JP Morgan: Der Bankengigant steigt ins Geschäft mit Stablecoins ein

Der Bankengigant JP Morgan Chase verkündete jüngst den Startschuss für seinen hauseigenen Stablecoin JPM Coin. Laut Angaben von JP Morgan sei der Stablecoin bereits in Gebrauch durch Unternehmen, um Auslandsüberweisungen zu tätigen.

Es dauerte lediglich 1,5 Jahre, bis Bankengigant JP Morgan Chase einen eigenen Stablecoin entwickelte. Die internationale Investmentbank und Finanzservicefirma aus den USA präsentierte den hauseigenen JPM Coin als Untermauerung der Überzeugung gegenüber Blockchain-Technologie und Kryptowährungen. Laut Angaben von JP Morgan sei der Stablecoin auch bereits in Gebrauch und würde für Auslandsüberweisungen von Unternehmen genutzt.

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JP Morgan startet eigenen Stablecoin und Blockchain-Geschäftssparte

Überzeugt von Blockchain-Technologie, Kryptowährungen und mittlerweile Bitcoin Bulle: JP Morgan ist ein Name, der innerhalb und außerhalb der Krypto-Branche bekannt ist. Der internationale Finanzriese verkündete nun jüngst den Startschuss für den JPM Coin, ein hauseigener Stablecoin. Zusätzlich verkündete JP Morgan den Start von Onyx, einer neuen Geschäftssparte für das eigene Blockchain- und Krypto-Enterprise.

[Onyx] hat bereits mehr als 100 Mitarbeiter. Wir starten Onyx, weil wir davon überzeugt sind, dass wir die Kommerzialisierung von [Blockchain-]Technologien sehen.
Takis Georgakopoulos, JP Morgan Chase

Was den eigenen Stablecoin angeht, erhofft sich JP Morgan natürlich eine breite Nutzung unter den eigenen Geschäftsklienten. Das eigene Blockchain-Imperium Onyx zielt genau darauf ab, laut dem Onyx-CEO Umar Farooq. Denn die Bank könne jetzt „Gelder sparen“ und ein „Modell erschaffen“, durch welches „Teilnahme am Netzwerk“ entlohnt würde. Zusätzlich bringen Transaktionen mit dem JPM Coin auch Gelder in die Kassen, denn Transaktionsgebühren in Höhe von „ein paar Cent“ summieren sich über die Zeit natürlich.

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Heutiger Zahlungsverkehr soll digitalisiert werden

Weiterhin gibt Takis Georgakopoulos an, dass JP Morgan die Bearbeitung von Papier Schecks digitalisieren möchte. Der Finanzgigant sieht durch Blockchain-Technologie eine Vereinfachung (und Einsparung) im Vergleich zu den bisherigen Prozessen. Es brauche eine schiere „Armee an Leuten“, um die Postsendungen von Papier Schecks zu bearbeiten.

Wir sprechen über hunderte Millionen an Schecks, die versendet werden. Über eine Blockchain, wären die Teilnehmer gleichzeitig Herausgeber und Poststelle. Insgesamt könnten so rund 75 % der bisherigen Kosten eingespart werden. Zudem wären Schecks binnen von Minuten verfügbar, anstatt tagelang auf die Zustellung durch die Post zu warten.

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Bei JP Morgan Chase geht also einiges in Sachen Blockchain und Kryptowährungen. Der JPM Coin wird übrigens – erwartungsgemäß – keine Konkurrenz für etablierte Stablecoins wie z.B. Tether (USDT) darstellen. Dafür präsentiert die Investmentbank ihren Geschäftskunden einen einfachen Zugang zur Welt der Kryptowährungen, um auf den Geschmack der Zukunft zu kommen. Wir bleiben wie immer dran und berichten täglich für euch!

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