Stablecoin Verbot in den USA? – Tether (USDT) durch Gesetzentwurf unter Druck

Mit voller Kraft voraus in Richtung Regulation für Kryptowährungen: Es droht ein Stablecoin Verbot für Tether und Co. in den USA. Kongressabgeordnete wollen mit dem STABLE Akt alle Stablecoins ohne explizite Genehmigung mehrere Institutionen für illegal erklären.

Jetzt geht es Stablecoins in den USA an den Kragen. Die US-Kongressabgeordneten Rashida Tlaib, Jesus García und Stephen Lynch planen per neuem Gesetzesentwurf strengere ein Stablecoin Verbot sowie Regulationen für Krypto-Unternehmen.

Gemäß dem Gesetzesentwurf „Stablecoin Tethering and Bank Licensing Enforcement“ (STABLE) bräuchten Stablecoins künftig die Genehmigung durch mehrere Institutionen, da sie ansonsten als illegal gelten würden. Stehen Tether (USDT) und Co. wirklich vor einem Stablecoin Verbot in den USA?

Stablecoin Verbot: Tether und Co. ohne Genehmigungen illegal

Es war absehbar. Die USA möchten ein Stablecoin Verbot, zumindest wenn es nach dem neuen Gesetzesentwurf drei US-Kongressabgeordneter geht. Der „STABLE Act“ soll erfordern, dass Stablecoins wie z.B. Tether (USDT), USD Coin (USDC) und weitere Stablecoins eine gesonderte Genehmigung gleich mehrerer Institutionen brauchen.

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Ohne eine solche Genehmigung würden die Stablecoins als illegal gelten und demnach verboten sein. Die Genehmigung soll durch die US-amerikanische Zentralbank Federal Reserve (Fed), die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) und „relevante Bankinstitute“ erfolgen.

US-Bürger müssen vor „kriminellen Machenschaften“ geschützt werden

Der neue Gesetzesentwurf soll US-Bürger vor den „Risiken verbunden mit einer wachsenden Industrie rundum Kryptowährungen“ schützen. Denn die demokratische Abgeordnete aus Michigan, Rashida Tlaib, sieht hier eine besondere Gefahr für die US-Bürger. Das geplante Stablecoin Verbot wird also mit Verbraucherschutz begründet.

Es ist kritisch den kriminellen Machenschaften von Kryptowährungsanbietern einen Schritt voraus zu sein, um US-Bürgerinnnen und Bürger zu schützen. […] Die Schutzmechanismen des STABLE Act sind wichtiger als je zuvor.

Wichtiger, inmitten einer Pandemie, welche finanzielle Entscheidungen erfordert, während unsere Regierung es verfehlt uns entsprechende Konjunkturpakete zur Verfügung zu stellen.

Ich danke den Abgeordneten García und Lynch für ihre Hilfe und Unterstützung, damit diese Schutzmechanismen bald Realität werden können.

Rashida Tlaib hob in ihrem offiziellen Statement vor allem den Stablecoin von Facebook, Diem (ehemals Libra) hervor. Facebook würde demnach versuchen Vorteile für sich zu erwirtschaften durch eine „Marktlücke“. Doch der Coin würde auch massive Risiken mit sich bringen, weshalb ein allgemeines Stablecoin Verbot nötig ist.

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Schlusswort zum Stablecoin Verbot

Auch kritisierten Tlaib und Lynch in einem offenen Brief an den amtierenden US-Währungshüter Brian Brooks das Vorgehen vonseiten des OCC bzgl. seinem Engagement hin zu faireren Regulationen für Kryptowährungen und Stablecoins.

Die Krypto-Gemeinschaft hingegen reagierte enttäuscht auf den Gesetzesentwurf und betitelte das Vorgehen als einen „entmutigenden Schritt in die falsche Richtung“. Der STABLE Act ist vielleicht nicht das Ende von Tether und Co., aber Stablecoins werden es in Zukunft wohl zunehmend schwerer haben. Über das finale Gesetz und den Stablecoin Verbot muss allerdings noch abgestimmt werden.

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