• Coinbase eröffnet einen neuen Standort auf Bermuda. Auch andernorts will man weitere Niederlassungen gründen.
  • Die größte Krypto-Börse der USA ist auf Expansionskurs. Wichtige Ziele sind Europa, Brasilien und Kanada.

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Coinbase verlässt die USA nun wirklich?

Erst vor wenigen Tagen erklärte Gründer und Geschäftsführer Brian Armstrong, sein Unternehmen ziehe in Betracht, den Standort zu wechseln. Verlässt Coinbase die USA nun wirklich?

Zumindest eröffnet die Krypto-Börse schon bald eine neue Niederlassung. Als Sitz wählte man das britische Überseegebiet Bermuda. Dort erhielt Coinbase jüngst die nötige Lizenz, um eine Handelsplattform zu betreiben, wie man in einem Blogbeitrag erklärte.

Auf den Bermudainseln existiert bereits seit 2018 ein Gesetz, das die Kryptobranche umfasst. Diese gesetzliche Klarheit trug höchstwahrscheinlich zu der Entscheidung bei, sich auf Bermuda niederzulassen.

Zuvor kritisierte Armstrong die Behörden seines Heimatlandes auf der UK Fintech Week, da die Vorgaben verschiedener staatlicher Institutionen widersprüchlich seien. Die Börsenaufsicht SEC attackiert die Krypto-Industrie seit Februar verstärkt.

Armstrong machte deutlich: Gibt es in den nächsten Jahren keine Besserung, so wird die größte Krypto-Börse der USA das Land verlassen. Als Alternative käme beispielsweise Großbritannien infrage.

Der neue Standort auf Bermuda existiert parallel zum Hauptsitz in San Francisco. Schon nächste Woche soll dort eine Derivatebörse eröffnet werden. Tatsächliche Pläne, Nordamerika zu verlassen, sind aktuell nicht bekannt. Höchstwahrscheinlich hofft Coinbase noch auf baldige Besserung in der eigenen Heimat.

Hoffnung darauf machen letzte Entwicklungen im Kongress. Dort stößt die Politik des SEC-Chefs Gensler einigen Abgeordneten übel auf. Sie wollen den 65-Jährigen teilweise entlassen und die Behörde anschließend reorganisieren.

Vorgestern musste der Behördenleiter einige Kritik vom Finanzausschuss im Repräsentantenhaus der USA aushalten. Seine unkonkreten Antworten auf zentrale Fragen der Regulierung sorgten für Spott aus der Krypto-Szene.

Coinbase sucht weitere Standorte

Mit dem neuen Quartier auf Bermuda ist die Arbeit von Coinbase noch nicht erledigt. Die Krypto-Börse sucht aktiv nach weiteren Standorten. Aktuell steht man mit der Finanzbehörde von Abu Dhabi in Kontakt und erwägt die Option, auch dort eine Lizenz zu erwerben, um eine Finanzinstitution führen zu dürfen.

Die Strategie des Unternehmens ist vom Leitsatz “Go Broad and Go Deep” geprägt. Ein Netz aus Niederlassungen und Lizenzen soll das Geschäft festigen und im internationalen Konkurrenzkampf zu weiterem Wachstum führen.

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Laut Daten von CoinMarketCap ist Coinbase aktuell die drittgrößte Krypto-Börse der Erde nach Handelsvolumen. Unter den Handelsplattformen mit Bestwertung wird sie von Spitzenreiter Binance und OKX übertroffen.

Die Popularität von Coinbase konzentriert sich auf die USA. Dort baute man über Jahre enge Kontakte zu den Behörden auf. Schon deshalb galt das Unternehmen bis vor Kurzem als unangreifbar. Internationale Vorgaben implementierte Coinbase stets besonders streng. Die Gebühren des Marktplatzes sind für normale Nutzer deutlich höher als bei der Konkurrenz.

Expansionspläne pflegt man auch auf dem europäischen Festland. Die baldige Verabschiedung des Krypto-Gesetzes MiCA in der EU wertet Coinbase als wichtigen Schritt vorwärts.

Zusätzliches Wachstum erwartet man in den Märkten Brasilien und Kanada. In beiden Ländern hat man bereits Investitionen angestoßen oder will das in der Zukunft tun, um Marktanteile zu erobern.

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