Während die Kryptomärkte insgesamt positiv aussehen, machen zwei Kryptowährungen – verständlicherweise – am meisten Schlagzeilen: Bitcoin und Ethereum. Willkommen zum Bitcoin2Go Bull Run Sonderreport.

Die Märkte im Überblick zu behalten ist gegenwärtig nicht leicht, dafür aber spannend. Mit einer insgesamt positiven Performance zeigen sich die digitalen Währungen zum Beginn des neuen Jahres bullisch.

Doch am Ende kann und muss das Hauptaugenmerk aber auf den beiden größten Kryptowährungen liegen: Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH). Beide befinden sich im Bullenmarkt und während BTC sein Allzeithoch aus 2017 bereits hinter sich lassen konnte, sollte es bei ETH nur noch eine Frage der Zeit sein, bis der Preis über 1.440 USD ansteigt.

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Bitcoin und Ethereum – ein Blick auf die Märkte

News zu Bitcoin und Ethereum gibt es zurzeit ja wahrlich genug. Dabei wird aber leider viel zu häufig lediglich der Preis beleuchtet. Dabei gibt es fundamental betrachtet interessante Gegebenheiten und Daten, welche uns auf mittel- und langfristige Sicht mit viel Zuversicht versorgen sollten.

Quelle: Tradingview

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Dennoch wollen auch wir schnell einen Blick auf die aktuellen Charts werfen. Und der Bitcoin Kurs präsentiert sich dabei wieder bullisch nach seiner Korrektur von Anfang dieser Woche. Die Kursmarke von 40.000 USDT konnten dabei am gestrigen Donnerstag kurzzeitig wieder erreicht werden.

Quelle: Tradingview

Auch der Ethereum Kurs zeigt sich im Tageschart bullisch. Der Unterschied zu BTC: ETH hat bisweilen noch nicht sein Allzeithoch aus 2018 geknackt. Allerdings ist die Frage längst nicht mehr, ob dieses Allzeithoch geknackt wird, sondern nur noch wann. 1.276 USDT stehen auf dem Weg dorthin gegenwärtig noch im Weg.

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Neue US-Administration ab 20. Januar 2021 bullisch für BTC

Abseits der Charts tut sich rundum den Bitcoin Kurs aber auch Einiges. Da wäre zum Beispiel der Wechsel des Präsidenten in den USA zum 20. Januar 2021 zu nennen. An diesem Tag werden Joe Biden und Kamala Harris die obersten Ämter der USA übernehmen. Und Joe Biden hat jetzt schon ein großes Konjunkturpaket im Sinn.

Insgesamt soll ein erneutes Hilfspaket in Höhe von rund 1,5 Billionen US-Dollar her. Das bedeutet eine Menge Arbeit für die Gelddrucker der US-amerikanischen Notenbank Federal Reserve (Fed). Und mit einem demokratisch geführten US-Senat, sollte die Gelddruckerei bei 1,5 Billionen USD nicht stoppen.

Für den US-Dollar bedeutet das nicht unbedingt Grund zur Freude. Für den Bitcoin Kurs hingegen schon. Denn Investoren werden sich weiterhin nach Alternativen zu Fiat umsehen müssen und auch weiter vor Inflation Schutz suchen wollen. Und BTC ist hierbei ganz vorne mit dabei.

ETH und DeFi – ein starkes Tag-Team

Für den Ethereum Kurs mag die Geldpolitik verschiedener Nationen weniger starken Einfluss haben, als für Bitcoin. Aber die Entwicklungen rundum ETH 2.0, Ethereum Staking und dem Sektor der Decentralized Finance (DeFi) sorgen bei der #2 der Kryptowährungen dennoch für starke Fundamentals.

Weiterhin ist durch Grayscale Investments bekannt, dass auch das Interesse bei den institutionellen Investoren wächst in Hinblick auf ETH. Und es gibt keine ersichtlichen Gründe, warum sich dieser Trend aus der zweiten Jahreshälfte 2020 in diesem Jahr nicht fortsetzen sollte.

Hinzu kommt die wechselseitige Beziehung mit DeFi. Beispielsweise sahen wir zuletzt viel ETH in DeFi fließen. Ethereum in DeFi wird dabei schon mal nicht am Markt verkauft, was Risiken minimiert. Gleichzeitig stärkt ein starker DeFi-Sektor die fundamentalen On-Chain Daten, was wiederum in den Ethereum Kurs eingepreist wird.

On-Chain Daten untermauern stark bullische Sicht auf Bitcoin und Ethereum

Und wenn wir uns ein paar dieser On-Chain Daten mal genauer ansehen, dann unterstützen diese das Argument der starken fundamentalen Daten, die uns mit Zuversicht versorgen sollten. Nehmen wir doch zum Beispiel die Transaktionen von und zu Krypto Börsen für Bitcoin.

Quelle: Glassnode

Der Chart erzählt eine denkbar einfache Geschichte. Es geht weit mehr BTC von Krypto Börsen raus als rein. Das spricht für mehr und mehr HODL-Verhalten und ist daher bullisch für den Bitcoin Kurs. Denn nicht zum Verkauf stehende Coins verursachen nun mal keinen Verkaufsdruck.

Quelle: Glassnode

Bei Ethereum zeigt sich ein ähnliches Bild, wenngleich auch nicht ganz so eindrucksvoll wie bei BTC. Dennoch ist das Prinzip (und das Narrativ) dasselbe: Es geht mehr ETH von Krypto Börsen raus, als rein. Weniger ETH zum Verkauf am Markt? Bullisch für die Preisentwicklung.

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Schlusswort: BTC und ETH weiter bullisch

Es gibt noch zahlreiche andere On-Chain Daten, welche nahelegen, dass sich Bitcoin und Ethereum auf mittel- und langfristige Sicht stark bullisch entwickeln werden. Deshalb sind Angst, Panik und schwache Hände aufgrund irgendwelcher Überreaktionen zu irgendwelchen Meldungen auch völlig unbegründet.

Der Bullenmarkt ist in vollem Gange und solange sich bei den On-Chain Metriken keine eindeutigen Warnsignale breit machen, sollten kurzfristige Kursschwankungen bei Bitcoin und Ethereum einfach keine große Beachtung bekommen. In diesem Sinne frohes HODLen und ein schönes Wochenende!