Aktien in Zukunft komplett digital und tokenisiert? SEC gibt Prognose ab

Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) sieht die Möglichkeit der Tokenisierung von Aktien in der Zukunft. So zumindest äußerte dies der Vorsitzende Jay Clayton. Dies zeigt ein Umdenken in der Regulierungsbehörde. Ist die Tokenisierung von traditionellen Finanzinstrumenten wirklich die Zukunft?

Was Decentralized Finance (DeFi) vormacht, scheint nun auch langsam in der Welt der traditionellen Finanzen und den zuständigen Regulierungsbehörden anzukommen. Laut dem Vorsitzenden der US-amerikanischen SEC, Jay Clayton, könnten in der Zukunft alle Aktien tokenisiert werden. Diese Aussagen traf Clayton während eines gemeinsamen Webinars der Chamber of Digital Commerce und der Blockchain Startup Securrency am vergangenen Freitag.

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SEC hat die Türen „weit offen“ für die Tokenisierung von ETFs

Jay Clayton leitete seine Rede ein mit der Tatsache, dass der Aktienhandel heutzutage elektronisch stattfinde. Das war nicht immer so, wie wir alle wissen. Deshalb hält Clayton eine weitere Digitalisierung des Aktienhandels nicht für ausgeschlossen. Die SEC hätte ihre Türen demnach „weit offen“ für Ideen für die „Tokenisierung von ETFs„, sofern „Effizienz“ dadurch entstehen würde.

Es mag gut und gerne der Fall sein, dass alle [Aktien in Zukunft] tokenisiert werden.

Das ist eine äußerst interessante Aussage. Vor allem auch in Verbindung mit der Tatsache, dass die SEC offen sei für Innovationen. Denn das könnte Tür und Tor für DeFi Projekte öffnen, welche die Tokenisierung von traditionellen Finanzinstrumenten bereits fokussieren. Haven (XHV) beispielsweise machte zuletzt Gold und Silber zugänglich. Waves (WAVES) startete den weltweit ersten, dezentralisierten Handel mit Fremdwährungen (DeFo).

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„Die meisten Kryptowährungen werden scheitern“

An dem Webinar nahm auch Brian Brooks teil, der zuletzt von der Krypto Börse Coinbase zum Office of the Comptroller of the Currency (OCC) wechselte. Er hatte neben Clayton weitere, interessante Aussagen getroffen. Er sieht nämlich die Krypto-Branche (wohl mitsamt DeFi) als weit entfernt von „ausgereift“.

Die meisten Kryptowährungen werden scheitern. Sie werden ganz einfach keine relevante Nachfrage erzeugen oder aber nicht in die Rahmenbedingungen geltender Regulationen passen.

Jay Clayton stimmte dem zu. Beide Regulatoren denken, dass die Krypto-Branche noch mehrere Evolutionsstufen zu nehmen hat, ehe eine problemlose Brücke zu den traditionellen Finanzen geschlagen werden kann. Auch stellten beide Regulatoren klar, wer am Ende diese Brücke genehmigen, deren Bau aber auch unterstützen wird.

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Wenn wir darüber sprechen, wie Stablecoins die Effizienz unserer Zahlungssysteme erhöhen können, dann müssen die Verantwortlichen für die Bankenregulierung hier unterstützen. 

Reden wir hingegen über die Tokenisierung von Wertpapieren, dann sind wir es, die hier unterstützen müssen.

Fazit zur SEC und der Tokenisierung der Aktien

Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC), als auch das Office of the Comptroller of the Currency (OCC) sehen also weitreichende Möglichkeiten in der Verbindung der Krypto-Branche mit den traditionellen Finanzen. Selbst die Tokenisierung von Aktien und ETFs sei nicht ausgeschlossen. Es ist gut möglich, dass wir hier bald mehr hören werden. Denn die Nachfrage nach einem Bitcoin ETF ist erwiesenermaßen gegeben und die Tokenisierung von BTC schreitet auch immer weiter voran.

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Der Aktienhandel hat sich in den letzten Jahrzehnten tatsächlich stark verändert. Investment und Trading wird heutzutage elektronisch erledigt. Es gibt sogar Trading Bots, die den Handel mit Finanzinstrumenten dann ganz und gar automatisch erledigen. Gleichzeitig schreitet die Digitalisierung mit schnellen Schritten voran. Anscheinend sehen so manche Regulatoren langsam ein, dass Krypto hier nicht der Feind ist, sondern die Zukunft. Wir bleiben wir immer dran und berichten täglich für euch!

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