Was ist Compound (COMP)? – Alles über den DeFi Lending Anbieter

Decentralized Finance (DeFi) ist dank Compound spätestens in diesem Jahr jedem ein Begriff. Das Lending Protokoll legte mit dem Start seines eigenen Governance Tokens COMP einen fulminanten Start hin und stieg innerhalb kürzester Zeit um mehrere 100% auf Platz 1 aller DeFi Tokens.

Die Vorherrschaft von MakerDAO scheint damit erstmal beendet, doch was steckt eigentlich hinter dem Projekt? Wie kann man mit Compound Geld verdienen? Wie erreichen User Renditen von 100% und mehr? Was steckt hinter der DeFi App, dem COMP Token und welche Gefahren gilt es zu beachten?

Wir liefern euch in unserem „Was ist Compound“ Wissensartikel Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den DeFi und Lending Highflyer.

Du interessierst dich für DeFi und willst wissen welche Möglichkeiten es gibt damit Geld  zu verdienen? In unserem DeFi-Rendite-Überblick findest du die wichtigsten Services für Lending, Staking und mehr.

 

Inhalt

Was ist Compound – einfach erklärt

Compound ist ein DeFi-Protokoll, welches mit Hilfe von Smart Contracts auf der Ethereum Blockchain läuft. Das Prinzip ist einfach erklärt, denn der Fokus des Projekts liegt auf dem Lending und Borrowing von Kryptowährungen. Dahinter verbirgt sich nichts weiter als das Verleihen und Leihen von Ethereum-basierten Tokens (ERC20).

Für das Verleihen seiner Tokens (Lending / Kredite vergeben) erhält der User Zinsen und kann zusätzlich COMP-Tokens verdienen. Auch das Leihen (Borrowing / Kredite aufnehmen) von Kryptos wird mit COMP-Tokens belohnt, dazu aber später mehr. Die Zinssätze sind für beide Seiten variabel und richten sich jeweils nach Angebot und Nachfrage der hinterlegten Kryptowährung.

Der Vorteil: Compound läuft 24/7 und ist somit anders als eine Bank immer erreichbar. Außerdem können die hinterlegten Kryptowährungen jederzeit ausgezahlt werden, genauso kann auch ein Kredit jederzeit zurückgezahlt werden.

Compound ist zusammengefasst also ein Liquiditätspool für Kredite auf der Ethereum Blockchain, bei der User durch Zinsen und Ausgabe des COMP-Tokens motiviert werden, das Protokoll zu nutzen.

Die Geschichte und die Köpfe hinter dem Projekt

Compound Finance ist ein Start-Up mit Sitz in San Francisco. Das Projekt löste in diesem Jahr einen regelrechten Hype auf DeFi aus. Dass der COMP Start wohl ein solcher Erfolg war, ist allerdings kein reiner Zufall. Denn 2018 und 2019 konnte das Projekt insgesamt 33,2 Mio. USD durch Finanzierungsrunden einnehmen, sodass die Gründer und Entwickler bereits mit ausreichend Liquidität für die eigentliche Entwicklungsarbeit versorgt waren. Die Investoren selbst sind allerdings auch sehr interessant:

Andressen Horowitz, Polychain Capital, Coinbase Ventures und Bain Capital Ventures investierten in das junge Start-Up. Vor allem Coinbase hat mit seinem anschließenden COMP Listing den Run auf die Tokens ausgelöst.

Die Köpfe hinter dem Unternehmen sind CEO Robert Leshner und CTO Geoffrey Hayes, die beide bereits gemeinsam und erfolgreich Unternehmen aufgebaut haben und Erfahrungen aus der Finanzbranche mitbringen.

Wie funktioniert Compound?

Wie bereits im oberen Teil erklärt, funktioniert Compound nach einem einfachen Prinzip, das wir aus dem Bankenwesen kennen:  Denn ähnlich wie bei einer Bank, kann ich mein Geld (= Kryptowährungen) auf meinem Konto hinterlegen und erhalte dafür einen jährlichen Zinssatz. Das Prinzip lässt sich also durchaus mit einem Giro- oder Tagesgeldkonto vergleichen, wenngleich die Zinsen im Fall von Compound deutlich attraktiver sind.

Der große Unterschied zu einer Bank ist allerdings die Verwahrung, denn das Unternehmen Compound Finance verwaltet zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Kryptowährungen. Alles findet über Smart Contracts auf der Ethereum Blockchain statt. Damit entfällt der Mittelsmann und auch die Kontrolle sowie die Verantwortung (!) über die Assets bleibt beim User.

Daher stammt auch der Begriff „Decentralized Finance“ (DeFi). Denn DeFi-Protokolle bilden oft Anwendungen aus der „echten“ bzw. zentralisierten Finanzwelt auf der Blockchain ab und machen sie so für jedermann zugänglich. Compound fokussiert sich dabei auf das Kreditgeschäft, welches wir im Englischen als Lending und Borrowing bezeichnen.

Bevor wir uns aber anschauen, wie du Geld mit Compound verdienen kannst, müssen wir verstehen, wie das Protokoll funktioniert und welche Rolle dabei der COMP-Token spielt.

Der COMP Token und die Governance

Der COMP Token spielt im Compound Ökosystem eine zentrale Rolle und bildet den Kern der dezentralen autonomen Organisation (DAO), die das Protokoll steuert. Jeder COMP Token spiegelt ein Stimmrecht in der Organisation ab, die in Form von Änderungsvorschlägen (engl. proposals) über die Zukunft von Compound entscheidet. Hierbei gilt der Grundsatz 1 COMP = 1 Vote.

Wer demnach also viele COMP und somit viele Stimmrechte in sich vereint, entscheidet beispielsweise über:

  • Zinssätze
  • Collaterals (Sicherheit, Mindesthöhe der hinterlegten Kreditsumme)
  • Admins
  • COMP Verteilung
  • und viele weitere Parameter und Variablen des Protokolls

Daraus folgt also direkt, dass alle obigen Parameter flexibel sind und jederzeit durch Änderungsvorschläge der DAO angepasst

Proposals – Entscheidungen im Protokoll

Um ein Proposal, also einen Änderungsvorschlag für Compound zu machen, muss man mindestens 1% der sich im Umlauf befindlichen COMP Tokens halten. Über den Vorschlag muss dann innerhalb von 3 Tagen abgestimmt werden. Dabei kann jede Person mit einem Stimmrecht (d.h. mindestens 1 COMP Token) sich für oder gegen den Vorschlag entscheiden. Sollten mindestens 400.000 Stimmen für den Vorschlag abgegeben sein, wird die Änderung nach weiteren 2 Tagen implementiert.

WICHTIG: Ein Proposal ist eine direkte Änderung am Code und keine Abstimmung für eine Idee, die dann vom Compound Team umgesetzt werden soll.

Proposal Ablauf bei Compound

Die meisten COMP (Stimmrechte) werden aktuell mitunter von Polychain Capital gehalten. Für einen Überblick über alle Proposals und die Stimmverteilung empfehlen wir die Governance-Seite von Compound.

Die COMP Verteilung

Insgesamt wird es 10 Millionen COMP Tokens geben, wovon 4.229.949 COMP über 4 Jahre an die User ausgeschüttet werden sollen. Den Startschuss gab es am 15. Juni 2020. Seitdem fließen 0,5 COMP pro Ethereum Block (2.880 pro Tag) in die Hände der User des Protokolls. Dabei erhalten alle aktiven Märkte, gewichtet nach ihrem Zinssatz einen Teil dieser Ausschüttung. Wie bereits erwähnt, bekommen sowohl Kreditgeber, als auch Kreditnehmer Anteile dieser Ausschüttung. Dabei gibt es eine Gleichgewichtung (50:50). Das Prinzip neben dem Zinssatz auch die Token eines bestimmten Projektes zu erhalten, nennt sich im Übrigen Yield Farming.

Grafisch sieht dies wie folgt aus:

COMP Token Verteilung

WICHTIG: Der andere Teil der 10 Millionen COMP Tokens gehört Investoren und dem Team. Diese Tokens sind zwar teilweise durch Lock-Ups geschützt, könnten aber durchaus Verkaufsdruck auf den Preis ausüben.

Dies geschah beispielsweise nach dem COMP Listing bei Coinbase. Das Team verkaufte hierbei einen Teil der eigenen Tokens.

cTokens und Zinsen bei Compound

Wir wissen jetzt, dass du für das Ausleihen von Kryptowährungen auf Compound Zinsen verdienen kannst und sogar COMP Tokens als Bonus erhältst. Dabei kommt sicherlich die Frage auf, wie dieser Prozess im Detail abläuft. Diese Frage möchten wir nun im Folgenden erklären. Ein wichtiger Bestandteil hierfür sind die sogenannten cTokens.

cTokens sind nichts anderes als eine Recheneinheit für das Compound Protokoll. Wenn ein Benutzer dem Protokoll eine Kryptowährung zur Verfügung stellt, werden cToken verwendet, um die von ihm ausgeliehenen Gelder sowie etwaige Zinserträge zu verfolgen. Jedes Mal, wenn ein Benutzer dem Ausleihpool Gelder zur Verfügung stellt, erhält er einen entsprechenden Saldo in cToken.

Jeder Vermögenswert hat seinen eigenen cToken. Wenn ein Benutzer beispielsweise DAI für das Protokoll ausleiht, erhält er einen entsprechenden Saldo an cDAI.

cToken sind ERC20-Token, d.h. sie können jederzeit auf Etherscan eingesehen und auch in Ethereum-Wallets wie z.B. Metamask aufbewahrt werden. Außerdem lassen sie sich dadurch auch leicht auf verschiedenen anderen Plattformen anwenden.

Zusammengefasst: cTokens verbriefen deinen Anteil am entsprechenden Ausleihpool einer bestimmten Kryptowährung und damit auch deinen Anspruch auf Zinsen. Da sie den Wert einer zugrunde liegenden Kryptowährung abbilden, gehören sie zur Kategorie der Derivate.

Nach all der Theorie möchten wir dies in einem praktischen Beispiel illustrieren.

So funktionieren die cTokens – Ein Beispiel

Nehmen wir an, du sendest 1.000 DAI an das Compound-Protokoll, wenn der Wechselkurs 0,020070 beträgt. Du würdest dann 49.825,61 cDAI (1.000/0,020070) erhalten.

Einige Monate später entscheidest du dich, dass es an der Zeit ist, die DAI aus dem Protokoll zurückzuziehen. Der Wechselkurs beträgt nun 0,021591: Deine 49.825,61 cDAI sind jetzt gleich 1.075,78 DAI (49.825,61 * 0,021591). Somit hast du 75,78 DAI an Zinsen verdient.

Willst du also deine DAI wieder abheben, löst du den von dir gewünschten Betrag an cDAI in DAI ein und transferierst die DAI zurück auf deine Ethereum Wallet.

Wie richte ich Compound ein? – Die Kurzanleitung

Kommen wir nun zum spannenden Teil, nachdem wir nun wissen wie Compound funktioniert und welche Rolle die Tokens spielen. Wie wollen uns also im Konkreten anschauen, wie du nun Geld mit Compound verdienen kannst. Die Einrichtung von Compound ist tatsächlich sehr einfach, denn genau das zeichnet die neuen DeFi Protokolle aus.

Ethereum Wallet mit Compound verbinden

Wie bereits erwähnt, arbeitet das Compound Protokoll auf dem Ethereum Netzwerk. Um also Zugang zu der dApp und seinen Funktionen zu bekommen, brauchst du eine Ethereum-Wallet, die mit Compound kommunizieren kann. Hierfür empfehlen wir beispielsweise Ledger Hardware-Wallet, Metamask (Browser Erweiterung) oder Argent (Smartphone App).

Sobald du die Dienste eingerichtet und Ethereum oder andere ERC20 Tokens auf der Wallet hast, kannst du auch schon direkt loslegen. Solltest du Argent nutzen, läuft alles über die App am Handy. Bei Metamask kannst du die Browsererweiterung nutzen und auf der Compound Seite deine Wallet mit dem Protokoll verbinden.

Compound mit Ethereum Wallet verbinden

Kryptowährungen ausleihen oder verleihen

Im nächsten Schritt könnt ihr auch schon direkt loslegen und Zinsen verdienen oder euch Kryptowährungen ausleihen. Dafür müsst ihr euch entscheiden, ob ihr Tokens verleihen (Supply Market) oder ausleihen (Borrow Market) wollt. Danach wählt ihr die gewünschte Kryptowährung aus und folgt den Angaben im Browser oder auf der App.

Nehmen wir für unser Beispiel mal an, dass du DAI ausleihen willst. Wähle anschließend den gewünschten Betrag aus, den du hinterlegen willst. Bevor du die Freigabe erteilst, siehst du auch nochmal die zu erwartenden Zinsen pro Jahr. Bedenke dabei, dass es sich hierbei nur um eine Momentaufnahme handelt. Die Zinsen variieren und können angepasst werden.

Beispiel für Supply Market DAI

Im Anschluss wirst du auf deine verbundene Wallet weitergeleitet, wo du deine Transaktion signierst und damit deine Tokens auf das Compound Protokoll transferierst. Wie im Abschnitt „cTokens“ beschrieben, erhältst du dann am Beispiel von DAI deine cDAI.

Die zusätzlich zu den Zinsen verdienten COMP Tokens kannst du entweder selbst im Voting Bereich beanspruchen (engl. claim) oder sie dir mit deiner Auszahlung (engl. withdraw) später automatisch auf deine Ethereum Wallet auszahlen lassen.

Für eine detaillierte Anleitung des Produkts empfehlen wir dir die offizielle Anleitung des Protokolls.

Welche Kryptowährungen unterstützt Compound?

Compound unterstützt derweil 8 Kryptowährungen, die man verleihen oder ausleihen kann. Darunter sind natürlich Ethereum (ETH), die Stablecoins DAI (DAI), Tether (USDT) und USDC, sowie Augur (REP), 0x Token (ZRX), Basic Attention Token (BAT) und Bitcoin in Form von Wrapped Bitcoins (WBTC).

Überblick Compound Angebot

Bonus: 100%+ Jahreszins durch COMP Yield Farming

Für die meisten von euch steht sicherlich die Rendite im Fokus, die man bei Compound verdienen kann. DeFi Protokolle ermöglichen es ein passives Einkommen auf die gehaltenen Kryptowährungen zu verdienen. Diese Renditen liegen oft deutlich über denen vom klassischen Finanzmarkt. Hintergrund ist nicht nur das Wegfallen der Mittelsmänner, sondern natürlich auch die enormen Risiken, die dahinter stecken. Denn egal ob DeFi oder klassischer Finanzmarkt: Eine erhöhte Rendite geht immer mit einem erhöhten Risiken einher. Im nächsten Abschnitt werden wir nochmal detaillierter auf diesen Punkt eingehen. Widmen wir uns vorher aber der Maximierung der Rendite:

Der beste Weg bei Compound die maximale Rendite zu erzielen, ist es, sich die Vorteile des Protokolls zu Gunste zu machen. Hierbei sprechen wir vom sog. Yield Farming. Denn bei Compound kann man neben den Zinsen für das Verleihen von Kryptowährung eben auch den COMP Token dazuverdienen. Das steigert die Rendite nochmals zusätzlich, gerade in Zeiten, in denen der Token so herausragend performt wie zum Start im Juni.

Ab hier kann es aber ganz schön kompliziert werden, denn durch Tricks lässt sich die Rendite aus COMP und Zinsen schnell auf das 4-5-fache steigern. Man könnte beispielsweise USDC einzahlen und anschließend USDT leihen. Diese wandelt man dann in USDC um und zahlt sie bei Compound ein, nutzt sie dort und hebt die USDT wieder ab.

Wie bitte? Du verstehst nur Bahnhof? Das ist auch in Ordnung, denn die Vorgehensweise maximiert zwar Zinsen und vor allem die Ausschüttung von COMP Tokens, bringt aber enorme Risiken mit sich. Investiere immer mit Bedacht und informiere dich! Solltest du dennoch Interesse haben, mehr über das „Yield Farming“ zu erfahren, dann empfehlen wir wir unseren „Was ist Yield Farming“ – Guide.

Was sind die Risiken von Compound und DeFi?

Die Stärke der DeFi Protokolle ist ihre Dezentralität. Gleichzeitig ist dies aber auch eine ihrer größten Schwächen, denn wenn es im Smart Contract einen Fehler gibt, sind deine Funds in Gefahr. Dies ist in der Vergangenheit bereits bei vielen DeFi Protokollen passiert und beweist, wie sehr der Sektor noch in den Kinderschuhen steckt.

Die Gefahren sind für den einfachen Nutzer kaum einzuschätzen oder zu bewerten, was die DeFi Plattformen mit ihren attraktiven Zinsen gerade für Einsteiger oft zu einer großen Herausforderung macht. Daher solltest du stets nur das investieren, was du auch bereit bist zu verlieren. Es gibt zwar Versicherungen für Verluste, die durch etwaige Hacks entstehen, aber auch hier ist die Komplexität für den ‚einfachen‘ Nutzer noch hoch.

Weitere Gefahren sind:

  • Base Layer Risiko (Ethereum 2.0)
  • Fehler im ökonomischen Design eines Protokolls (Stichwort Governance)
  • Benutzerfehler
  • Blasenbildung
  • Hohe Transaktionsgebühren

Darüberhinaus bietet Compound auch noch ein eigenes Risiko: die Liquidationsklausel. Solltest du dir auf der Plattform Geld leihen, musst du Sicherheiten hinterlegen. Übersteigt der Wert deiner geliehenen Kryptowährungen durch Kurssteigerungen deine Sicherheiten, kann es zu einer Liquidierung kommen. Hier können dann zwar andere Nutzer einspringen, um deine Sicherheit zu erhöhen, diese erhalten dann aber auch einen Rabatt und damit einen echten Anreiz dich liquidieren zu wollen.

Ein gefährliches Spiel, was ohnehin in volatilen Märkten schnell zu Massen-Liquidierungen führen kann, wie bei der Corona-Krise. Damit sollte dir nun klar sein, dass das Thema DeFi neben vielen Chancen auch nicht zu unterschätzende Risiken hat.

Fazit und Ausblick

Compound hat es geschafft, das Buzzword „Decentralized Finance“ (DeFi) in die Köpfe der Leute zu bekommen. Man kann durchaus sagen, dass 2020 den Durchbruch des Trends darstellt. Wo sich das Ende der Entwicklung befindet, ist aktuell kaum absehbar. Von Tag zu Tag schnellt der Wert an gelockten Werten in DeFi Anwendungen von einem Rekordhoch zum nächsten.

Die Schnelligkeit und die rasante Entwicklung bieten Chancen und Risiken gleichermaßen. Während die einen DeFi verteufeln, sehen andere die Grundlage für den nächsten großen Bullrun im Krypto-Markt. Die Zukunft wird zeigen, wie nachhaltig diese Entwicklung ist. Doch schon heute sehen wir, dass Staking und DeFi sich großer Nachfrage erfreuen und attraktive Zinsen zu den gehaltenen Kryptowährungen bieten.

Jedoch steht und fällt die Entwicklung wohl mit der Weiterentwicklung der Blockchain Protokolle, bei denen es noch an einer performanten Skalierung mangelt und das Unterfangen DeFi aktuell sehr teuer macht. Ethereum 2.0 wird hierfür ohne Zweifel einer der wichtigsten Schritt für DeFi sein.

Für Compound selbst steht in den nächsten Schritten die Einführung neuer Werte im Lending Protokoll an. Auch tokenisierte Realwerte sollen in Zukunft bei Compound gelistet werden. Unter anderem der japanische YEN, der US-Dollar oder auch Aktien wie Amazon oder Google. Die Möglichkeiten durch DeFi sind grenzenlos, die Frage ist nur, wie es tatsächlich angenommen wird. Wir halten euch hier natürlich auf dem neuesten Stand!

[Bildquelle: Shutterstock, Compound]

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