- Bitcoin-Kurs bei 93.000 US-Dollar:
Der Markt erhält wieder mehr Nachfrage, während wichtige Wirtschaftsdaten wie die PCE-Kernrate und das Bruttoinlandsprodukt neue Impulse liefern könnten. - VDD auf niedrigem Niveau:
Der Value Days Destroyed Indikator zeigt, dass langfristig gehaltene Bitcoin kaum bewegt werden und Verkaufsdruck ausbleibt. - OG-Halter verkaufen deutlich weniger:
Die Aktivität von Bitcoin-Haltern mit über fünf Jahren Haltedauer ist spürbar gesunken, was das knappe Angebot weiter stützt. - 🚀 Bereit für die nächste Bewegung?
Starte noch heute mit deinem Bitvavo-Account und begleite Bitcoin & Ethereum sowie 350 weitere Kryptowährungen in eine spannenden Marktphase. Registrieren, 10 € einzahlen und 10 € Bonus sichern!
Bitcoin erhält wieder mehr Nachfrage
Bitcoin verzeichnet derzeit wieder zunehmende Nachfrage und notiert aktuell bei rund 93.000 US-Dollar. In den kommenden Tagen werden mehrere wichtige US-Wirtschaftsdaten veröffentlicht, die das kurzfristige Marktumfeld maßgeblich beeinflussen könnten.
Im Fokus stehen unter anderem die PCE-Kernrate sowie das Bruttoinlandsprodukt, beide für Donnerstag angesetzt. Zusätzlich bleibt die geopolitische Lage angespannt, während politische Unsicherheiten rund um Donald Trump weiterhin für Volatilität sorgen könnten.

Wichtige US-Wirtschaftsdaten rücken in den Fokus
Die anstehenden Makrodaten gelten als zentral für die Einschätzung der geldpolitischen Ausrichtung in den USA. Die PCE-Kernrate ist ein bevorzugter Inflationsindikator der US-Notenbank und liefert Hinweise darauf, ob der Preisdruck weiter nachlässt oder erneut zunimmt. Das Bruttoinlandsprodukt ergänzt dieses Bild und gibt Aufschluss über die wirtschaftliche Dynamik.
Für den Bitcoin-Kurs bedeutet diese Konstellation erhöhte Aufmerksamkeit. Positive Überraschungen könnten die Risikobereitschaft stützen, während unerwartete Inflationsdaten kurzfristig Druck auslösen könnten. Entsprechend sensibel dürfte der Markt auf neue Informationen reagieren.

Bitcoin-Kurs: On-Chain-Daten bestätigen Stärke
Neben dem makroökonomischen Umfeld liefern die On-Chain-Daten derzeit ein konstruktives Bild. Bitcoin konnte zuletzt den Widerstandsbereich bei 94.200 US-Dollar überwinden und stieg zeitweise bis in die Zone um 97.500 US-Dollar. Diese Bewegung wird nicht von spekulativer Euphorie getragen, sondern von strukturellen Signalen aus dem Netzwerk.
Ein zentraler Indikator ist der Value Days Destroyed, kurz VDD. Dieser misst, wie lange Bitcoin ungenutzt waren, bevor sie bewegt wurden, gewichtet nach der transferierten Menge. Hohe Werte deuten darauf hin, dass lange gehaltene Coins verkauft werden, während niedrige Werte anzeigen, dass überwiegend jüngere Coins bewegt werden.
Aktuell liegt der VDD im Januar 2026 bei rund 0,53 und damit auf historisch niedrigem Niveau. Das bedeutet, dass vor allem kurzfristig gehaltene Coins transferiert werden, während langfristig gehaltene Bitcoin weitgehend unangetastet bleiben. Langfristige Investoren verkaufen also nicht in die steigenden Kurse hinein.

Dieses Verhalten erhöht die Qualität der aktuellen Aufwärtsbewegung deutlich. Steigende Kurse ohne begleitende Distribution durch erfahrene Marktteilnehmer gelten historisch als Zeichen eines gesunden Marktes. Nachfrage trifft auf begrenztes Angebot, ohne dass struktureller Verkaufsdruck entsteht.
In Phasen, in denen der Bitcoin-Kurs steigt und der VDD niedrig bleibt, befindet sich der Markt häufig in einer Expansionsphase. Solange sich daran nichts ändert, bleibt die Grundlage der Bewegung stabil. Erst ein nachhaltiger Anstieg des VDD würde darauf hindeuten, dass langfristige Halter beginnen, Gewinne zu realisieren.
Bitcoin-Verkäufe gehen deutlich zurück
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Aktivität sogenannter OG-Halter. Dabei handelt es sich um Investoren, deren Coins seit mehr als fünf Jahren nicht bewegt wurden. Die Analyse basiert auf ausgegebenen UTXOs, geglättet über einen 90-Tage-Durchschnitt, um kurzfristige Schwankungen auszublenden.
Während OG-Halter in diesem Zyklus zeitweise sehr aktiv waren und mehr Bitcoin bewegten als in früheren Marktphasen, hat sich dieses Verhalten zuletzt deutlich verändert. Der Höhepunkt lag bei rund 2.300 Bitcoin pro Tag im 90-Tage-Durchschnitt. Seitdem ist dieser Wert stark gesunken und bewegt sich aktuell nur noch bei etwa 1.000 Bitcoin.
Das deutet darauf hin, dass selbst diese Gruppe ihren Verkaufsdruck deutlich reduziert hat. Bemerkenswert ist dies vor allem deshalb, weil OGs in diesem Zyklus mehrere attraktive Verkaufsfenster hatten, unter anderem durch den Einstieg institutioneller Investoren und staatlicher Akteure. Trotz dieser günstigen Bedingungen nimmt die Verkaufsaktivität weiter ab.

Die Kombination aus niedrigem VDD und sinkender OG-Aktivität spricht für eine Angebotsseite, die zunehmend illiquide wird. Immer weniger langfristig gehaltene Bitcoin gelangen auf den Markt. Stattdessen dominiert Halten gegenüber Verteilen.
Für den Markt bedeutet das, dass neue Nachfrage stärker auf bestehendes Angebot trifft. Solange sich dieses Ungleichgewicht nicht auflöst, bleibt die strukturelle Ausgangslage unterstützend für den Kurs.
Fazit zum aktuellen Bitcoin-Kurs
Bitcoin erhält aktuell wieder verstärkte Nachfrage und hält sich trotz makroökonomischer Unsicherheiten bei rund 93.000 US-Dollar. Die bevorstehende Woche mit wichtigen US-Wirtschaftsdaten dürfte für neue Impulse sorgen, während geopolitische und politische Faktoren zusätzliche Spannung liefern.
On-Chain-Daten untermauern die aktuelle Marktstärke. Sowohl der niedrige Value Days Destroyed als auch der Rückgang der OG-Verkäufe zeigen, dass langfristige Halter kaum Verkaufsbereitschaft signalisieren. Der Markt wird derzeit nicht von Distribution, sondern von echter Nachfrage getragen. Solange diese Struktur bestehen bleibt, bleibt auch die Grundlage der aktuellen Bewegung intakt.