• Morgan Stanley setzt auf Ethereum mit Staking:
    Der Vermögensverwalter hat bei der SEC einen Antrag für einen Ethereum-ETF eingereicht, der erstmals Kursentwicklung und Staking-Erträge kombinieren soll.
  • Staking als neuer Ertragsbaustein im ETF-Modell:
    Der geplante Ethereum Trust hält ETH direkt und integriert Proof-of-Stake-Belohnungen in den Nettoinventarwert des Fonds.
  • Regulierter Zugang für institutionelle Investoren:
    Als Delaware-Trust konzipiert, soll der ETF einen rechtssicheren und operativ einfachen Zugang zu Ethereum ohne eigene Wallets oder Staking-Infrastruktur ermöglichen.
  • Signalwirkung für den gesamten Krypto-ETF-Markt:
    Eine Genehmigung durch die SEC könnte einen neuen Standard setzen und den Wettbewerb um differenzierte Ethereum-ETFs deutlich verschärfen.
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Ethereum vor dem nächsten Schritt? Morgan Stanley setzt auf Staking

Morgan Stanley hat bei der SEC einen Antrag für einen Ethereum-ETF eingereicht. Der sogenannte Morgan Stanley Ethereum Trust soll Anlegern einen regulierten Zugang zur Wertentwicklung von Ethereum ermöglichen und zusätzlich Staking Erträge einbeziehen. Damit reagiert der Vermögensverwalter auf die wachsende institutionelle Nachfrage nach Krypto-Investments, die über klassische Finanzprodukte abgebildet werden können.

Nach Anträgen für Bitcoin- und Solana Produkte markiert Ethereum den nächsten logischen Schritt. Ziel ist es, Investoren eine einfache und rechtssichere Möglichkeit zu bieten, an der Entwicklung digitaler Vermögenswerte teilzuhaben, ohne selbst Wallets verwalten oder Staking-Prozesse organisieren zu müssen.

Struktur des Ethereum Trusts und Rolle des Stakings

Laut der Einreichung vom 6. Januar 2026 wird der Morgan Stanley Ethereum Trust als Delaware-Trust geführt und hält Ethereum direkt. Im Gegensatz zu bisherigen Krypto-ETFs soll der Fonds nicht nur die Kursentwicklung abbilden, sondern auch Staking-Belohnungen in den Nettoinventarwert einfließen lassen.

Morgan Stanley plant dafür Kooperationen mit externen Staking-Dienstleistern. Die generierten Erträge würden regelmäßig dem Fondsvermögen zugerechnet und kämen damit den Anteilseignern zugute. Gerade weil Ethereum vollständig auf Proof-of-Stake umgestellt ist, gilt dieser Ansatz als konsequente Weiterentwicklung bestehender ETF-Strukturen.

Im Prospekt betont Morgan Stanley umfassende Transparenz bei Verwahrung, Risikomanagement und operativen Abläufen. Angaben zu Custody-Lösungen, Bewertung und Zeichnungsprozessen sollen institutionellen Anforderungen gerecht werden und regulatorische Unsicherheiten minimieren.

Teil einer breiteren Krypto-Strategie

Der Ethereum-ETF ist kein Einzelprojekt. Morgan Stanley verfolgt seit Längerem eine breitere Krypto-Strategie, die auf direkte Exponierung gegenüber digitalen Vermögenswerten abzielt. Nach Bitcoin und Solana unterstreicht der Schritt in Richtung Ethereum das wachsende Vertrauen in etablierte Blockchain-Netzwerke.

Für institutionelle Investoren eröffnet sich damit die Möglichkeit, Krypto-Assets stärker in klassische Portfolios zu integrieren, ohne regulatorische Grauzonen oder operative Komplexität in Kauf zu nehmen. Gleichzeitig erhöht der Einstieg eines Schwergewichts wie Morgan Stanley den Wettbewerbsdruck auf andere Anbieter. 

Bisherige Ethereum-ETFs hatten aus regulatorischer Vorsicht auf Staking verzichtet. Morgan Stanley geht nun einen Schritt weiter und testet, wie sich zusätzliche Ertragskomponenten in ein reguliertes Produkt integrieren lassen. Sollte die SEC zustimmen, würde dies einen neuen Standard für Krypto-ETFs setzen.

Ein Börsenkürzel oder konkreter Handelsplatz wurden bislang nicht genannt. Klar ist jedoch, dass der Fokus auf dem US-Markt liegt und der ETF gezielt für institutionelle und professionelle Anleger konzipiert ist.

Was der Morgan-Stanley-ETF für Ethereum wirklich bedeuten würde

Der ETF-Antrag von Morgan Stanley markiert einen potenziell wichtigen Schritt für Ethereum im institutionellen Umfeld. Ein Produkt, das neben der reinen Kursentwicklung auch Staking-Erträge abbildet, würde ETH deutlich näher an klassische Renditeinstrumente heranführen und die Attraktivität für regulierte Investoren erhöhen. Gleichzeitig zeigt der Antrag, wie stark sich der Markt für Krypto-ETFs weiterentwickelt hat. 

Ob die US-Börsenaufsicht diesen Schritt genehmigt, bleibt offen. Unabhängig davon signalisiert der Vorstoß, dass Ethereum zunehmend als produktiver Netzwerk-Asset wahrgenommen wird und nicht mehr nur als spekulatives Investment. Der Wettbewerb um differenzierte Krypto-ETFs tritt damit in eine neue Phase.