China geht weiterhin hart gegen den Bitcoin und den gesamten Krypto-Sektor vor. Nun erklärt China, dass alle Transaktionen mit Kryptowährungen illegal sind. Damit positioniert sich der Staat mit rund 1,4 Milliarden Einwohnern komplett gegen den Kryptobereich.

Keine Kryptowährung darf  auf dem Markt zirkulieren, so die People's Bank of China auf ihrer Website. Alle Krypto-Transaktione seien somit unerlaubte Finanzaktivitäten, erklärte die PBOC weiterhin.

Bitcoin Kurs Crash auf unter 41.000 US-Dollar

Auch wenn es regelmäßig negative Meldungen aus China gibt, werden die Anleger durch solche Nachrichten stets unter Druck gesetzt – vor allem mit Hinblick auf die Aussagen der SEC oder der Evergrande-Krise.

Nachdem sich der Bitcoin Kurs am Vortag noch erholt hatte und sich in Richtung der 45.000 US-Dollar-Marke bewegt hatte, ging es für die älteste Kryptowährung binnen weniger Stunden deutlich runter auf bis zu 40.900 US-Dollar.

Bereits vor wenigen Tagen hatte die Krise rund um den chinesischen Immobilienkonzern Evergrande bereits einen kurzfristigen Kursrutsch auf unter 40.000 US-Dollar erleiden müssen, sich hiervon allerdings schnell wieder erholt.

Aktuell beziffert sich der Bitcoin Kurs auf rund 42.000 US-Dollar. In den nächsten Tagen dürfte sich zeigen, ob der Support an der unteren Grenze ausreicht, um die 40.000 US-Dollar-Grenze nachhaltig zu halten.

Zuletzt war der Bitcoin zwischen dem 20. Juli 2021 und dem 7. September 2021 von 29.000 US-Dollar auf beinahe 53.000 US-Dollar angestiegen. Dies kann vor allem mit der Einführung des Bitcoins als gesetzliches Zahlungsmittel in El Salvador am 7. September 2021 in Verbindung gebracht werden.

Negative Meldungen aus China seit Jahren die Regel

Es ist nicht das erste Mal, dass sich China gegen Kryptowährungen positioniert. Bereits in den vergangenen Jahren gab es immer wieder Meldungen, die ein Krypto-Verbot im asiatischen Land vermeldeten.

Doch so stark wie in diesem Jahr positionierte sich die chinesische Regierung noch nie gegen Kryptowährungen. So wurden Bitcoin Mining Zentren im Land bereits vor Monaten zur Schließung gezwungen. Die jeweiligen Mining-Unternehmen schauen sich seitdem vor allem in Nord- und Lateinamerika nach neuen Standorten um.

Gerade die Bitcoin Mining Zentren in China waren ein Faktor dafür, dass negative Nachrichten aus China einen besonders starken Einfluss auf den Bitcoin Kurs hatten. Zuletzt führte die Haltung Chinas zusammen mit Elon Musks plötzlichem Sinneswandel rund um die Energiebilanz des Bitcoins im Mai 2021 zu einem enormen Kursrücksetzer auf unter 30.000 US-Dollar.

Zudem ist China mit 1,4 Milliarden Einwohnern der an der Bevölkerungszahl gemessen größte Staat der Welt, sodass hier ein riesiger Markt für digitale Produkte vorliegt.

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