Ripple Begnadigung durch Trump? XRP Army reicht Petition im weißen Haus ein

Im Verfahren der US-Börsenaufsicht gegen Ripple, wendet sich die XRP Army jetzt an das Weiße Haus. Direkt vom Chefsessel des Oval Office heraus soll das SEC-Verfahren eingestellt werden, wenn es nach einer Petition ginge.

Mit einer Online-Petition richtet sich die XRP Army nun offiziell an das Weiße Haus in Washington D.C., USA. Der Sitz des US-Präsidenten soll das Verfahren der US-Börsenaufsicht SEC gegen Ripple stoppen.

Die Petition führt an, dass das Verfahren der SEC „albern“ sei, da das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) die Kryptowährung XRP als Währung erklärte und eben nicht als Wertpapier.

XRP Army sammelt Unterschriften für Petition ans Weiße Haus

100.000 Unterschriften braucht es, um eine Petition ins Weiße Haus einzureichen. Und genau das hat die XRP Army nun gestartet! Unter der Headline „Wir, das Volk, bitten die Regierung darum, die virtuelle Währung als Währung zu erklären“ soll nun das Verfahren der SEC gegen Ripple direkt vom Chefsessel des Oval Office beendet werden.

Tweet mit Aufruf eine Petition der XRP Army an das Weiße Haus zu unterschreibenQuelle: Twitter

Ein bekannter Bitcoin und Krypto-Analyst unter dem Pseudonym MAGIC (@MagicPoopCannon) verteilte die Petition auf Twitter. Zum Zeitpunkt dieses Artikels hatte die Petition 25.745 Unterschriften gesammelt. Die XRP Army hat noch bis zum 28. Januar 2021 Zeit die restlichen 74.255 Unterschriften zu sammeln.

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SEC sei schuld am Verlust von XRP-Investoren

Als Hauptpunkt der Petition wird angeführt, dass FinCEN die Kryptowährung XRP bereits als Währung erklärt hätte. Die SEC hingegen sieht das digitale Asset als Wertpapier und bezichtigt Ripple des illegalen Handels mit Wertpapieren. Die Petition führt aus:

Die [SEC] ist beauftragt US-Investoren zu schützen. Stattdessen erhob sie eine alberne Anklage und behauptet, dass die Kryptowährung XRP ein Wertpapier sei, wo doch FinCEN XRP bereits als Währung erklärte.

Weiter führt die Petition aus, dass es bereits zu massiven Schäden bei XRP-Investoren gekommen sei, woran natürlich die SEC schuld sei. „Hunderttausende“ US-Bürger, welche die SEC doch eigentlich „schützen“ solle, würden seit der Anklage gegen Ripple „irreparable Schäden“ erleiden.

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Schlusswort zum Fall Ripple

Die XRP Army fordert vom Weißen Haus eine „Begnadigung“ von Ripple. Das Argument mit der Erklärung durch FinCEN, dass XRP eine Währung sei, ist dabei ein Gutes. Der Schaden von Investoren allerdings geht auf die Kappe eben dieser Investoren. Denn jeder ist für seine Handelsentscheidungen selbst verantwortlich.

Ob die Petition bis zum 28. Januar 2021 insgesamt mindestens 100.000 Unterschriften bekommt, bleibt abzuwarten. Ob sich das Weiße Haus dann auch tatsächlich mit dem Fall beschäftigt, erst recht. Denn die US-Administration dürfte gegenwärtig wichtigere Punkte auf der Agenda haben, als Ripple.

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