Richtig investieren: Die wichtigsten Regeln für den Vermögensaufbau

Zunächst begrüße ich Dich zu unserer Artikelreihe „Richtig investieren: Die wichtigsten Regeln für den Vermögensaufbau“ und dem ersten Artikel von mir. Mein Name ist Marcel Kunz und ich bin unabhängiger Berater bei der InVertas GmbH. Falls du gar nicht weist wer wir sind und was überhaupt Finanzen mit Bitcoin zu tun haben, schau doch gerne hier vorbei oder lerne uns und Marcel’s Story wie er zu Bitcoin gekommen ist im gemeinsamen Video mit Mirco kennen.

Heute sprechen wir über ein Thema, das es im Grunde seit Anbeginn unserer modernen Zeiten gibt: Finanzen und Investments. Kaum ein Thema ist so kontrovers und gleichzeitig relevant wie die Frage der eigenen Finanzen und Investments. Es ist schwierig zu sagen, welche konkreten Punkte die Menschen davon abhält, sich dem Thema zu widmen. Es ist wohl eine Kombination aus schlechten Erfahrungen, Unwissen oder Angst gepaart mit dem deutschen Leitbild, dass man über Geld und Finanzen nicht spricht.

Dabei ist es – gerade in Deutschland – noch nie so wichtig gewesen wie jetzt sich mit dem Thema Finanzen und Investment zu beschäftigen. Die Gründe hierfür liegen unter anderem in der anhaltenden Niedrigzinspolitik, dem gesellschaftlichen Wandel und der zunehmenden Digitalisierung, die auch die Arbeitswelt betrifft.

Deutschland und die Liebe zum Sparbuch

Um ein grundsätzliches Verständnis zu bekommen, wie „der Deutsche“ sein Vermögen investiert, schauen wir uns die nachfolgende Grafik an. Diese stammt aus dem Jahr 2019 und basiert auf einer Umfrage von 23.000 Mitbürgern:

Statista Umfrageergebnisse: Wie investieren Deutsche im Jahr 2019

Wie uns die oben stehende Grafik zeigt, steht das klassische Sparbuch immer noch an erster Stelle. Renditeorientierte Anlagen wie Aktien oder ETFs stehen dagegen auf den hinteren Plätzen. Aus diesem Grund sind wir von der InVertas froh gemeinsam mit Bitcoin2Go Aufklärungsarbeit leisten zu können. Wir wollen den Deutschen Sparer zu einem Deutschen Investor ausbilden und dir die Angst vor dem Investieren nehmen. Dabei wollen wir dir vor allem auch dabei helfen, größere Fehler zu vermeiden und sich wirklich ein Vermögen aufzubauen.

Mit dieser Artikelreihe werden wir nun die Basics in den Bereichen Finanzen und Investment schaffen.

Wichtig: Unsere Mission ist es nicht, dich von Bitcoin und Co. wegzubekommen. Wir wollen dir den Weg aufzuzeigen, dass eine gesunde Mischung in jedem Falle besser ist als in Extremen zu leben. Auch wir sind Fans von Kryptowährungen, DeFi und Blockchain, denken jedoch, dass nicht jeder Durchschnittsbürger sich davon angesprochen fühlen wird.

Außerdem sehen wir uns nicht als Finanzgurus, die behaupten, dass sie mehr Wissen und Können als jeder andere da draußen haben. Auch wir haben keine Glaskugel im Büro. Jetzt wünschen wir dir als Leser aber viel Spaß und hoffen auch erfahrenen Investoren den ein oder anderen Mehrwert bieten zu können.

 

Inhalt

Aufbau und Zielsetzung dieses Artikels und der Reihe Grundlagen von Investmentarten

Um dir ein besseres Verständnis über den und folgende Artikel zu geben, möchten wir dir ein Überblick verschaffen, was in diesem Artikel thematisiert wird und was nicht.

Was dich im Artikel erwartet Was dich nicht erwartet
  • Basics zum Thema Investment (Diversifikation, Risiko-Rendite)
  • Weshalb du keine Angst vor dem Investieren haben solltest
  • Gründe, weshalb es clever ist zu investieren
  • Gründe, weshalb deine persönliche Situation im Vordergrund steht
  • Wieso Bitcoin und klassische Investments zusammenpassen
  • Die Geschichte zu unserem Finanzsystem
  • Erklärungen zu grundlegenden Begriffen wie Zins und Rendite
  • Betriebs- und volkswirtschaftliche Zusammenhänge

Heute soll es dabei vor allem um die absoluten Basics gehen, die auf jede Form von Investments übertragen werden können. Dabei klären wir auch die Aspekte, die entscheiden, ob und welche Investments du tätigen solltest.

Die ganze Reihe, die alle 14 Tage erweitert wird, beinhaltet darüber hinaus Artikel zu Aktien, Anleihen, Fonds, ETF’s, Edelmetallen und je nach eurem Feedback auch Themen darüber hinaus. Des Weiteren gibt es eine Reihe zu Altersvorsorge und Immobilien.

Im Laufe der Kooperation werden auch wir von euch Lernen und unsere Artikel auf eurem Feedback sowie euren Wünschen aufbauen.

An dieser Stelle bleibt mir nur noch zu sagen: Viel Spaß beim Lesen und auf eine lange und tolle Zusammenarbeit, die für alle Seiten einen Mehrwert schafft.

Was ist ein Investment?

Um die Frage zu klären was eigentlich ein Investment ist, sollten wir uns zuerst die Definition eines Investments anschauen. Dabei gibt es nicht DIE Definition von Investment. In der Regel gibt uns jedoch der folgende Satz eine gute Basis: 

Ein Investment ist ein (temporärer) Verzicht einer Sache, um zu einem späteren Zeitpunkt eine andere Sache zu erhalten.

Dabei ergeben sich offensichtlich 3 elementare Punkte, die ein Investment inne hat:

  1. Der zeitliche Aspekte
  2. Es findet eine Art Transformation (=Umwandlung) statt
  3. Ein Verzicht findet statt

Wie auch bei anderen Theorien ergibt sich durch diese 3 Punkte eine Wechselwirkung, die abhängig vom Investment stark oder weniger stark ausgeprägt sein kann.

Ein einfaches Beispiel ist das oben erwähnte Sparbuch. Die Grundidee des Sparbuches ist, mein Geld einer Bank (meist Sparkasse oder Volksbank) zur Verfügung zu stellen, um dieses relativ sicher zu vermehren. Dabei ergibt sich ein Verzicht der Kontrolle über mein Geld, über eine gewisse Zeit, um daraus mehr Geld zu machen.

Funktion und Prinzip eines Sparbuchs

Leider funktioniert in der heutigen Zeit, auf Grund der Niedrigzinspolitik, das Vermehren des Geldes auf einem Sparbuch nicht mehr. Die Grundidee und die 3 elementaren Punkte eines Investments bleiben dennoch bestehen.

Klassifizierungen von Investments

In der Theorie gibt es viele Möglichkeiten Investments zu klassifizieren. Am Häufigsten wird zwischen:

  • Sachinvestitionen (Gebäude, Grundstücke, aber auch Maschinen oder Kunst, uvm.)
  • Immaterielle Investitionen (Lizenzen, Patente, aber auch Wissen und Forschung, uvm.)
  • Finanzinvestitionen (Aktien, Anleihen, aber auch Beteiligungen)

unterschieden. Deren Grundlage ist (fast) immer Geld. Das Ziel dabei ist der Erhalt oder die Vermehrung dessen. 

Dabei müssen Investments nicht immer zwingend mit Geld zu tun haben, sondern können auch in Form von Energie, Arbeitsleistung oder Zeit sein. Auch das Lesen und Schreiben solcher Artikel ist eine Form von Investment.

Wir wollen uns aber auf das Investment mit dem Ziel des Vermögensaufbau fokussieren.

Wichtig ist es dennoch zu verstehen, dass es auch viele andere Ziele und Motive gibt Geld, Zeit und/oder Energie zu investieren. Dazu kommen wir später nochmal.

Investments am modernen Finanzmarkt

Damit wir alle von dem selben “modernen” Finanzmarkt sprechen, lass uns kurz gemeinsam die Themengebiete des modernen Finanzmarkts festsetzen. Die oben gezeigte Statistik zeigt sehr schön, dass in Deutschland der klassische Finanzmarkt immer noch von Geldmarktprodukten (wie Sparbuch, Tages- oder Festgeldkonten) regiert wird. Das bedeutet, wenn wir in unseren Artikeln vom modernen Finanzmarkt sprechen, die folgenden Punkte umfasst werden:

  • Aktien (Beteiligungen an Unternehmen)
  • Anleihen (Beteiligungen an Unternehmen und/der Staaten)
  • Fonds (“Pakete” aus Aktien, Anleihen und/oder anderen Assets)
  • ETF’s (Sonderform eines Fonds)
  • Immobilien (Grundstücke, Gebäude, Maschinen u.ä.)
  • Bitcoin
  • …andere Kryptowährungen und Blockchain Investments (Altcoins, DeFi etc.)

Für die meisten Punkte wird es in den nächsten Wochen und Monaten Artikel mit Erklärungen auf dieser Seite geben. Für das Thema Bitcoin gibt es bereits einen sehr detaillierten und spannenden Artikel auf Bitcoin2Go.

Die meisten dieser Investmentmöglichkeiten sind Investments in Sachwerte und/oder Immaterielle Wirtschaftsgüter. Diese weisen entweder keine oder eine starke negative Korrelation (Zusammenhang zwischen bestimmten Sachen) mit der anhaltenden Niedrigzinspolitik auf. Außerdem sind sie teilweise oder ganz inflationsgeschützt. Das heißt, dass sie den Besitzer vor dem Kaufkraftverlust schützen.

Vereinfacht ausgedrückt sind Sachwerte ein Investment in Assets (=Vermögenswerte), deren echter Wert nicht Geld ist. Man spricht von einem intrinsischen Wert. Stell dir ein Haus auf einem Grundstück vor und stell dir vor was der echte Wert dieser Immobilie ist. Es ist eine Sammlung von Bodenwert, Materialwerten, Arbeitsstunden und vielen anderen Komponenten. Der Gegenwert in Geld dient nur dazu, den Vermögenswert gebündelt darzustellen und auf eine Zahl zu reduzieren.

Geldmarktprodukte wiederum haben keinen intrinsischen Wert. Der Investor wird dafür aber in Form eines Zins für das Bereitstellen von Geld entschädigt. Diese Investments unterliegen völlig der Inflation und korrelieren stark mit der Geld- bzw. Niedrigszinspolitik.

Was ist ein gutes und ein schlechtes Investment?

Um zu ermitteln was ein gutes und was ein schlechtes Investment ist, schauen wir uns zunächst nochmal die 3 elementaren Punkte eines Investments an und formulieren diese gemeinsam um: Verzicht, Zeit und Transformation.

Da wir uns darauf geeinigt haben, dass wir in unseren Artikeln vor allem von Investitionen im modernen Finanzmarkt sprechen, ergeben sich aus den o.g. Punkten folgende passende Begriffe:

Sicherheit

Der Verzicht über die Kontrolle meines Investments ist gleichzusetzen mit dem sich daraus resultierenden Sicherheits – bzw. Risikofaktor. Das bedeutet ein Investment kann verschiedene Stufen von Sicherheit haben. Von (fast) 100%iger Sicherheit bis hin zum Totalverlust.

Beispiel:

Ein Investment in eine deutsche Staatsanleihe ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sicherer als ein Investment in einen Kredithai.

Liquidität

Liquidität beschreibt die Geschwindigkeit, mit der ich mein Investment wieder in Geld umwandeln kann. Der Begriff steht also in großer Verbindung zu dem zeitlichen Aspekt. Investments mit einer hohen Liquidität sind in der Regel schneller veräußerbar als Investments niedriger Liquidität.

Beispiel:

Eine Immobilie lässt sich viel langsamer in Geld liquidieren als beispielsweise eine Aktie oder ein Bitcoin.

Rentabilität

Die Rentabilität drückt aus wie sehr bzw. wie wenig sich ein Investment lohnt. Diese Transformation findet meist sehr simpel statt und misst sich in der Regel daran, wie die Performance des eingesetzten Geldes ist.

Beispiel:

Die Rendite der Tesla Aktie vom 02.01.2020 bis zum 10.07.2020 lag bei 343,68%. Das bedeutet eine Tesla Aktie war am 10.07.2020 mehr als 4,43 mal soviel Wert wie noch am 02.01.2020.

In derselben Zeit hat die Wirecard Aktie 97,96% verloren.

Das Magische Dreieck

Um nun ein gutes von einem schlechten Investment zu unterscheiden, setzen wir diese 3 Punkte in Relation. Diese Relation wird auch als magisches Dreieck bezeichnet.

Was ist das magische Dreieck? - Funktion und Erklärung

Die 3 Eckpunkte stehen immer in Spannung zueinander. Das bedeutet ein seriöses Investment kann niemals alle 3 Punkte zu 100% bedienen. Eine Ausrichtung in Richtung eines Punkte führt immer zum (Teil-) Verlust der beiden anderen.

Das bedeutet, dass es kein Investment gibt mit einer sehr hohen Rendite sowie sehr hohen Sicherheit, welches auch noch jederzeit verfügbar ist. Wer euch so etwas verspricht, kann nicht seriös sein.

Beispiel:

Eine Immobilie ist ein Asset mit einer sehr guten Sicherheit, einer moderaten Rentabilität und einer schlechten Liquidität.

Selbstverständlich ist dies eine schematische Darstellung und nicht jede Immobilie hat die gleiche Sicherheit, Rentabilität und/oder Liquidität. Dazu aber mehr in den Fachartikeln der einzelnen Assets, die in den nächsten Wochen folgen.

Diese Grafik zeigt das magische Dreieck bei Immobilien

An dieser Stelle lade ich jeden Leser dazu ein, für sich zu entscheiden, welche der 3 Punkte er als besonders wichtig empfindet und was für ihn ein gutes bzw. schlechtes Investment ist. Ich zum Beispiel werde Rentabilität und Liquidität immer stärker präferieren als Sicherheit.

Um nun wirklich festzustellen was ein gutes und was ein schlechtes Investment ist, fehlen aber weitere elementare Punkte, die für jede Person individuell sind.

Daher werden sich die nächsten Abschnitte mit den Themen…

  • Anlagehorizont
  • Diversifikation (=Risikostreuung)
  • Persönliche Situation
  • Ziele eines Investment

…beschäftigen und dir aufzeigen, welche Investments für dich individuell als gut oder als schlecht zu bezeichnen sind. Wichtig zu verstehen an dieser Stelle ist, dass ein gutes Investment für dich, gleichzeitig ein schlechtes für eine andere Person darstellen kann und umgekehrt.

Was bedeutet Anlagehorizont und welche Auswirkungen hat dieser?

Der Anlagehorizont ist die Zeitspanne, die ich als Investor bereit bin mein Investment zu entbehren. Konkret geht es also um die Zeitspanne, in der ich keinen Zugriff auf mein Geld benötige. Des Weiteren bedeutet es bestenfalls, dass ich selbst in einer Notlage, genug liquide Mittel habe um dieses bereits getätigte Investment nicht liquidieren zu müssen. Andernfalls kann es dazu kommen, dass sich zu einem schlechten Zeitpunkt meine Vermögenswerte veräußere.

In einem guten und stabilen Vermögensaufbau ist der Anlagehorizont einer der wichtigsten Kompetenten; wenn nicht sogar die wichtigste Komponente. Wir werden im Laufe dieses Unterkapitels noch herausfinden, wie viel mich die Wahl eines falschen Anlagehorizontes kosten kann.

Wir holen uns nochmal das magische Dreieck in das Gedächtnis zurück und ausgehend davon beschreiben wir den Anlagehorizont wie folgt:

Meinen perfekten Anlagehorizont finde ich, wenn ich weiß wie stark Rentabilität und Sicherheit in Abhängigkeit der Liquidität und der Zeit miteinander verknüpft sind!

Für die meisten Leser klingt das vermutlich erstmal nach einer schweren Herausforderung. In der Realität und in Verbindung mit dem Wissen über das magische Dreieck lässt sich der richtige Anlagehorizont relativ einfach herausfinden.

Richtig investieren: den richtigen Anlagehorizont finden

In meinen Beratungen fällt mir leider sehr oft auf, dass viele potentielle Investoren, sich vorher über ihre Ziele und ihren Anlagehorizont keine Gedanken gemacht haben. Gemeinsam erstellen wir dann eine Timeline und finden den richtigen Anlagehorizont für eventuelle Ziele heraus.

Grundsätzlich unterscheidet man in drei Szenarien, die nicht einheitlich definiert sind.

  • Kurzfristig (< 1 Jahr)
  • Mittelfristig (1-5 Jahre)
  • Langfristig (>5 Jahre)

Auch wenn dies bereits ein guter Anfang ist, ergibt sich die Problematik, dass viele Komponenten eng miteinander verbunden sind, so dass eine reine Betrachtung nur auf zeitlicher Ebene wenig Sinn macht. Baue ich mein Portfolio zum Beispiel nur aus Aktien auf, ergibt sich wieder ein ganz anderer Anlagehorizont.

Allgemein könnte man einen guten Anlagehorizont so formulieren:

Je länger ich auf mein Geld verzichten kann, also je länger mein Anlagehorizont ist, desto mehr kann ich auf Sicherheit und Liquidität verzichten, um eine hohe Rentabilität zu erhalten.

Umgekehrt bedeutet dass, desto kürzer mein Anlagehorizont ist, desto mehr Sicherheit und Liquidität sollte meine Anlage bereitstellen. Dafür erhalte ich in der Regel eine niedrige Rentabilität.

Grob und vereinfacht lassen sich folgende Assets mit folgenden Anlagehorizonten in Verbindung bringen:

Kurzfristig Mittelfristig Langfristig
  • Tagesgeld
  • Sparbuch
  • Girokonto
  • Aktien
  • ETFs
  • Fonds
  • Edelmetalle
  • Kryptowährungen
  • Aktien
  • ETFs
  • Fonds
  • Edelmetalle
  • Kryptowährungen
  • Immobilien

ACHTUNG: Mittel- und langfristig tausche ich hier teilweise oder ganz Sicherheit gegen Rentabilität. Wie schon mehrfach erwähnt, kann der persönliche Anlagehorizont in Verbindung mit Risikoaffinität und persönlicher Situation stark hiervon abweichen.

Was kostet mich ein falscher Anlagehorizont

Um zu verstehen wieso ein falscher Anlagehorizont zu massiven Einbußen führen kann, auch wenn ich keinen direkten Verlust habe, machen wir einen kleinen Exkurs in die Betriebswirtschaftslehre. Die Opportunitätskosten, auch Verzichtskosten genannt, beschreiben entgangene Erlöse, also Umsätze oder sogar Gewinne, die dadurch entstehen, dass vorhandene Möglichkeiten (auch Opportunitäten genannt) nicht genutzt werden.

Doch zunächst machen wir ein sehr einfaches Beispiel, bei dem schnell klar wird, wieso der Anlagehorizont und die falsche Wahl dessen Geld kosten kann.

Die tragische Geschichte von Max: Investieren ohne Wissen

Max, 20 Jahre, kam Anfang 2019 auf die Idee nach seinem Abitur nach Japan zu fliegen und dort 3 Monate Urlaub zu machen, bevor er anfängt zu studieren. Für sein Studium haben ihm seine Eltern bereits im Vorfeld 10.000€ zur Verfügung gestellt. Max kennt sich nicht besonders gut mit Aktien aus. Allerdings hat er von seinem Kumpel gehört, dass der Cannabis Markt ein enormes Wachstumpotential habe. Darum googled Max nach Cannabis Aktien und kauft Aktien von Canopy Growth Corporation, einer kanadischen Cannabis Firma.

Er kauft für die ganzen 10.000€ am 15.07.2019 insgesamt 317 Aktien im Wert von je 31,49€. Damit Max seine Reise nach Japan antreten kann muss er bis 31.03.2020 das Geld für die Reise überwiesen haben. Die Reise kostet Ihn 5.000€. Er ist also gezwungen am 30.03.2020 Aktien zu verkaufen, da Max sonst über keinerlei Vermögen verfügt.

Der Aktienkurs am 30.03.2020 steht bei 13,20€ je Aktie. In seinem Depot steht ein Wert von 4.191,81€. Max ist also gezwungen alle Aktien zu verkaufen und einen Verlust von über 5.800€ zu realisieren.

Diese Grafik zeigt die Performance con Aurora Cannabis Aktien

Doch Max hat noch viel größere Probleme. Er hat nicht genug Geld zur Verfügung für seine Reise nach Japan und außerdem hat er kaum noch Kapital für den Start seines Studiums zur Verfügung. Neben der Tatsache, dass Max keinerlei Erfahrung mit Aktien hatte, war sein Anlagehorizont und sein sonstiger Liquiditätsengpass, die falsche Voraussetzung für ein Investment in Aktien.

Für solch ein konkretes Ziel hätte Max mindestens die für die Reise notwendigen 5.000€ auf ein Girokonto und/oder Tagesgeldkonto parken sollen. Hier zeigt sich also, wie wichtig es ist, richtig zu investieren.

Nun zu den Opportunitätskosten bzw. der möglichen entgangenen Rendite.

Die Geschichte von Klaus: Wenn Sicherheit die Rendite frisst

Klaus, 43 Jahre, legte vor 23 Jahren einen monatlichen Sparplan in Höhe von 500€ pro Monat für sein Tagesgeldkonto an. Sein Ziel war es Eigenkapital aufzubauen, um mit Anfang 40 ein Haus zu kaufen. Klaus ist aus Berufsgründen ein sehr risikofreudiger Mensch. Er arbeitet als Sprengmeister und macht in seiner Freizeit so einige Extremsportarten, wie Motorcross und Bungee Jumping

Klaus hat gute Beziehungen zum Vorstand der Sparkasse in seinem Ort, weshalb er seit 23 Jahren trotz der aktuellen Niedrigszinspolitik 2% Zinsen p.a. auf sein Tagesgeldkonto bekommt. Seit 23 Jahren hat er nicht auf sein Tagesgeldkonto geschaut und möchte sich jetzt ein Eigenheim kaufen. Klaus hat am 01.07.1996 begonnen und ruft jetzt 23 Jahre später, also am 01.07.2019 das Geld ab.

Diese Grafik zeigt die Entwicklung einer Anlage auf einem Sparbuch

Klaus hat insgesamt 138.000€ (=12 x 23 x 500€) eingezahlt und verfügt heute über ein Vermögen von knapp 175.000€. Er hat also insgesamt 26,81% Rendite vor Inflation und Steuern erwirtschaftet.

Da Klaus ein risikofreudiger Mensch ist und sein Anlagehorizont sehr langfristig gewählt wurde, wäre Klaus besser beraten gewesen, in andere Assets zu investieren. Eine gute Alternative wäre der MSCI World Index gewesen. Schauen wir uns an, wie sich dieses Investment entwickelt hätte. Dabei ignorieren wir zur Vereinfachung Depotgebühren, Steuern oder andere anfallende Kosten.

Diese Grafik zeigt die Entwicklung eines Depots, das in den MSCI World investiert

Die Renditedifferenz entspricht nun den Opportunitätskosten. Die nachfolgende Grafik zeigt seinen möglichen Vermögenszuwachs.

Auch hier hat Klaus 138.000€ investiert. Er würde aber über ein Vermögen von über 262.000€ verfügen. In diesem Fall hätte Klaus eine Rendite von über 89,85% vor Steuern und Inflation erwirtschaftet.

Seine Opportunitätskosten sind also ca. 87.000€ oder knapp 63% seines investierten Kapitals. Für diese Berechnung wurde vereinfacht die Wertentwicklung des MSCI World Index als Grundlage genommen.

Zusammenfassend können wir festhalten, dass die Wahl des richtigen Anlagehorizonts, neben Sicherheit, Rentabilität und Liquidität eine entscheidende Rolle beim Investieren spielt.

Diversifikation – die notwendige Stabilität in deinem Portfolio

Diversifikation bedeutet im Zusammenhang mit Investment und Finanzen sein Risiko durch gezielte Streuung zu reduzieren, um die Rentabilität zu steigern und/oder die Sicherheit zu erhöhen.

Eine gesunde und gute Diversifikation bildet den Grundstein für ein solides Investment und stabilisiert ein Portfolio.

Diversifikationsmöglichkeiten

Diese Streuung kann Asset übergreifend oder auch innerhalb eines Assets sein. Ein sehr gutes Beispiel für eine stabile Diversifikation innerhalb von Aktien ist das weltweite sowie branchenübergreifende Investieren. Eine übergreifende Diversifikation erreiche ich durch die Mischung von Aktien, Anleihen und beispielsweise Kryptowährungen. Wieso eine Beimischung von Bitcoin ein wahrer Renditebooster für dein Portfolio sein kann, findest du in diesem Artikel von Bitcoin2Go.

Was ist das beste Risiko Rendite Verhältnis?

Das Optimum zwischen Rentabilität und Sicherheit nennt sich Risiko – Rendite – Verhältnis. An diesem Punkt lohnt es sich nicht mehr, mehr Risiko einzugehen, um mehr Rendite zu erwirtschaften. An diesem Punkt ist die Diversifikation am besten und eine höhere Streuung über diesen Punkt hinaus lohnt sich grundsätzlich nicht.

In der Regel ist dies eine rein theoretische Größe und kann bestenfalls durch sogenanntes Backtesting gefunden werden. Jedoch ist es möglich, nah an diesen Punkt heranzukommen.

Vereinfacht ergibt sich daraus dieses Schaubild:

Was heißt Risiko Rendite Verhältnis? - Diese Grafik zeigt den Zusammenhang

Schauen wir uns nun die Bedeutung der einzelnen Punkte an.

A: In Punkt A lohnt es sich noch mehr Risiko einzugehen um mehr Rendite zu erwirtschaften, da ich prozentual mehr Rendite pro Risiko erhalte.

B: Der Scheitelpunkt dieser Kurve stellt gleichzeitig das Optimum dar, also das beste Risiko-Rendite-Verhältnis.

C: Hier lohnt es sich nicht mehr, mehr Risiko für mehr Rendite einzugehen. Ich erhalte prozentual weniger Rendite pro Risiko.

Mathematisch wird es immer besser sein sich zwischen Punkt A und B zu bewegen, als zwischen B und C. Die höchsten Opportunitätskosten habe ich zwischen dem Nullpunkt und Punkt A.

Es gibt viele Ansätze in der Wirtschaft und von großen und bekannten Investoren um diesen Punkt zu finden. Der Arero Weltfonds, ein Wissenschaftsprojekt aus Deutschland, genauer gesagt aus der Universität Mannheim, liegt laut eigenen Angaben ziemlich nahe an diesem Punkt.

Die Performance liegt im Sektor (also im Vergleich zu anderen Mischfonds) leicht über anderen. Gemessen an der Performance von reinen Aktienfonds oder gut diversifizierten, offensiven Portfolios liegt die Performance aber deutlich unter diesen.

Mehr dazu aber in den folgenden Artikeln über Aktien, Anleihen und Fonds.

Sollte deine persönliche Situation deine Art zu investieren beeinflussen?

Nachdem wir uns jetzt einigen mathematischen Faktoren gewidmet haben, können wir festhalten, dass Investieren eine Wissenschaft sein kann. Was wäre aber eine gute Wissenschaft ohne Ausnahmen von Regeln.

In diesem Fall bist du die Ausnahme. Genauer gesagt deine persönliche Situation. Hier spielt nicht nur deine Risikoaffinität, das heißt wie viel Risiko du bereit bist einzugehen, sondern auch deine Lebensplanung und aktuelle Lebenssituation eine entscheidende Rolle.

Zuerst einmal solltest du immer über einen gewissen Notgroschen, also Geld das sofort verfügbar und keinerlei Schwankungen ausgesetzt ist, verfügen. Dieser Notgroschen kann in jeder Lebenssituation variieren, sollte jedoch mindestens 2-3 Nettogehälter hoch sein.

Außerdem solltest du wissen, ob du dir größere Anschaffungen, wie eine Immobilie, ein Auto oder eine Weltreise, leisten willst. Diese konkreten Ziele sollten genauer geplant werden, um eine große Liquiditätslücke zu vermeiden.

Ferner spielt dein Umfeld eine tragende Rolle. Am besten können wir dies an einigen Beispielen nachvollziehen:

Max, 20 Jahre jung und risikoaffin: Nutze die Zeit, die du zur Verfügung hast

Max, 20 Jahre, hat sich die Finger an Cannabis Aktien verbrannt. Er ist Single und schuldet niemandem Rechenschaft. Seine Risikoaffinität wird deutlich über dem Durchschnitt liegen, sonst wäre er nicht All In in Cannabis Aktien gegangen. Sein Verlust (aus dem Beispiel oben) wird ihm langfristig nicht in den Ruin treiben und führt auch nicht dazu, dass er bestehende Verbindlichkeiten nicht decken kann (zur Not kann er halt nicht nach Japan). In so einem Beispiel fällt es Menschen viel leichter hohe Risiken einzugehen und einen Großteil Ihres Vermögens und/oder Lohns zu investieren.

Klaus, 42 Jahre jung und verheiratet: Verantwortung für sich und die Familie

Klaus, 43 Jahre, will eine Immobilie erwerben. Er ist verheiratet und hat eine kleine Tochter. Trotz hoher Risikoaffinität als Sprengmeister und Bungee Jumper hat Klaus, ja kein Wunder, defensiv investiert. Er trägt Verantwortung für seine Familie und hatte ein klares Ziel vor Augen: den Erwerb eines Eigenheims. Seine Risikoaffinität im Bezug auf Investments sollte dennoch über dem Durchschnitt liegen, da er über aktives Vermögen verfügt und (zumindest in unserem Beispiel) über ein gutes Einkommen.

Peter, 27 Jahre jung und arbeitslos: Investieren wenn deine Lebenssituation es zulässt

Peter, 27 Jahre, ist arbeitslos und verfügt über keinerlei Familie. Unabhängig von seiner Risikoaffinität sollte Peter andere Prioritäten setzen als Investments. Erst durch ein stabiles Einkommen und einem Notgroschen an Vermögen, machen Investitionen Sinn.

Clarissa, 31 Jahre jung und 2 Kinder: Investiere nicht um jeden Preis

Clarissa, 31 Jahre, Witwe und 2 Kinder. Clarissas Mann ist bei einem Unfall ums Leben gekommen. Sie und Ihre 2 kleinen Kinder haben eine kleine Summe geerbt. Clarissa hat einen guten Job. Trotz ihrer hohen Risikoaffinität, investiert Sie sehr defensiv. Ihr ist Liquidität und Sicherheit wichtiger. Das ist eine gute Entscheidung, da Sie eine hohe Verantwortung gegenüber Ihren Kindern und sich selbst hat.

Darüber hinaus gilt das Credo erst Schulden zu tilgen, die einen höheren Zins aufweisen als Renditen, die am Markt zu erwirtschaften sind (gilt in der Regel nur für Privatpersonen). Auch wenn heutzutage viele Dinge mit 0% finanziert werden können (was durchaus Sinn machen kann), gibt es viele Menschen die hohe Dispokredite und/oder Kreditkartenschulden haben. Diese können sich gut und gern im zweistelligen Prozentbereich befinden und können zu einer Überschuldung (Insolvenz) führen.

Zinsdifferenzgeschäfte sollten nur in Betracht gezogen werden, wenn du eine hohe Risikoaffinität aufweist und über einen sehr hohen Notgroschen verfügst.

Risikoaffinität – Bauchgefühl oder Wissenschaft?

Wie du sicher mittlerweile festgestellt hast, liegt die Wahrheit hier relativ genau in der Mitte. Es gibt sowohl einige objektive Faktoren, wie die Rentabilitätserwartungen in Abhängigkeit vom Anlagehorizont, als auch subjektive Faktoren, wie deine Lebenssituation. Letztendlich solltest du selbst entscheiden wie viel Risiko du bereit bist zu geben, um deine finanziellen Ziele zu erreichen. Wichtig zu verstehen ist jedoch, dass es nirgendwo eine 100%ige Sicherheit gibt. Nicht einmal in zinslosen Geschäften. Außerdem führt unter anderem die lang anhaltende Niedrigzinspolitik dazu, dass es fast unumgänglich ist Risiken einzugehen.

Exkurs: Deutschland spart sich arm

Ich bin der Meinung, dass wir heutzutage an einem Punkt angekommen sind, an dem es sich kaum noch jemand leisten kann, keine Risiken mehr einzugehen. Die Schere zwischen Arm und Reich steigt stetig an, während der demographische Wandel in Verbindung mit dem medizinischen Fortschritt voll und ganz zuschlägt. Die Gründe dafür wollen wir in diesem Artikel nicht erörtern, wenngleich sie zwangsläufig zu meiner These führen.

Während es früher vollkommen ausgereicht hat, sein Geld auf der Bank zu horten und die hohen Tagesgeldzinsen etc. auszunutzen, ist es heute faktisch unmöglich dem Kaufkraftverlust ohne das Eingehen von Risiken entgegenzuwirken. Geschweige denn echten Vermögensaufbau zu betreiben.

Während die Statistik am Anfang des Artikels deutlich zeigt, dass Deutsche immer noch hauptsächlich ihr Geld auf ein Sparbuch legen, zeigt die Zinsentwicklung, dass dies zu reellen Vermögensverlusten führt:

Diese Grafik zeigt die Entwicklung der Inflationsrate von 1992 - 2019

Die beiden Schaubilder zeigen deutlich, dass Tagesgeldzinsen schon sehr lange unter der Inflation verzinsen und selbst Festgeld die Inflation kaum oder gar nicht mehr ausgleichen kann.

Diese Grafik zeigt die Entwicklung der Zinsen von 2005 - 2014

 

Gepaart mit dem Sparverhalten der Deutschen und dem Horten von Geld ergibt sich ein erschreckendes Szenario: Deutschland spart sich arm.

Mögliche andere Ziele eines Investments

Wir haben jetzt schon sehr lange über finanzielle, also größtenteils ökonomische Ziele, eines Investments gesprochen. Wie schon am Anfang des Artikels erwähnt, gibt es durchaus auch andere Motive und Ziele. Von immer größerer Bedeutung wird die Kombination aus ökologischen und ökonomischen Zielen.

Investoren versuchen vermehrt trotz des Gedankens der Geldvermehrung durch Sachwerte in nachhaltige Projekte zu investieren. Die nachfolgende Statistik zeigt die Entwicklung in nachhaltige Fonds allein in Deutschland:

Diese Grafik zeigt die Entwicklung nachhaltiger Investments in Deutschland

Des Weiteren ist es für viele Firmen immer wichtiger geworden in Marketing und PR zu investieren, um neben Umsatzsteigerung auch Imageverbesserungen zu erwirken.

Manche Menschen verfolgen auch ganz eigene Ziele und teilen diese nur teilweise oder gar nicht mit Ihren Mitmenschen. Nicht jeder Mensch, der beispielsweise spendet will dadurch alleine eine Steuerersparnis erwirke. Ebenso wenig will jeder Spender soziale Anerkennung erlangen. Manchen Menschen reicht es so etwas für sich selbst und Ihr eigenes Gewissen zu tun.

Dennoch, auch wenn ich dazu keine passende Statistik gefunden habe, bin ich der Meinung, dass die meisten Menschen Geld investieren, um mehr Geld damit zu erwirtschaften.

Im Übrigen denke ich, dass das beste Investment, immer ein Investment in sich selbst, Wissen und seine Gesundheit ist. Denn die menschliche Arbeitskraft, ob körperlich oder geistig, hat in der Regel immer noch die beste Rendite erwirtschaftet.

Abschließende Worte und ein Ausblick auf zukünftige Artikel

Ich hoffe dieser Artikel hat dir einiges an Mehrwert gegeben und auch einen Impuls, dich mit dem Thema Investment und Finanzen auseinanderzusetzen. Außerdem hoffe ich, dass ich dir die Angst vor dem Investieren nehmen konnte und aufzeigen konnte, dass es mehr als das Sparbuch gibt.

Des Weiteren möchte ich dir ans Herz legen immer eine eigene Recherche zu machen und immer an den Satz zu denken: “Wenn sich ein Investment zu gut anhört um wahr zu sein, ist es in der Regel auch nicht wahr.”

Denk immer daran, deine eigene Risikoaffinität an deinen Anlagehorizont anzupassen und deine persönliche Situation dabei nicht zu vernachlässigen. Fühl dich ermutigt zu investieren und habe keine Angst vor Verlusten.

Die nächsten Artikel werden sich mit den Themen Aktien, Anleihen, Fonds und ETF’s befassen, damit du selbst schnell in die Umsetzung kommen kannst.

Ich freue mich über jegliches Feedback und Wünsche für zukünftige Artikel. Dies kannst du uns am besten über unseren Telegram-Channel zukommen lassen. Ganz viel Erfolg und Spaß beim Investieren wünscht dir dein Marcel.

Zum Autor:

Marcel Kunz ist 30 Jahre jung und lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Heidelberg. Durch erste Semester Informationswirtschaft am Karlsruher Institute of Technology und einem folgenden Dualen Studium bei der Bank sind die Finanzwelt und er untrennbar. Seit er 15 Jahre ist beschäftigt er sich zusätzlich in seiner Freizeit mit Thema Finanzen und Geldanlage. 

Neben den rechtlichen Anforderungen bringt er durch sein Interesse an neuen Assetklassen, wie z.B. Bitcoin, neuen Wind in die sonst sehr angestaubte Branche. Marcel beschäftigt sich bei der InVertas GmbH vor Allem mit den Themenfeldern Ruhestandsplanung, Geldanlage und private Krankenversicherung. Zu seinen Kunden zählen Unternehmer, Selbständige und leitende Angestellte.

Kontakt: http://invertas.de/kontakt/

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