In nicht mal 48 Stunden verlor der Bitcoin Kurs mit zeitweise 10 % weiter wichtigen Boden. Die Preisregionen über 30.000 USD könnten nun sogar in Gefahr kommen, nachdem ein symmetrischer Triangel scheinbar bärisch aufgelöst wurde. Doch MicroStrategy CEO Michael Saylor sieht hier nur günstige BTC für weitere 400 Mio. US-Dollar.

Seit dem gestrigen Wochenstart verlor der Bitcoin (BTC) Kurs erneut 10 %, zumindest zeitweise. Die erneute Schwäche im Preis der ersten und größten dezentralen Kryptowährung kommt nach negativen Nachrichten aus den USA, positiven Signalen aus Südamerika und einer Menge Unsicherheit im Markt selbst. Bärisches Sentiment bewertet dabei negative News deutlich gewichtiger, als positive.

Zeitgleich macht den BTC Preis ein scheinbar bärisch aufgelöster, symmetrischer Triangel zu schaffen. Dessen Ausbruchsziel könnte den Preis auf bis zu 23.000 USD senden. Doch soweit sind wir noch nicht und bis dahin, haben wir noch einige Unterstützungen zu besuchen. Gleichzeitig macht sich Michael Saylor auf zur Rettungsaktion aka der Akkumulation günstiger BTC für min. 400 Mio. USD.

Bitcoin Kurs muss weiter nachgeben

Der Bitcoin Kurs scheint endlich aus der Unentschlossenheit auszubrechen, nur leider nicht in die Richtung, die sich viele Anleger gewünscht hätten. Während der Wochenstart noch bei 35.796 USD lag, wird 1 BTC zum Zeitpunkt dieses Artikels bei 32.943 USD gehandelt. Keine 48 Stunden in der neuen Handelswoche, musste die erste und größte dezentrale Kryptowährung erneut bis zu 10 % nachlassen.

Negative Schlagzeilen aus den USA werden vom aktuellen Markt weitaus gewichtiger bewertet, als positive Signale aus Südamerika. Zudem brach ein symmetrischer Triangel scheinbar bärisch aus und könnte mit seinem Preisziel bei 23.000 USD für echte Bärenmarktstimmung sorgen. Doch dort sind wir noch lange nicht!

Quelle: Tradingview

Zunächst verläuft der Preis noch immer oberhalb einer wöchentlichen Unterstützungszone bei ca. 32.259 USD. Diese Preisregion hielt auch schon dem Verkaufsdruck während des historischen Abverkaufs aus dem Mai 2021 stand. Danach käme 30.000 USD als psychologische Unterstützung und 27.111 USD als goldenes 61,780 % Fibonacci-Level. Kann der BTC Preis aber so tief fallen?

Ja, kann er! Wieso sollte der Preis nicht so tief fallen können? Nur weil wir jetzt institutionelle Gelder im Markt haben, heißt das nicht, dass Institutionen das fallende Messer versuchen aufzufangen. Nun, zumindest nicht alle. Denn MicroStrategy CEO Michael Saylor ist erneut willens via Schuldverschreibungen mehr BTC zu akkumulieren.

MicroStrategy will mehr Sats stacken

Ja, richtig gehört! MicroStrategy plant zu seinen 92.079 BTC weitere Coins im Gegenwert von mindestens 400 Mio. USD zuzukaufen. Die neuen Bitcoins sollen dann aber unter einer Tochterfirma namens „MacroStrategy“ gehalten werden. CEO Michael Saylor ist also nach wie vor felsenfest von Bitcoin überzeugt. Und auch von seinem Weg an das Investitionskapital zu gelangen.

Erneut sollen Schuldverschreibungen die mindestens 400 Mio. USD in die Kassen des US-amerikanischen Börsenunternehmens spülen. Das wäre dann schon die dritte Runde an Schuldverschreibungen herausgegeben durch MicroStrategy, nur um noch mehr Sats zu stacken.

Lesetipp: Bitcoin On-Chain Analyse: Glassnode Report KW 23/2021

Ist Bitcoin nicht längst im Kryptowinter?

Weder die Ankündigung durch MicroStrategy, noch die positiven Signale von diversen südamerikanischen Politikern aus verschiedenen Ländern, konnten weitere bärische Preisentwicklungen bisher verhindern. Ein Zukauf von BTC in Höhe von 400 Mio. USD könnte hier anders ausfallen, doch der Markt ist weiterhin tief in Pessimismus und Angst versunken. In einem solchen Umfeld haben es positive Impulse schwer.

Doch noch ist es nicht an der Zeit, den Teufel an die Wand zu malen. 2020 war wild, 2021 könnte wilder werden. Im positiven, wie im negativen Sinne. Doch im Hier und Jetzt ist noch nichts entschieden.