Chainlink Rakete mit 60% in 7 Tagen, Banken kaufen heimlich Bitcoin und Coinbase verkauft Analysesoftware an US-Regierung – News2Go

Die heutigen Themen der News2Go: Chainlink (LINK) schafft einen unglaublichen 60 Prozent Pump und setzt ein neues Allzeithoch. Banken kaufen still und heimlich Bitcoin, während sie kein Wort darüber verlieren. Coinbase verkauft US-Regierungsorganisationen Analyse-Software, um angeblich gegen Cyberkriminalität vorzugehen. Drei Themen kurz und knackig, eben einfach die News2Go.

Die News2Go „Presseschau“ ist ein neues Format in dem wir versuchen andere Themen außerhalb von Kursen und dem verrückten Kryptomarkt zu behandeln. Deshalb freuen wir uns besonders auf euer Feedback in den Kommentaren oder im Telegram Community Chat. Viel Spaß beim Lesen!

Chainlink (LINK) pumpt 60% auf neues Allzeithoch

Chainlink konnte in den letzten 7 Tagen knapp 60 Prozent gegenüber dem US-Dollar steigen. Dabei wurde ein neues Allzeithoch bei 7,50 US-Dollar gesetzt und ein Korrektur eingeleitet. Momentan steht der LINK Kurs bei 7,84 US-Dollar bzw. 80800 Satoshis. Große Anteile der Chainlink Token werden noch vom Entwicklerteam gehalten und können durch dieses auch verkauft werden. Man kann sich vorstellen wie groß die Euphorie im Team sein muss und auch das Bedürfnis Gewinne durch einen Tausch in Fiat oder Bitcoin zu realisieren. Chainlink erreichte durch den starken Preisanstieg die Top 10 der Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung.

Es ist nicht ratsam bei solchen starken Kursanstiegen zu investieren, vor allem nach dem Erreichen eines neuen Allzeithochs. Die Gefahr eines starken Preisverfall durch ein Überangebot ist hier am größten. Lies dazu unseren Artikel „Richtig in Kryptowährungen investieren 2020 – 3 Top Tipps & Erkenntnisse„.

In den letzten zwei Monaten hat Chainlink eine Zusammenarbeit mit Blockchain Projekten wie Matic Network und Hedera Hashgraph verkündet. Darüber hinaus wurde Chainlink in einem Google-Blogbeitrag zusammen mit Ethereum und der Google Cloud erwähnt. Allerdings sind solche Ankündigungen mit Vorsicht zu genießen, denn sie steigern eigentlich nicht direkt den Wert des zugrunde liegenden Token oder Coins. Die Firma Ripple nutzt solche Ankündigungen nach wie vor, um den hauseigenen XRP Token zu Preisanstiegen zu verhelfen. Diese waren aber meistens nur von kurzer Dauer.

Eine Zusammenarbeit, die sehr nachhaltige Zukunftschancen hat, ist die von Nexo mit Chainlink. Für die Kredit bzw. „Lending“ Plattform Nexo ist Chainlink eine perfekter Ergänzung. Die Preis Oracles von Chainlink verhelfen der Plattform nicht nur zu mehr Sicherheit sondern auch zu mehr Vertrauen durch die Kunden. Die Zusammenarbeit ist mit Sicherheit einer der Gründe für den starken Preisanstieg des LINK Token.

Chainlink ist ein dezentralisiertes „Oracle Netzwerk“, welches Smart Contracts mit Daten aus der realen Welt verbinden möchte. Der Chainlink ICO im September 2017 brachte 32 Millionen US-Dollar ein und stellte 1 Milliarde LINK-Token zur Verfügung. LINK ist die native Kryptowährung des Netzwerks und wird zur Bezahlung der Nodebetreiber verwendet. In unserem Wissensartikel „Was ist Chainlink“ erfährst du alles was du über das Projekt wissen musst.

Chainlink (LINK) Preis Chart der letzten 7 Tage mit 60% Anstieg

Banken kaufen still und leise Bitcoin

In mehreren Artikeln haben wir bereits in der Vergangenheit feststellen können, dass Institutionelle Investoren wie Vermögensverwalter und Banken bereits seit längerer Zeit Bitcoin akkumulieren. Teilweise investieren die großen Player in Mining Unternehmen, teilweise in Bitcoin Fonds um der eigenen Verwahrung der Bitcoins aus dem Weg zu gehen. Fidelity Investments, einer der größten Vermögensverwalter ist schon sehr lange in den Markt der Digitalen Vermögenswerte eingestiegen und hat neben Anteilen an Mining Unternehmen auch großes Interesse an Altcoins.

Während Fidelity seit 2013 relativ offen mit einer eigenen Tochterfirma Firma im Digital Asset Markt operiert, sind Banken dort deutlich zurückhaltender. Zum einen haben sie Bitcoin und Krypto zu lange als kurzfristige Erscheinung abgetan und zum anderen würden sie ihre öffentliche Meinung dahingehend auch nicht so schnell ändern. Dies würde nämlich deutlich mehr Aufmerksamkeit auf das Thema und auch auf den Bitcoin Preis haben. Ein gutes Beispiel dafür ist Goldman Sachs aber auch JP Morgan Chase. JP Morgan hatte lange behauptet Bitcoin wäre ein Pyramidensystem und Krypto eine Blase. Doch letztes Jahr hat die Investmentbank einen eigenen „JMP Coin“ gestartet.

Es ist immer eine ähnliche Vorgehensweise zu erkennen: Banken sprechen sich in der Öffentlichkeit gegen offene und dezentrale System wie Bitcoin aus, aber sind im Hintergrund schon dabei BTC zu akkumulieren. Dabei können sie profitieren, wenn die Mehrheit nichts von ihrem Handeln mitbekommt. Auch Jason Williams von Morgan Creek Digital vertritt diese Meinung und empfiehlt einen frühen Einstieg in die Materie sowie in Bitcoin, um von den noch relativ niedrigen Preisen zu profitieren.

Coinbase verkauft Analyse-Software an US-Regierung

Bereits vor ein paar Wochen wurde eine Zusammenarbeit mit den US-Behörden bekannt. Damals hatte Coinbase eine Zusammenarbeit mit der Steuerbehörde der USA (IRS) angekündigt und ist in die Kritik geraten. Coinbase repräsentiert für viele nicht mehr die freiheitliche Idee hinter Krypto, spätestens seit der jetzt bekannt gewordenen Nachricht. Einer der größten Kryptobörsen der Welt verkauft nun Blockchain Analyse Software an insgesamt drei Regierungsorganisationen.

Coinbase sieht sich aber zu Unrecht in die falsche Ecke gestellt, denn schließlich hätte die Heimatschutzbehörde (DHS) und die Drogenbehörde (DEA) die Software auch wo anders kaufen können. Außerdem sind offene Blockchains wie Bitcoin und Etherum sowieso öffentlich einsehbar, weswegen man lieber Privacycoins benutzen sollte. So äußerte sich zumindest der CEO von Coinbase Brain Armstrong in einem Tweet. Ihm ist es unverständlich warum Coinbase nun am Pranger steht und die Idee von Krypto und Blockchain verraten haben soll.

Die genannten US-Behörden wollen die Analyse Software für die Verfolgung von sogenannten „Bad Actors“ verwenden. Wie genau die Definition für solche bösen Akteure aussieht, wird allerdings offen gelassen. Bereits vor ein paar Tagen ist bekannt geworden, dass auch Tether mit den Behörden zusammenarbeitet und Konten sperren lässt.

Das war’s schon wieder mit den News2Go! Wie immer bleiben wir dran und freuen uns auf euer Feedback im Telegram!

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