Für Ripple und XRP wollen die schlechten Nachrichten auch zu Beginn des neuen Jahres nicht abreißen. Nach einer Anklage von Ripple durch die US-Börsenaufsicht SEC, lassen nun auch Grayscale Investments und Blockchain.com die Unterstützung für die ehemalige #3 der größten Kryptowährung der Welt fallen.

Nachdem schon mehrere Krypto Börsen und Investmentunternehmen ihre Unterstützung für XRP fallen gelassen hatten, ziehen jetzt auch Grayscale Investments und Blockchain.com nach. Die Entscheidungen folgen einer Anklage von Ripple durch die US-Börsenaufsicht SEC wegen dem illegalen Handel von Wertpapieren.

Grayscale Investments entfernt demnach XRP aus dem Grayscale Digital Large Cap Fund. Blockchain.com stoppt jedweden Handel mit der Kryptowährung, die vom US-amerikanischen Regulator als Wertpapier angesehen wird.

Grayscale lässt Unterstützung für Ripple fallen

Während sich die Lage für Ripple und XRP noch im vergangenen Jahr 2020 zuspitzte, verschärft sich diese Lage nun abermals. Neben einer Vielzahl an Krypto Börsen und Investmentunternehmern, lässt nun auch Grayscale Investments die Unterstützung für XRP fallen.

XRP wurde in Folge der Quartalsprüfung des DLC Funds entfernt. Keine anderen Assets qualifizierten sich für die Aufnahme.

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Das erfolgreiche Investmentunternehmen aus den USA entfernte die ehemalige #3 der größten Kryptowährungen der Welt aus dem Grayscale Digital Large Cap Fund und will auch – bis auf Weiteres – keine Investitionen in den Grayscale XRP Trust annehmen. Der Trust selbst und bereits vorhandene Investoren bleiben von dieser Entscheidung unberührt.

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Blockchain.com stellt den Handel mit XRP ein

Und als wenn Grayscale nicht schon schlechte Nachricht genug wäre, will nun auch Blockchain.com den Handel mit XRP zum 14. Januar 2021 stoppen. Abhebungen von XRP werden auch nach diesem Datum noch funktionieren, Einzahlungen jedoch nicht mehr.

Der Druck auf Ripple eine schnelle und womöglich auch außergerichtliche Einigung mit der SEC zu finden, steigt dadurch. Wenngleich viele Mitglieder der XRP-Community hier die Schuld aufseiten der SEC sehen, Versäumnisse die Geschäfte ordentlich bei der SEC zu registrieren liegen scheinbar aufseiten von Ripple.

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Fazit: Kein Ende in Sicht

Insgesamt ist bisweilen weiter unklar, wie die Verantwortlichen bei Ripple der Anklage durch die SEC entgegentreten wollen. Zwar gab es ein kurzes Statement dazu, doch genaue Schritte wurden darin nicht genannt. Es darf also abgewartet werden, wann Ripple die ersten konkreten Schritte melden wird.