Anleger hofften gerade auf eine Bärenmarktrallye. Nun müssen sich die Investoren weiter gedulden. Der Bitcoin Kurs fällt nach einem kurzfristigen Aufwärtstrend binnen weniger Stunden um mehrere Prozentpunkte auf unter 30.000 US-Dollar.

Bitcoin Kurs fällt unter 30.000 US-Dollar

Nach einer längeren Konsolidierungsphase überschritt Bitcoin am 30. Mai wieder die 30.0000 Dollargrenze, ehe BTC sogar die 31.000 US-Dollar durchbrach – zum ersten Mal seit dem 16. Mai.

Damit war der Aufwärtstrend noch nicht vorbei, denn am nächsten Tag kletterte Bitcoin sogar kurzfristig auf über 32.000 US-Dollar. Diesen Kurs hatte der Markt zuletzt am 11. Mai gesehen.

Investoren, die sich nun auf eine neue Rallye gefreut hatten, werden vorerst enttäuscht. Binnen weniger Stunden fällt Bitcoin nämlich wieder auf unter 30.000 US-Dollar. Mittlerweile notiert Bitcoin wieder bei knapp 29.900 US-Dollar und ist damit knapp an der Grenze zur 30.000-Dollargrenze.

Bitcoin Kurs Entwicklung seit dem 28. Mai 2022 (Bild: CoinMarketCap) - Grafik
Bitcoin Kurs Entwicklung seit dem 28. Mai 2022 (Bild: CoinMarketCap)

Deutlich stärker trifft die aktuelle Phase weiterhin die Altcoins. Die Bitcoin-Dominanz ist mittlerweile auf 46,2 Prozent angestiegen. In früheren Bärenmarktphasen stieg die Bitcoin-Dominanz in der Regel auf über 60 Prozent an.

Bitcoin Kurs Prognose: JPMorgan sieht Unterbewertung

Noch letztes Jahr waren viele Investoren voller Vorfreude, was die Entwicklung des Bitcoin-Kurses angeht. Zumindest neue Anleger, die bisherige Bärenmärkte nicht mitgemacht haben, dürften die aktuelle Entwicklung als desillusionierend wahrnehmen.

Letzten Endes hat der Kursverlust von 69.000 auf unter 30.000 US-Dollar nichts an den langfristigen Bitcoin Kurs Prognosen zahlreicher Institutionen geändert.

Auch JPMorgan hatte mit einem Bitcoin-Kurs von über 100.000 US-Dollar gerechnet.

In einer von den Anlagestrategen der Bank verfasstem Berichte äußerte JPMorgan, dass Bitcoin von hier aus einen Preisanstieg erleben könnte, und erklärte, dass aus ihrer Sicht 38.000 US-Dollar ein fairer Preis für die größte Kryptowährung sei.

Gleichzeitig ersetze die Bank ihr alternatives Anlageportfolio zunehmend Immobilien durch digitale Vermögenswerte.

„Die Korrektur am Kryptomarkt im vergangenen Monat sieht eher wie eine Kapitulation im Vergleich zum Januar/Februar letzten Jahres aus, und wir sehen für Bitcoin und die Kryptomärkte im allgemeinen Aufwärtspotenzial“, heißt es im Bericht.

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