- Schwächstes erstes Quartal seit Jahren:
Bitcoin ist seit Jahresbeginn um über 22 Prozent gefallen und steuert damit auf das schwächste erste Quartal seit dem Bärenmarkt 2018 zu. Historisch war das erste Quartal häufig volatil, ohne zwingend Rückschlüsse auf den weiteren Jahresverlauf zuzulassen. - Bewertungskennzahl nähert sich Unterbewertungszone:
Das MVRV-Verhältnis ist auf rund 1,1 gefallen und liegt damit auf dem niedrigsten Niveau seit Anfang 2023. In früheren Marktphasen näherte sich Bitcoin in diesem Bereich häufig Zonen an, in denen sich langfristige Chancen entwickelten. - On-Chain-Daten deuten auf Kapitulationsphase hin:
Z-Score-Analysen zeigen, dass sich Bitcoin statistisch in einer Zone befindet, die in der Vergangenheit mit späten Phasen von Abwärtstrends und beginnender Akkumulation zusammenfiel. - Historische Muster sprechen für Übergangsphase:
Mehrere Indikatoren legen nahe, dass der Markt weniger vor einem abrupten Tiefpunkt steht, sondern sich in einer Phase bewegt, in der sich Verkaufsdruck allmählich erschöpfen könnte. - 🔐 Krypto sicher verwahren mit Ledger – jetzt mit Cashback
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Bitcoin-Kurs schwach ins Jahr gestartet
Bitcoin begann das Jahr bei rund 87.700 US-Dollar und notiert aktuell nahe der Marke von 68.000 US-Dollar. Der Rückgang von über 20.000 US-Dollar innerhalb weniger Monate markiert eine der schwächsten Jahresanfangsphasen der letzten Jahre. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, könnte das erste Quartal zu den schwächsten seit dem Jahr 2018 zählen, als der Bitcoin-Kurs innerhalb von drei Monaten fast 50 % verlor.
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt jedoch, dass ein schwaches erstes Quartal bei Bitcoin kein Ausnahmefall ist. In mehreren Jahren folgten auf rote Q1-Phasen stabile oder sogar positive Marktphasen. Analysten weisen darauf hin, dass die hohe Volatilität zu Jahresbeginn strukturell bedingt ist und selten eine klare Aussage über den weiteren Jahresverlauf erlaubt.

Bewertungsdaten deuten auf Unterbewertung hin
Parallel zur schwachen Kursentwicklung rückt das MVRV-Verhältnis zunehmend in den Fokus. Dieser Indikator vergleicht den aktuellen Marktwert von Bitcoin mit dem durchschnittlichen Preis, zu dem das gesamte Angebot zuletzt bewegt wurde. Werte nahe oder unter 1 gelten als Zeichen einer Unterbewertung.
Nach dem Rückfall unter 60.000 US-Dollar fiel der MVRV zuletzt auf rund 1,1 und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Anfang 2023. Damals wurde Bitcoin im Bereich um 20.000 US-Dollar gehandelt. Auffällig ist, dass Bitcoin im letzten Zyklus kein ausgeprägtes Überbewertungsniveau erreichte, wie es in früheren Bullenmärkten üblich war. Das erschwert direkte Vergleiche mit vergangenen Markttiefs und spricht für ein verändertes Marktverhalten.

Bitcoin-Kurs nähert sich Akkumulationsphase
Zusätzliche Hinweise liefern Z-Score-Varianten des MVRV-Modells. Diese messen, wie stark die aktuelle Bewertung von historischen Durchschnittswerten abweicht. Aktuelle Daten zeigen extrem niedrige Werte, die in der Vergangenheit häufig in der Nähe von zyklischen Tiefpunkten lagen.
Mehrere On-Chain-Analysten sprechen daher von einer Kapitulationszone. Damit ist keine sofortige Trendwende gemeint, sondern eine Phase, in der Verkaufsdruck abnimmt und langfristige Akteure beginnen, sich wieder zu positionieren. Solche Phasen können sich über Wochen oder Monate erstrecken und sind typischerweise von Unsicherheit und schwacher Marktstimmung geprägt.

Fazit zum aktuellen Bitcoin-kurs
Bitcoin steht vor einem der schwächsten ersten Quartale der letzten Jahre. Gleichzeitig nähern sich mehrere On-Chain-Indikatoren Bereichen, die in der Vergangenheit häufig mit Übergangsphasen und Akkumulation einhergingen. Ob daraus bereits in den kommenden Monaten eine nachhaltige Erholung entsteht, bleibt offen. Die Datenlage deutet jedoch darauf hin, dass sich der Markt strukturell einem Bereich nähert, in dem langfristige Chancen entstehen können, auch wenn kurzfristige Volatilität weiter zu erwarten ist.
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