Nachdem letzte Woche El Salvador bekannt gegeben hat, Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel einzuführen, könnte Tansania einen ähnlichen Schritt wagen. Die Präsidentin von Tansania, Samia Suluhu Hassan, hat die Zentralbank ihres Landes aufgefordert, sich genauer mit digitalen Assets zu beschäftigen.

Die 61-jährige, erste weibliche Präsidentin des ostafrikanischen Landes will damit ihr Land auf die neue Technologie von Kryptowährungen vorbereiten. Laut ihrer Aussage möchte sie, dass Tansania bestmöglich auf die neuen Möglichkeiten von Bitcoin und Co. vorbereitet ist. Wörtlich sagte sie im Bezug auf den Einfluss von digitalen Assets auf die globale Wirtschaft und die breite Adoption von Kryptowährungen:

Wir haben gesehen, wie im Internet neue Wege [der Wirtschaft] gegangen werden. In unserer Region, auch in Tansania, sind wir noch nicht so weit und nehmen die neuen Möglichkeiten noch nicht wahr.

Erst letzte Woche hat der Präsident von El Salvador, Nayib Bukele, das neue Gesetz zur Adoption von BTC auch durch das Parlament gebracht. Suluhu Hassan ist nun das nächste Staatsoberhaupt, was sich deutlich positiv zur Adoption von Kryptowährungen äußert. Sie forderte die Zentralbank ihres Landes auf, alles dafür zu tun, die neuen Technologien und Möglichkeiten voll wahrzunehmen.

Mein Aufruf an die Zentralbank ist, dass ihr mit der neuen Entwicklung arbeiten solltet. Die Zentralbank sollte sich auf die Veränderungen bereit sein und nicht plötzlich davon überrascht sein.

Bitcoin-Laseraugen nun auch in Afrika?

Afrikanische Länder sind mit ihrer Gesetzgebung und regulatorischen Vorgaben für Krypto langsam im Vergleich zu anderen Ländern. Trotzdem nutzen viele Bürger dort schon lange Peer-to-Peer Verbindungen, um BTC und andere Kryptowährungen direkt untereinander zu senden und zu empfangen. Wenn nun auch sinnvolle staatliche Regulationen dazu kommen, bedeutet dies einen weiteren Schritt hin zur Massenadoption.

Laut Daten von Useful Tulips, ist die Sub-Sahara Region in Afrika die zweitgrößte Region für P2P Trading direkt hinter Nordamerika. Die Seite scannt die Aktivitäten von P2P-Verbindungen und damit BTC Transaktionen weltweit und visualisiert diese in Charts. Dies verdeutlich, wie verbreitet die private Nutzung von Bitcoin und Co. in diesen Ländern schon ist.

Viele bullische News zum Wochenstart

Die News aus Tansania gingen fast gleichzeitig mit der News von Tesla CEO Elon Musk um die Welt, möglicherweise doch wieder BTC als Zahlungsmittel für neue Teslas zu akzeptieren. So könnte sich das Sentiment im Markt wieder weiter drehen und den Bullen im Markt wieder mehr Platz einräumen.

Nach den News aus El Salvador inklusive Laseraugen von mehreren südamerikanischen Politikern und Vulkanen, sollten die News aus Tansania und von Elon Musk diese Woche wirklich spannend für Bitcoin machen. Gestern kletterte der Kurs von BTC schon bis an die 40.000 USD Marke heran. Da ist auf jeden Fall noch Platz nach oben.