Mit der Namensänderung zu „Meta“ hatte der Facebook-Konzern bereits angedeutet, dass der Online-Gigant auf das Metaverse setzen wolle. Nun geht es bei den sozialen Medien Facebook und Instagram einen großen Schritt weiter.

NFTs als Profilbild auf Facebook und Instagram

Facebook will vermehrt auf Non-Fungible Token (NFT) setzen. Wie die Financial Times berichtet, wolle das Unternehmen den Nutzern beider Plattformen das Erstellen und Verkaufen von NFT ermöglichen. So sollen NFT-Besitzer ihre digitalen Kunstwerke als Profilbilder hochladen können.

Insbesondere mit Hinblick auf die Krypto-Adoption könnte dies zur ersten Berührung von Menschen mit dem Kryptowährungssektor kommen. Durch die Einbindung Non-fungibler Token in sozialen Medien finden NFT den Einstieg in den Alltag von mehr als einer Milliarde aktiver Nutzer.

Während einige Menschen sich noch dagegen entscheiden, Kryptowährungen zu kaufen, finden NFT deutlich mehr Anklang in der breiten Masse. Ein gutes Beispiel hierfür ist tatsächlich der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump. Während er Kryptowährungen weiterhin kritisiert, machte er jüngst Werbung für die NFT seiner Frau Melania Trump.

Meta (Facebook) plant eigenen NFT-Marktplatz

Darüber hinaus stehe auch ein eigener NFT-Marktplatz auf der Liste von Mark Zuckerberg. Damit würde der Facebook-Konzern sich in direkte Konkurrenz mit Opensea begeben. Auch die Krypto-Börsen Kraken, FTX und Coinbase haben jeweils einen eigenen NFT-Handelsplatz angekündigt.

Das Interesse an NFT seitens Facebook ist keine große Überraschung. Facebook hat bereits vor einigen Monaten Interesse am Metaverse und Web 3.0 bekundet. Mit der in der Pilotphase befindlichen Novi-Wallet und einem eigenen Stablecoin namens Diem ist Facebook im gesamten Kryptowährungsmarkt bereits ziemlich offensiv eingestellt.

Die Umbenennung von Facebook in Meta hatte damals zu einer regelrechten Kursexplosion diverser Metaverse-Coins wie Decentraland (MANA) oder The Sandbox (SAND) geführt.

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Twitter ist bei NFTs auch mit von der Partie

Dabei ist Meta längst nicht der einzige Konzern, der die Blockchain-Technologie in den sozialen Medien einsetzen will. Auch Twitter hatte in der Vergangenheit bereits eine Trinkgeld-Option via Bitcoin bzw. Lightning eingeführt, ehe auch hier Gerüchte um eine Implementierung von NFT die Runde machten.

Wie sich die Bemühungen von Twitter ohne den bisherigen CEO Jack Dorsey hinsichtlich Kryptowährungen verändern werden, bleibt dennoch spannend.

Die aktuell größte Plattform, um NFT zu kaufen ist Opensea.

Zuletzt wurde OpeanSea mit rund 13,3 Milliarden US-Dollar bewertet. Während aktuelle Konkurrenten eher Rarible und Superrare sind, dürfte der Konkurrrenzkampf bereits dieses Jahr deutlich schwieriger werden. Allerdings zeigt dieser Umstand gleichzeitig, dass viele Unternehmen weiterhin ein großes Potenzial in NFT sehen.

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