- Bitcoin fällt unter 65.000 US-Dollar:
Nach einem kurzen Anlauf auf 70.000 US-Dollar rutschte BTC am Samstag um 3 Prozent binnen 24 Stunden ab und bleibt in der 60.000 bis 70.000 US-Dollar-Range gefangen. - Makrodaten drücken Risikoassets:
Schwache US-Indizes, ein PPI-Anstieg von 0,5 Prozent und der Abbau von Hebelpositionen verstärkten den Sell-off, trotz ETF-Zuflüssen von 1,1 Milliarden US-Dollar. - Altcoins verlieren deutlich stärker:
SOL minus 6,7 Prozent, ETH minus 6,2 Prozent, DOGE minus 5,1 Prozent und XRP minus 4 Prozent zeigen die höhere Volatilität im Risk-off-Umfeld. - Death-Cross-Signal rückt in den Fokus:
Ein mögliches 50/200-SMA-Cross im Drei-Tage-Chart könnte laut historischen Mustern weitere 30 Prozent Richtung 40.000 US-Dollar oder 50 Prozent Richtung 30.000 US-Dollar implizieren. - 👀 Behalte Deine Bitcoin-Transaktionen im Blick:
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BTC verliert die 70.000er Spur
Bitcoin (BTC) hatte die 70.000 US-Dollar wieder im Visier, doch der Vorstoß hielt nur rund 48 Stunden an. In den frühen asiatischen Handelsstunden am Samstag rutschte BTC auf unter 65.000 US-Dollar ab. Das bedeutete ein Minus von rund 3 Prozent innerhalb von 24 Stunden und 2,8 Prozent auf Wochensicht.
Mehr als die Hälfte der Gewinne aus der Wochenmitte wurden damit wieder ausgelöscht. Seit dem 5. Februar bewegt sich der Bitcoin-Kurs in einer Spanne zwischen 60.000 und 70.000 US-Dollar, der erneute Rücksetzer zementiert diese Range.

Risk-off erfasst Bitcoin
Der Abverkauf erfolgte parallel zu schwächeren US-Börsen. Der S&P 500 verlor 0,4 Prozent, der Nasdaq 100 0,3 Prozent und der Dow Jones 1,1 Prozent. Nvidia allein gab 4,2 Prozent ab. Gleichzeitig stiegen die US-Erzeugerpreise um 0,5 Prozent stärker als erwartet.
Das dämpfte die Hoffnungen auf schnelle Zinssenkungen und setzte Risikoassets zusätzlich unter Druck. Im Kryptomarkt beschleunigte sich die Bewegung, als zuvor aufgebaute Hebelpositionen aus dem Markt gespült wurden.
Bemerkenswert ist jedoch die Gegenbewegung auf institutioneller Seite: Trotz des Rücksetzers sammelten Spot-Bitcoin-ETFs laut Farside Investors binnen drei Tagen 1,1 Milliarden US-Dollar ein. Gleichzeitig sanken die USDT Reserven auf Börsen CryptoQuant zufolge von 60 auf 51,1 Milliarden US-Dollar, ein Signal für abnehmende Liquidität im System.
Altcoins im freien Fall
Während Bitcoin 3 Prozent verlor, traf es die großen Altcoins deutlich härter: Solana (SOL) fiel um 6,7 Prozent, Ethereum (ETH) um 6,2 Prozent, Dogecoin (DOGE) um 5,1 Prozent und Ripple (XRP) um 4 Prozent. Damit rutschten viele der zuvor outperformenden Token auf Wochensicht ins Minus und gaben ihre relative Stärke vollständig ab.
Die zuvor sichtbare Rotation in risikoreichere Large Caps wurde abrupt gestoppt. Binance Coin (BNB) hielt sich vergleichsweise stabil mit einem Rückgang von 2,5 Prozent, konnte sich dem allgemeinen Abwärtsdruck jedoch ebenfalls nicht entziehen. Die Marktstruktur zeigte einmal mehr, dass Altcoins in Risk-off-Phasen mit höherer Volatilität reagieren als BTC.
Bitcoin und das Death-Cross-Szenario
Parallel sorgten zwei X-Posts von Trader Ali Charts für Aufmerksamkeit. In einem kurzen Hinweis schrieb er „Es passiert! “. Zuvor hatte er in einem ausführlichen Artikel mehrere Drei-Tage-Charts analysiert und das mögliche Death Cross zwischen dem 50 und 200 Simple Moving Average (SMA) hervorgehoben.
It's happening! $BTC https://t.co/9vGw5OebLw pic.twitter.com/qhqvnAOanL
— Ali Charts (@alicharts) February 27, 2026
Historisch ging dieses Signal seit 2014 häufig der finalen Abwärtsphase eines Bärenmarkts voraus. Nach den Hochs 2013, 2017 und 2021 folgten auf das jeweilige Cross zusätzliche Rückgänge von rund 52, 50 und 45 Prozent. Für den aktuellen Zyklus nennt er ein Hoch im Oktober 2025 und einen bisherigen Rückgang von mehr als 52 Prozent.
Ein mögliches Cross wird für Ende Februar projiziert. Frühere Muster würden weitere 30 Prozent Richtung 40.000 US-Dollar oder 50 Prozent Richtung 30.000 US-Dollar implizieren, jedoch ohne Garantie, wie er sagt.
Fazit: Bitcoin zwischen Makrodruck und Strukturtest
Der Rückfall unter 65.000 US-Dollar ist mehr als nur ein Wochenend-Ausreißer. Bitcoin bleibt technisch in der 60.000 bis 70.000 US-Dollar-Spanne gefangen, während Makrodaten, Aktienmarkt-Schwäche und sinkende Stablecoin-Liquidität gleichzeitig bremsen.
Dass selbst ETF-Zuflüsse von 1,1 Milliarden US-Dollar den Abverkauf nicht auffangen konnten, verschiebt den Fokus klar auf die Unterkante der Range. Sollte sich das Drei-Tage-Death-Cross bestätigen, würde sich die Marktstruktur deutlich eintrüben. Die 60.000 US-Dollar werden damit zur entscheidenden Bewährungsprobe für BTC.
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