Yield Farming: Daten belegen, wie Whales in DeFi richtig Kasse machen

Der Sektor rundum die dezentralisierten Finanzen ist auch deswegen so beliebt, weil der effektive Jahresertrag (Annual Percentage Yield, kurz: APY) beim sog. Yield Farming durchaus lukrativ erscheint. Daten belegen nun, wie die DeFi Whales so richtig Kasse machen.

Decentralized Finance (DeFi) ist auch weiterhin in aller Munde. Es vergeht kaum ein Tag in der Welt der Krypto-Meldungen, wo nicht zumindest ein Mal ein DeFi Protokoll oder Token die Schlagzeilen belegt. Der eigentlich noch junge Sektor erobert die Krypto-Branche wie im Sturm. Ob dieses Wachstum gesund oder ungesund ist, sei ausnahmsweise mal dahingestellt. Denn es geht vielmehr darum, wie die DeFi Whales durch hohe, effektive Jahreserträge (Annual Percentage Yield, kurz: APY) so richtig Profite fahren.

Passend zum Thema dieses Artikels, wollen wir dir unseren DeFi und CeFi Renditevergleich ans Herz legen. Darin zeigen wir, wie auch du ein passives Einkommen mit DeFi erzielen kannst!

Sagt „Hallo“ zu den institutionellen Investoren in DeFi

Was bei der weltweit größten Kryptowährung Bitcoin (BTC) eine ganze Weile dauerte, schaffte DeFi in wesentlich kürzerer Zeit. Erstens, DeFi genießt einen weitaus größeren Hype. Zweitens, institutionelle Investoren sind schon nach relativ kurzer Zeit interessiert an DeFi. Drittens, große Whales können so richtig Schotter machen, vor allem durch die neuen yVaults von Yearn.Finance (YFI). Aber alles der Reihe nach. Bleiben wir erst mal beim Hype.

Gesamtmenge an USD in Kryptowährungen in DeFi
Quelle: DeFi Pulse

Wie die Angaben in der Grafik zeigen, befinden sich aktuell über 9 Mrd. USD in Kryptowährungen in DeFi Protokollen. Am 23. September 2020 wurden sogar zeitweise die Marke von 10 Mrd. USD geknackt. Während die Preise der DeFi Tokens also fallen, steigt das Interesse dennoch weiter an.

Monatsentwicklung des DeFi Pulse Index
Quelle: Tokensets

Ein Beleg für diese Entwicklung ist der Kurs des DeFi Pulse Index. Seit 13. September 2020 fällt dieser Index. Vom ehemaligen Wert von 136 USD bleibt so noch ein Wert von 90 USD. In diesem Index befinden sich dabei u.a. DeFi Token wie z.B. YFI, LEND, COMP, SNX, MKR oder auch REN.

Institutionelles Interesse an DeFi

Die institutionellen Investoren haben währenddessen auch Interesse an dezentralisierten Finanzen. Das ist vor allem Uniswap und Curve Finance zu verdanken. Zusammen mit der förmlichen Explosion von Yearn.Finance und auch dem neuen Pickle.Finance (ja, eine Gurke), ergeben sich dabei äußerst lukrative Multi-Yield-Farming Möglichkeiten für die Institutionelle und Whales. Und das, obwohl eine Umfrage von CoinGecko erst jüngst nahelegte, dass Yield Farming eigentlich immer noch eine Nische ist.

Lesetipp: Yield Farming immer noch eine Nische, sagen Umfrageergebnisse von CoinGecko

Gerade die yVaults von Yearn.Finance sind äußerst populär geworden bei den Whales. Diese Vaults funktionieren durch automatische Aktionen. Die Vaults gehen dabei multiple DeFi Protokolle durch und eröffnen Positionen in denjenigen, mit den höchsten Erträgen. Zusätzlich gibt es dabei noch zusätzliche Tokens, was die Teilnehmer in den Vaults sicherlich freuen wird.

Die Profite der DeFi Whales

Flipside Crypto hat zu diesen Vaults einen Kalkulator entwickelt, der die Erträge dieser yVaults erfassen kann. Auf dieser Grundlage wurde es ermöglicht, die exakten Investitionssummen und Erträge einiger Whales im DeFi Sektor durch yVaults Farming zu ermitteln. Im ersten Fall sehen wir einen Whale, der mehr als 90 Mio. USD in yCRV Tokens (Curve Finance) in einen Vault steckte und drei Wochen später knapp 800.000 USD an Profit mitnahm. Ohne, dass dieser Whale in dieser Zeit auch nur einen Finger krumm machen musste.

DeFi Whale macht knapp 800.000 USD in drei Wochen
Quelle: Flipside Crypto

Mehr Beispiele? Wie wäre es mit demselben Vault und diesmal knapp 40 Mio. USD investiert, um drei Wochen später rund halbe Million US-Dollar Profit zu verzeichnen?

DeFi Whale macht knapp 500.000 USD in drei Wochen
Quelle: Flipside Crypto

Die Beispiele sind vielfältig und hören bei den zwei gezeigten Whales keinesfalls auf. Flipside Crypto gibt hierzu an, dass trotz nicht vierstelligem APY, Nutzer von yCRV einen einfachen Return von 2,17 % erzielen konnten. Das sind auf ein Jahr gerechnet knapp 41 %. Und solche Returns sind noch relativ gering in der Welt der dezentralisierten Finanzen.

Lesetipp: tBTC als echte dezentrale Brücke zwischen Bitcoin und Ethereum: Zweiter Anlauf

Schlusswort zu Vaults, Whales und den Profiten

Für den Kleininvestor mit nur geringem Kapital lohnt sich Yield Farming nur bedingt. Von Profiten wie im Fall von institutionellen Investoren und Whales sollte jedenfalls nicht gerechnet werden. Zudem muss erwähnt werden, dass die yVaults als recht sicher gelten. Und Sicherheit war zuletzt in DeFi nicht gerade ein Aushängeschild. Was die Profite von Whales aber durchaus zeigen ist, dass ein ordentliches, passives Einkommen durch DeFi zu erzielen ist. Zumindest für all diejenigen, die das Risiko eingehen wollen.

Der DeFi Sektor wächst also rasant weiter. Die Zukunft sieht dabei gut aus, wenngleich allmählich Ängste aufkommen bzgl. Regulationen von Kryptowährungen in vielen Nationen dieser Erde. DeFi Tokens und Stablecoins könnten hiervon am meisten betroffen sein. Deshalb ist DeFi genauso wie alle anderen Finanzmarktaktivitäten mit Vorsicht zu genießen und ihr solltet niemals mehr einsetzen, als ihr zu verlieren bereit seid. Wir bleiben wie immer dran!

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