• Experten erwarten neue Bitcoin-Hochs 2026:
    Bill Miller IV und Tom Lee sehen technische Signale, institutionelle Nachfrage und regulatorischen Rückenwind als zentrale Treiber.
  • Wall Street baut weiter onchain auf:
    Große Finanzhäuser wie JPMorgan entwickeln Blockchain-Produkte, während die US-Regierung als krypto-freundlicher Faktor gilt.
  • Bitcoin zeigt trotz Rücksetzern strukturelle Stärke:
    Historisch gab es keine zwei negativen Jahre in Folge, aktuell notiert BTC rund 25 % unter dem Allzeithoch.
  • Große Spannbreite bei Prognosen:
    Analysten sehen mögliche Kursziele zwischen 50.000 und 250.000 US-Dollar, abhängig von Markt- und Makrofaktoren.
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Bitcoin-Kurs startet 2026 mit Rückenwind

Bitcoin ist mit neuer Dynamik in das Jahr 2026 gestartet. Der Bitcoin-Kurs notiert aktuell über 90.000 US-Dollar und liegt damit zwar noch etwa 25 % unter dem Allzeithoch von 126.080 US-Dollar vom Oktober, hat seit Jahresbeginn jedoch bereits um rund 7 % zugelegt. Mehrere Marktbeobachter sehen darin den Beginn einer neuen Aufwärtsphase, getragen von regulatorischen Entwicklungen in den USA und einer wachsenden institutionellen Nutzung.

Bitcoin-Kurs in den letzen 7 Tagen auf Coinmarketcap
Bitcoin-Kurs in den letzen 7 Tagen auf Coinmarketcap

Bill Miller IV sieht Bitcoin bereit für neue Höchststände

Zu den optimistischen Stimmen zählt Bill Miller IV, Chief Investment Officer bei Miller Value Partners. In einem Interview erklärte er, dass sich die technischen Indikatoren zunehmend positiv entwickelten und Bitcoin „bereit sei, wieder loszulegen“. Seiner Einschätzung nach könnte der Kurs im weiteren Jahresverlauf sogar über das bisherige Allzeithoch aus dem Herbst hinaus steigen.

Miller verweist dabei auf ein verändertes Umfeld. Aussagen von SEC Chef Paul Atkins, wonach sich die Kapitalmärkte zunehmend onchain verlagern, sowie Initiativen großer Finanzhäuser wie JPMorgan unterstreichen diesen Trend. Für Miller markiert diese Entwicklung einen Wendepunkt, den er als „ein völlig neues Spiel“ beschreibt. Aus technischer Sicht habe Bitcoin zudem eine höhere Basis ausgebildet als im Frühjahr 2025, was für eine stabilere Ausgangslage spreche.

Der Rückgang von rund sechs Prozent im Vorjahr und die zwischenzeitliche Outperformance von Gold bewertet Miller als wenig problematisch. Bitcoin sei traditionell volatil, weshalb ein langfristiger Blick entscheidend sei. Historisch habe Bitcoin zudem noch nie zwei aufeinanderfolgende Jahre mit negativen Renditen verzeichnet. Vor diesem Hintergrund sieht er die aktuelle Phase eher als Konsolidierung denn als Trendbruch.

Bitcoin: Monatliche Renditen. Quelle: Coinglass
Bitcoin: Monatliche Renditen. Quelle: Coinglass

Weitere Experten sehen starken Rückenwind

Auch Tom Lee, Chief Investment Officer bei Fundstrat Capital, sieht Bitcoin mit viel Rückenwind in das Jahr 2026 starten. Seiner Einschätzung nach wurde der Markt bereits im Oktober durch einen starken Schock von übermäßigem Hebel bereinigt. Gleichzeitig schreite die institutionelle Adoption weiter voran, während Finanzinstitute verstärkt Produkte auf Blockchain-Basis entwickeln.

Hinzu komme politische Unterstützung aus den USA. Die krypto-freundliche Haltung der aktuellen Regierung wird von mehreren Analysten als wichtiger Faktor für die weitere Marktentwicklung gesehen. Für Lee schaffen diese Rahmenbedingungen ein Umfeld, das eine Erholung und potenziell neue Höchststände begünstigen kann.

Große Spanne bei Kursprognosen

Konkrete Kursziele für 2026 fallen unter Experten dennoch unterschiedlich aus. Während Lee zuletzt andeutete, dass Bitcoin bereits früh im Jahr neue Hochs erreichen könnte, äußerte sich Haseeb Qureshi von Dragonfly optimistischer für das Gesamtjahr. Er erwartet Bitcoin bis Ende 2026 oberhalb von 150.000 US-Dollar, geht jedoch davon aus, dass die Bitcoin-Dominanz im Markt sinken dürfte.

Zurückhaltender zeigt sich Galaxy Digital. Das Unternehmen verzichtet bewusst auf eine konkrete Prognose und bezeichnet das Jahr 2026 als zu unberechenbar für exakte Vorhersagen. Die mögliche Handelsspanne reiche aus ihrer Sicht von 50.000 bis 250.000 US-Dollar, ein Hinweis auf die weiterhin hohe Unsicherheit, aber auch auf das enorme Potenzial.


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Einordnung: Markt zwischen Zuversicht und Volatilität

Die Einschätzungen zeigen ein klares Bild. Bitcoin profitiert zunehmend von institutioneller Akzeptanz, regulatorischem Rückenwind in den USA und einer fortschreitenden Integration in die Finanzmärkte. Gleichzeitig bleibt die Spannbreite der Prognosen groß, was die anhaltende Volatilität unterstreicht.

Ob 2026 tatsächlich ein neues Allzeithoch bringt, hängt nicht nur von technischen Faktoren ab, sondern auch vom makroökonomischen Umfeld und der weiteren politischen Entwicklung. Für viele Analysten steht jedoch fest, dass die Voraussetzungen für eine neue Aufwärtsbewegung so günstig sind wie seit Langem nicht mehr.