Mit MoneyGram Access geht eine Fiat On- und Offramp live, welche das US-amerikanische Finanzunternehmen in Zusammenarbeit mit Stellar erschuf. Nutzern möchte man den Erwerb und Verkauf von Kryptowährungen so erleichtern.

MoneyGram will Zugang zur Kryptowelt erleichtern

Nach Einschätzung von MoneyGram ist es bisher immer noch zu schwierig, Gelder zwischen klassischer und neuer Finanzwelt hin- und herzubewegen. Um den Zugang für Millionen bis Milliarden Menschen zu erleichtern, entwickelt man MoneyGram Access.

Für die Entwicklung der Technologie bündelten MoneyGram und die Smart Contract Plattform Stellar (XLM) ihre Kräfte und gaben im Oktober 2021 für diesen Zweck eine Kooperation bekannt.

MoneyGram ist der zweitgrößte Anbieter von Auslandsüberweisungen und verfügt in mehr als 200 Ländern über ungefähr 347.000 Verkaufsstellen. Die bereits bestehende Infrastruktur lässt sich also gut nutzen, um die Krypto-Adoption voranzutreiben.

Gestern gab MoneyGram bekannt, das Projekt mit dem Namen MoneyGram Access sei ab sofort zugänglich. Durch die Errichtung einer Brücke zwischen Bargeld und digitalen Währungen wolle man den Nutzen von Kryptos erhöhen.

Denelle Dixon, Geschäftsführerin der Stellar Stiftung, ist der Meinung, dieses Angebot sei dringend nötig und gebe so vielen Menschen die Chance zur Teilnahme am Kryptomarkt wie noch nie zuvor.

Heute sind fast 2 Milliarden Menschen auf Bargeld angewiesen, um ihr Leben zu bestreiten und sie haben bisher keine Möglichkeit, auf die digitale Wirtschaft zuzugreifen. Gleichzeitig ist die Auszahlung von Kryptos gegen Fiat ein anhaltender Problempunkt für Krypto-Nutzer.

Um Ein- oder Auszahlungen vorzunehmen ist kein Bankkonto und keine Kreditkarte nötig, sondern nur ein verifiziertes Konto und Bargeld.

Was genau ist MoneyGram Access?

Zuerst ist der Dienst jedoch nicht weltweit, sondern nur in einer Auswahl an bestimmten Ländern verfügbar. Dazu zählen Kanada, Kenia, die Philippinen und die USA. Zudem beschränkt sich das Angebot derzeit auf die Fiat Onramp.

Auszahlungen sollen bis Ende Juni jedoch möglich sein. Im Lauf der Zeit will man MoneyGram Access auch in weiteren Ländern ausrollen.

Der neue Dienst ist tatsächlich ein großer Schritt für die Krypto-Adoption. Das Angebot gestattet Personen, Kryptos mit Bargeld zu erwerben oder für Bargeld zu verkaufen. Bisher war das nur durch Krypto-ATMs oder P2P-Handel möglich.

Diese beiden Optionen sind allerdings nur spärlich vorhanden, während das Netz der MoneyGram-Akzeptanzstellen bereits gut ausgebaut ist.

Um MoneyGram Access zu verwenden, muss der Nutzer ein Konto in der MoneyGram-App erstellen und dort wie gewohnt einen KYC-Prozess zur Identifizierung durchlaufen. Danach sucht man eine MoneyGram-Filiale auf und kauft dann USDC mit Bargeld.

Diese USDC sind dann logischerweise Token der Stellar Blockchain.

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Welche Kryptowährungen kann man mit MoneyGram kaufen?

Bisher ist lediglich der Kauf von USDC Token möglich. Da die Stellar Blockchain wesentlicher Bestandteil ist, könnten in Zukunft auch weitere Token erhältlich werden. Dazu ist allerdings nichts weiter bekannt.

Die USDC können aus der MoneyGram App jedoch an externe Wallets versendet werden, was den Tausch in andere Kryptowährungen leicht macht. Weitere Informationen – unter anderem ein Demo-Video – stellt Stellar bereit.

Die ersten zwölf Monate fällt keine Gebühr für den Handel an. Welche Abgaben anschließend erforderlich sind, teilte man bisher nicht mit.

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