Bitcoin Kurs nie wieder unter 20.000 USD: On-Chain Analysten packen aus

Der Bitcoin Kurs hat gestern erneut ein neues Allzeithoch von ca. 34.500 USD erreicht. Dieser enorme Kursanstieg ging mit dem zwölften Geburtstag von BTC einher. Nun stellt sich wie immer die Frage wie es womöglich weiter geht und ob bald eine Korrektur zu erwarten ist.

In diesem Artikel schauen wir uns die On-Chain Daten der aktuellen Bitcoin Kurs Rally an und vergleichen diese mit den letzten beiden Rallies. Zudem gehen wir kurz auf die Aussage von Willy Woo ein, der behauptet, dass der Bitcoin Kurs nie mehr unter die 20.000 USD Marke rutschen wird.

Bitcoin Kurs erreicht erneut ein neues Allzeithoch

Die letzten Monate hätten für den Bitcoin Kurs nicht besser sein können. Innerhalb der letzten 90 Tage ist der BTC Preis um mehr als 200% gestiegen und hat für viel Aufmerksamkeit gesorgt.

Nachdem das letzte Allzeithoch von 20.000 USD geknackt wurde, gab es nur noch eine Richtung – nach oben. Dabei hat der Bitcoin Kurs die 34.000 USD ohne eine ernstzunehmende Korrektur erreicht. Demnach ist eine Korrektur schon lange überfällig aber lässt weiterhin auf sich warten.

Willy Woo sieht den Preis nie wieder unter 20.000 USD

Der beliebte On-Chain Analyst Willy Woo, der seine Einschätzung gerne auf Twitter teilt, geht davon aus, dass es keine Bitcoin Kurs Korrektur mehr unter 20.000 USD schaffen wird. Zu stark sei die Nachfrage nach dem digitalen Gold.

Er geht sogar noch weiter und sagt, dass der Bitcoin Kurs nicht mehr unter 24.000 USD fallen wird, falls es nicht zu einem Black Swan Event kommt, wie es im März der Fall war. Erst bei so einem Ereignis sieht er die 24.000 USD fallen und den BTC Preis auf 20.000 absinken.

Dabei sagt er, dass der Bitcoin Kurs durch das Interesse von Unternehmen und institutionellen Investoren einen neuen Boden gebildet hat, der von Langzeit-Anlegern dominiert wird. Diese warten nur auf eine eine Korrektur unter 25.000 USD und werden große Beträge investieren, falls der BTC Preis diese Marke erreicht.

On-Chain Analyst sieht aktuell den Beginn einer neuen Bitcoin Kurs Rally

Die Meinung von Willy Woo wird durch einen weiteren On-Chain Analysten gestärkt. Über Twitter analysierte er die wichtigsten Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen den drei bemerkenswertesten Bullruns in der Geschichte von Bitcoin – 2013, 2017 und dem aktuellen 2020-2021. Genauer gesagt, untersuchte er ihre Beziehung mit dem Bitcoin Halving, die vor jeder Rallye stattfand.

Der Analyst sagte in seiner Tweet-Reihe, dass der aktuelle Zyklus etwa 150 Tage nach dem Halving 2020 begann. Im Vergleich dazu kam der sogenannte „Wendepunkt“ im Jahr 2017 knapp 250 Tage nach dem BTC Halving, während es für 2013 nur 50 Tage gedauert hat.

Obwohl die Marktkapitalisierung von Bitcoin erst gestern die 600 Milliarden USD zum ersten mal durchbrochen hat, zeigt die nachfolgende Grafik, dass es im Vergleich zu den vergangenen Rallys noch ein größerer Anstieg bevorstehen könnte.

Bitcoin Kurs Marktkapitalisierung Vergleich

Als es um die berüchtigte Bitcoin Volatilität ging, stellte der Analyst fest, dass die aktuelle Performance des Bitcoin Kurs den Daten von 2017 sehr ähnlich ist, während sie weit hinter den Statistiken von 2013 liegt. Er sagte zudem, dass wir „bisher nicht wirklich viel Volatilität nach unten erlebt haben“.

Bitcoin Kurs Volatilität Vergleich

Kleinanleger kommen jetzt erst dazu

Zudem geht der Analyst davon aus, dass die Kleinanleger noch gar nicht auf den Zug aufgesprungen sind. Die aktuelle Bitcoin Kurs Rally wird hauptsächlich von institutionellen Investoren getrieben.

Das zeigt vor allem der Vergleich der „Bitcoin“-Suchanfragen auf Google, die zwar aktuell ein neues Jahreshoch erreicht haben aber immer noch weit von den Werten von 2017 liegen.

Dies stimmt mit der Hypothese überein, dass die Retail-Investoren noch nicht in der Masse angekommen sind. Diese Rallye wird von einer kleineren Gruppe von früh einsteigenden Institutionen und vermögenden Privatpersonen (HNWI) angetrieben.

Bitcoins Angebot wird immer knapper

Als letztes ging der Analyst auf die Illiquidität von Bitcoin ein, die durch verschiedene Faktoren verursacht wird. Aktuell gibt das Angebot einfach nicht ausreichend her, um die steigende Nachfrage zu decken. Das erklärt auch den stetig steigenden Bitcoin Kurs der letzten Monate.

Der Analyst kam zu dem Schluss, dass das „illiquide Angebot an BTC immer schneller in die Höhe schießt.“. Es hat bereits den Wert von 2017 überschritten und strebt danach, auch den Wert von 2013 zu überwinden.

Bitcoin Kurs Illiquidität Vergleich.jpg

Frühere Zyklen erreichten den Höhepunkt der Illiquidität früher und gingen dann allmählich zurück. Da die Bitcoins aus den privaten Wallets auf Börsen transferiert wurden, um sie zu verkaufen. Wir haben den Höhepunkt der Illiquidität noch nicht erreicht, und der Aufwärtstrend zeigt keine Anzeichen, dass er nachlässt.

Wir sind gespannt, ob die beiden Analysten Recht behalten werden und der Bitcoin Kurs weiterhin, ohne starke Korrekturen, steigen wird. An dieser Stelle dürfen wir nicht vergessen, dass ab einem bestimmten Punkt Gewinnmitnahmen erfolgen werden. Wann dieser Punkt aber erreicht wird und wie stark der Abverkauf sein wird, ist aktuell noch unklar.

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