die erste Preisfindung und testete das tiefste Niveau seit dem 5. Februar. - 🤖 Deine Bots traden auch am Wochenende für Dich!
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Bitcoin und Krypto im Alarmmodus
Eine neue geopolitische Zuspitzung im Iran-Konflikt erschüttert am Wochenende den Kryptomarkt: Bitcoin (BTC) rutschte in Richtung 63.000 US-Dollar, nachdem die USA gemeinsam mit Israel Militärschläge gegen den Iran gestartet hatten.
💥 Israel hat einen Präventivschlag Richtung Iran gestartet und den Ausnahmezustand ausgerufen.
— Bitcoin2Go (@bitcoin2go) February 28, 2026
Angeblich sollen die USA sich beteiligt haben.
Damit ist die Hoffnung auf eine friedliche Lösung wohl erstmal wieder in weite Ferne gerückt.
Bitcoin & Krypto brechen ein. https://t.co/IkbZ7nw0gA
Mit geschlossenen Börsen verlagerte sich die Reaktion auf die rund um die Uhr geöffneten Kryptomärkte. Der Bitcoin-Kurs bildete die Unsicherheit als erstes in Echtzeit ab.
Iran im Fokus
US-Präsident Donald Trump bestätigte in einer Videoansprache umfangreiche Luftschläge innerhalb des Irans. Ziel der Operation sei die nukleare Infrastruktur gewesen. Am Ende seiner Ansprache forderte er die iranische Bevölkerung auf, die amtierende Regierung zu stürzen.
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) February 28, 2026
Israels Verteidigungsminister Israel Katz erklärte unmittelbar einen landesweiten Ausnahmezustand. Ein US-Regierungsvertreter bestätigte zudem die Beteiligung amerikanischer Streitkräfte an den Angriffen.
Bitcoin testet 63.000 US-Dollar
Am Kryptomarkt folgte die Reaktion umgehend. In der Samstags-Session fiel Bitcoin unter 64.000 US-Dollar und verlor binnen Stunden rund 3 Prozent. Zwischenzeitlich lagen die Tagesverluste bei fast 4 Prozent. Damit erreichte BTC das tiefste Niveau seit dem 5. Februar, als der Kurs im Zuge des damaligen Crashs kurzzeitig unter 60.000 US-Dollar gerutscht war.

Mit dem Rücksetzer zogen auch die Liquidationen an. Innerhalb von vier Stunden summierten sie sich Daten von Coinglass zufolge auf mehr als 250 Millionen US-Dollar, eine panikartige Kettenreaktion blieb jedoch aus. Der Markt geriet unter Druck, blieb aber strukturell geordnet.
Krypto reagiert zuerst
Wochenend-Eskalationen folgen im Markt einem bekannten Ablauf. Während Aktien und Anleihen nicht gehandelt werden können, läuft der Kryptomarkt weiter. Bitcoin ist damit eines der wenigen großen, durchgehend liquiden Assets, das sofort auf neue Risiken reagiert.
Die jüngste Eskalation erhöht die Gefahr eines breiteren regionalen Konflikts in einer wirtschaftlich sensiblen Region. Vorausgegangen waren wochenlange US-Militärbewegungen und stockende Verhandlungen über das iranische Nuklearprogramm.
The Kobeissi Letter verwies in einem Post auf X zudem auf eine ähnliche Situation im Jahr 2025, als eine Iran-Offensive ebenfalls unmittelbar starke Volatilität in Krypto und anderen Risikoassets auslöste.
Hinzu kommt das Timing: Der Markt bewegt sich in die letzten Stunden vor dem Februar-Monatsclose, nachdem zuvor der Versuch gescheitert war, Bereiche nahe 70.000 US-Dollar zurückzuerobern.
Fazit: Bitcoin als Frühindikator
Die Bewegung Richtung 63.000 US-Dollar unterstreicht die Rolle von Bitcoin als erstes handelbares Risikoasset bei geopolitischen Schocks. Über 250 Millionen US-Dollar an Liquidationen zeigen, wie schnell sich Spannung im System entlädt.
Solange klassische Märkte geschlossen sind, fungiert BTC als unmittelbarer Indikator für Risk off. Die eigentliche Frage wird sein, ob sich diese erste Reaktion mit Öffnung der traditionellen Märkte verstärkt oder relativiert.