Bitcoin Preismodelle: Zwei Prognosen, eine Richtung: To the Moon!

Modelle, die versuchen den Preis von Bitcoin (BTC) auf lange Sicht hin zu prognostizieren, gibt es mehrere. Darunter natürlich auch das bekannte Stock-to-Flow Modell (S2F) von PlanB. Während S2F immer noch kontrovers diskutiert wird, macht ein anderes Modell derweilen auf sich aufmerksam!

Wenn es um Modelle geht, um den Preis von Bitcoin (BTC) zu prognostizieren, dann kommt uns wohl als Erstes das Stock-to-Flow Modell (S2F) in den Sinn. Der Twitter-Nutzer PlanB (@100trillionUSD) sagt damit einen Wert pro BTC von 288.000 USD bis zum nächsten Halving (2024) voraus. Timothy Peterson, Global Macro Manager bei Cane Island Alternative Advisors, sieht mit seinem Modell hingegen 1 BTC bei 100.000 USD. Was denn nun? 100.000 oder 288.000 USD im Jahr 2024?

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Timothy Peterson setzt auf das Metcalfesche Gesetz

Während das Stock-to-Flow (S2F) Modell für den Bitcoin gut bekannt ist, nutzt ein ganz anderes Modell das Metcalfesche Gesetz, also eine Art Faustregel zur Berechnung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses bei Netzwerken. Timothy Peterson heißt der Analyst, der dieses Modell vertritt und gerne auf Twitter darüber redet. Und Peterson kann durchaus mit relativ akkuraten Vorhersagen trumpfen.

Seit 2017 vertritt Peterson sein Modell. Und in den letzten 2 Jahren konnte er tatsächlich relativ akkurate Preisvorhersagen tätigen. Zum Beispiel prognostizierte er einen Jahresendpreis des Bitcoins im Jahr 2018 bei 3.500 USD. Der Preis am 31. Dezember 2018 lag dann bei 3.782 USD. 2019 prognostizierte Peterson 7.000 USD als Jahresendpreis. Der Preis lag dann bei 7.243 USD. Faszinierend.

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Zwei Modelle, zwei unterschiedliche Bitcoin Prognosen

Mit seinem Modell prognostiziert der Analyst jetzt 100.000 USD im Jahr 2024. Das steht in einem 188.000 USD schweren Widerspruch zum S2F Modell nach Plan B. Und welches Modell liegt jetzt richtig? Die Antwort werden wir wohl erst finden können, wenn eines oder beide Modelle in der Zukunft daneben lieben.

Und selbst dann finden wir womöglich keine Wahrheit, denn die Finanzmärkte werden interessieren sich nicht für irgendwelche Modelle. Ein Event wie im März 2020 beispielsweise war weder im S2F Modell noch in Petersons Modell vorgesehen.

Ich würde sagen, dass Bitcoin ein mächtiges, digitales Netzwerk repräsentiert. Bitcoin […] kennt keinen CEO und genießt eine hohe Sicherheit, wachsende Distribution und Adoption. Es gibt daher viele Faktoren, warum der Preis steigen oder fallen könnte und S2F ist keiner dieser Faktoren.

Diese Worte stammen vom Mitgründer und CIO von ByteTree, Charlie Morris. Er ist ein Kritiker des S2F Modells, da durch das fixe Angebot an BTC, die Nachfrage weit mehr Bedeutung habe (bezogen auf den Preis), als dieser Nachfrage im S2F Modell zugesprochen wird. Die ökonomische Rolle von BTC Minern soll zudem einer abnehmenden Wirkung unterliegen. Nun, auch Herr Morris kann es am Ende nicht wissen. Beide Modelle haben ihre Kritiker und beide Modelle wurden bisher weder eindeutig belegt noch widerlegt.

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Fazit zu Bitcoin Preismodellen

Eines haben die beiden Modelle zur Preisprognose des BTC ja gemeinsam: sie prognostizieren eine stark bullische Zukunft. Dafür hätten wir aber kein Modell gebraucht, denn das erzählen uns die fundamentalen Daten des Bitcoins schon von alleine. Und auch Fidelity Digital Assets reiht sich jüngst in die Lobgesänge auf den BTC ein. Diversifizierung heißt demnach das Motto und „Bitcoins Rolle als alternatives Investment“.

Fidelity rät dabei ganz klar dazu, dass „Investoren bei der Rekalibrierung ihrer Portfolios die Validität und dein Einfluss von Bitcoin genau evaluieren“. Kein Wunder, denn mit immer besseren, fundamentalen Daten und einem steigenden Interesse bei institutionellen Investoren und öffentlichen Unternehmen, fällt Fidelity die Werbung an die eigene Kundschaft wohl weit weniger schwer, als in der Vergangenheit. Mindestens 5 % sollte demnach der Bitcoin in den Portfolios besitzen. Wenn ihr uns fragt: Gerne noch mehr!

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