Während Ripple auch weiterhin unter Anklage durch die US-Börsenaufsicht SEC steht, zeigt die Chartanalyse von XRP einen möglichen, bullischen Ausbruch des Preises. Begünstigt wird diese Entwicklung durch eine mögliche Zusammenarbeit mit Zentralbanken bezüglich Central Bank Digital Currency (CBDC).

Über Ripple und die digitale Währung XRP darf jeder denken, was er oder sie gerne möchte. Aber eines muss dem Unternehmen gelassen werden: Aufgeben scheint keine Option zu sein. Stattdessen plant Ripple nun laut Berichten eine Zusammenarbeit mit Zentralbanken bezüglich Central Bank Digital Currency (CBDC).

Eingesetzt werden soll dabei der XRP Ledger. Und die Chartanalyse zeigt, dass der XRP Kurs dies bullisch auffassen und aus einem bekannten Chartmuster ausbrechen könnte. Ist da etwa eine Erholung in Sicht?

Bullischer Ausbruch im XRP Kurs möglich

Der XRP Kurs kam nach der Anklage von Ripple durch die US-Börsenaufsicht SEC mächtig unter Druck. Doch selbst Handelsstopps oder gar Delistings konnten den Preis der ehemaligen #3 der größten Kryptowährungen der Welt nicht gänzlich in die Knie zwingen. Zum Zeitpunkt dieses Artikels wurde XRP bei 0,30 USDT gehandelt.

Damit erholte sich der Preis der Kryptowährung aus dem Hause Ripple von einem zeitweisen Absturz auf 0,17351 USDT und befindet sich unterhalb einer kritischen Widerstandszone aus dem Wochenchart bei 0,30460 USDT.

Quelle: Tradingview

Ein fallender Keil im 4-Stunden-Chart (bekräftigt durch abnehmendes Volumen) könnte nun aus charttechnischer Sicht zu einem bullischen Ausbruch im XRP Kurs führen. Das bullische Umkehrsignals könnte dabei zu einem Test der Widerstandszone bei 0,38581 USDT führen.

XRP zurück bei 0,40 USDT klingt verrückt? Nun, erstens sind die Märkte stark von Emotionen beeinflusst und müssen daher nicht immer rationalen Narrativen folgen und zweitens begünstigen positive News die Lage am Markt.

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Ripple plant Zusammenarbeit mit Zentralbanken

Laut Berichten soll Ripple nämlich eine Zusammenarbeit mit Zentralbanken anstreben. Dabei soll es um Central Bank Digital Currency (CBDC) gehen, also landeseigene Kryptowährungen. Zum Einsatz könnte dabei – laut Ripple – der XRP Ledger (XRPL) kommen.

Ripple gibt dazu an, dass XRPL speziell dazu entwickelt wurde, um „die Herausgabe von Stablecoins mit einer einzigartigen, austauschbaren Tokenfunktionalität namens Issued Currencies zu begünstigen.

Dazu stellt das Unternehmen nun drei technische Manager für Zentralbanken in New York, London und San Francisco ein. Die technischen Manager sollen dabei helfen das Design und die Herausgabe von landeseigenen Kryptowährungen für Zentralbanken zu organisieren.

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Schlusswort zu XRP und Ripple

Eine Anklage durch die US-Börsenaufsicht SEC wegen des illegalen Handels mit Wertpapieren ist keine Sache, die auf die leichte Schulter genommen werden sollte. Doch aus geschäftlicher Sicht gibt es auch keinen Grund deswegen in Stillstand zu verfallen. Ripple geht hier mit XRP also den richtigen Weg, aus unserer Sicht.

Ob die Vorhaben der Zusammenarbeit mit Zentralbanken bzgl. CBDC dann auch Früchte tragen werden, bleibt abzuwarten. Ein bullischer Ausbruch im XRP Kurs ist aus charttechnischer Sicht aber ganz abseits davon eine mögliche Entwicklung.