Das Jahr 2020 war in vielerlei Hinsicht ein Durchbruch für Bitcoin und andere Kryptowährungen. Vor allem aber stieg die Nachfrage nach Kryptowährungen bei den institutionellen Investoren stark an. 16 Mrd. USD in Assets unter Custody (AUC) bei BitGo und Grayscale Investments sind ein Beleg für diese rasante Entwicklung.

Für BitGo ein riesiger Meilenstein, für Grayscale Investments tägliches Geschäft: 16 Mrd. USD in Assets unter Custody. Beide Unternehmen verwahren nämlich Bitcoin und andere Kryptowährungen. Und beide Unternehmen spürten die steigende Nachfrage durch institutionelle Investoren an digitalen Währungen.

Während Grayscale ein gut bekanntes Investmentunternehmen in der Krypto-Branche ist, hat es sich BitGo zur Aufgabe gemacht die bestmöglichen Finanzservices rundum Kryptowährungen für institutionelle Investoren bereitzustellen.

BitGo mit 16 Mrd. USD in Kryptowährungen unter Custody

Wie BitGo am 23. Dezember 2020 verkündete, hält das Unternehmen mittlerweile 16 Mrd. USD in Assets unter Custody. Das ist ein großer Erfolg für BitGo, einem Anbieter von Finanzservices rundum Kryptowährungen für institutionelle Investoren.

Wir sehen eine noch nie dagewesene Nachfrage von institutionellen Investoren als Resultat der globalen Pandemie und der außerordentlichen Performance von Bitcoin.

Weiterhin gab BitGo CEO Mike Belshe an, dass sein Unternehmen bestens positioniert sei, um auch in Zukunft eine „Navigationshilfe für Institute“ zu sein, in einer – zugegeben – komplexen, digitalen Welt.

Michael Saylor der Motor der institutionellen Nachfrage?

Die Welle so richtig ins Rollen gebracht hat dabei – allem Anschein nach – MicroStrategy. Spezifischer CEO Michael Saylor, welcher auf Krypto-Twitter immer wieder gerne als „Bitcoin CEO“ bezeichnet wird. Wobei wir natürlich alle wissen, dass BTC keinen CEO hat oder kennt, da keine zentrale Stelle über die größte Kryptowährung der Welt bestimmen kann.

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Dennoch: Mit einer Investition von 425 Mio. USD in BTC verteilt über August und September 2020 und der Adoption des Bitcoin Standard für die Rücklagenbildung, sorgte Saylor für Aufsehen. Und setzte offenbar auch eine Kettenreaktion in Gang, die zu mehr und mehr Nachfrage nach Bitcoin und Co. bei den Institutionellen sorgte.

Grayscale feiert Meilensteine durch mehr Nachfrage nach Kryptowährungen

Mehr Nachfrage nach Kryptowährungen bei den Institutionellen kommt Grayscale Investments nur recht! Denn das Investmentunternehmen richtet sich mit seinen zahlreichen Finanzprodukten an eben jene Sparte der Investoren. Und, ebenso wie BitGo, verwahrt auch Grayscale mittlerweile (mehr als) 16 Mrd. USD in Assets unter Custody.

Quelle: Bybt

Zeitgleich hält Grayscale mittlerweile mehr als 600.000 BTC, laut der Übersicht von Bybt.com. Damit hätte das Investmentunternehmen einen weiteren Meilenstein geknackt, nachdem zuletzt schon viele Meilensteine erreicht und Rekorde gebrochen wurden.

Bitcoin und Ethereum an der Spitze der Nachfrage bei Institutionen

Der Vorreiter ist und bleibt bei allen Durchbrüchen natürlich Bitcoin (BTC), gefolgt von Ethereum (ETH). Und insbesondere der Bitcoin Kurs sorgte in der zweiten Jahreshälfte für Aufsehen. Den Höhepunkt markierte der 16. Dezember 2020 und die darauffolgenden Tage, als zunächst die Kursmarke bei 20.000 USD geknackt und neue Allzeithochs gesetzt wurden.

Quelle: Tradingview

Zum Zeitpunkt dieses Artikels lag der BTC Preis bei 24.525 USD und damit nahe eines erst jüngst markierten, neuen Allzeithochs bei 24.661 USD. Ob es mit einer aus dem Sommer stammenden 28.000 USD Prognose von Bloomberg noch vor Jahresende etwas wird, bleibt aber abzuwarten.

Schlusswort

Während sich das Jahr 2020 immer weiter dem Ende neigt, ändert sich die Situation im fragilen Geldsystem unserer Zeit nicht. Ganz im Gegenteil, denn die Gelddrucker der Zentralbanken laufen weiter auf Hochtouren.

Deswegen darf mit ruhigem Gewissen festgehalten werden, dass Bitcoin und Co. gebraucht werden und sich auch in 2021 einer wohl anhaltenden, starken Nachfrage erfreuen dürfen.