Während der Bitcoin Kurs ein weiteres Allzeithoch bei 37.700 USD laut Binance markiert, häufen sich natürlich viele Fragen. Kommt bald eine tiefe Korrektur? Ist das eine Blase? Lohnt sich ein Verkauf jetzt? Oder auch einfach nur: Ist 40.000 USD das nächste Preisziel?

Die größte und erste dezentrale Kryptowährung der Welt ist auch weiterhin außer Rand und Band. Bitcoin (BTC) markierte erneut ein neues Allzeithoch bei mittlerweile 37.700 USD laut Binance, während es seit durchbrechen von 20.000 USD praktisch keine nennenswerte Korrektur mehr gab.

Natürlich wirft das mittlerweile viele Fragen auf. Selbst Analysten und Experten scheinen sich uneinig über den weiteren Verlauf im Bitcoin Kurs. Festzustehen scheint, dass die aktuellen Preissteigerungen mit Retail-Anlegern zu tun haben. Dies zumindest legen aktuelle Daten nahe. Sehen wir die sagenumwobene Korrektur oder 40.000 USD als Nächstes?

Bitcoin Kurs bei erneutem Allzeithoch

Während in den USA die Nationalgarde einschreiten musste, um die friedliche und ordnungsgemäße Prozedur zur Bestätigung der Wahlergebnisse durch den US-Kongress zu gewährleisten, setzt der Bitcoin Kurs seine Geschichtsschreibung unbeirrt fort.

37.700 USD lautet der aktuelle Höchststand und damit erreichte BTC ein neues Allzeithoch und bleibt auch weiterhin in der Price Discovery. Erschöpfungs- und Umkehrsignale? Falls vorhanden, gehen diese in der Euphorie des Kaufens unter. Bullenmarkt eben.

Quelle: Tradingview

Im BTC Tageschart sehen wir den erneuten Anstieg auf ein neues Allzeithoch, gepaart mit der Tatsache, dass die gleitenden Durchschnitte (50-, 100- und 200-Tage) mittlerweile ziemlich weit vom Preis entfernt sind.

Kommt deswegen aber automatisch auch eine Korrektur? Nein. So manche Analysten warnen dennoch davor und gehen von rund 30 % aus. Dies würde den Preis im Bitcoin Kurs dann zeitweise auf ca. 26.280 USD drücken. Garantien? Wie immer keine.

Umkehrsignale für BTC On-Chain?

Andere Experten sehen noch keine direkte Korrektur mit zugehörigen prozentualen Angaben. Dafür aber Warnsignale On-Chain. Beispielsweise der Fluss von BTC zu Krypto Börsen. Wenngleich noch keine deutlichen Spitzen zu erkennen sind, zeigt sich doch ein scheinbar zunehmender Trend.

Quelle: Glassnode

Weiterhin sahen wir uns in den Daten von Glassnode die Differenz zwischen dem durchschnittlich nicht realisierten Profiten und durchschnittlich nicht realisierten Verlusten näher an (NUPL). Dabei sehen wir, dass ein gefährlicher Wert von über 0.75 nicht mehr allzu weit entfernt scheint. NUPL scheint bei BTC ganz gut die Tops und Bottoms zu signalisieren.

Lesetipp: Bitcoin On-Chain: Glassnode Report KW 01/2021

Quelle: Glassnode

4-Stunden-Chart zeigt erneute Divergenzen

In beiden obigen Fällen sehen wir deutliche Anzeichen für eine Zunahme an Handelsaktivitäten bei Retail-Anlegern im Bitcoin (auch Retail-FOMO genannt). Dies sind typische Anzeichen für die Annäherung an ein lokales Hoch. „Annäherung“ ist dabei relativ zu betrachten.

Quelle: Tradingview

Im 4-Stunden-Chart sind zwar Signale einer Preisumkehr gegeben, doch diese Signale missachtete die Marktteilnehmer im Bitcoin Kurs zuletzt gekonnt. Dennoch sehen wir den gleitenden Durchschnitt mit der Periode 50 (blaue, aufsteigende Linie) in der Nähe von ca. 32.000 USD. Eine Preisumkehr dorthin würde durchaus als gesund gelten.

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Schlusswort zum Bitcoin Kurs

40.000 USD als nächstes Preisziel? Schwer zu glauben, um ehrlich zu sein. Aber aus rein charttechnischer Sicht nicht unmöglich. Auch die On-Chain Daten (besonders NUPL) zeigten noch Luft nach oben. Blasenbildung? Ein wenig weit hergeholt.

Preisumkehr mitsamt Korrektur? Denkbar, erwartbar, nicht garantiert. 15 % (auf ca. 32.000 USD) oder auch 30 % (auf ca. 26.280 USD) wären dann aber durchaus vertretbare Annahmen. Die Alternative ist natürlich immer auch HODL. Und dazu raten ja selbst Investmentunternehmen wie SkyBridge Capital.

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