Bitcoin als friedlicher Protest: US-Demonstrant empfiehlt BTC im Live-TV

Die Unruhen und Proteste in den USA erreichen immer größere Ausmaße und internationale Aufmerksamkeit. Ähnlich wie bei den Gelbwesten Protesten in Frankreich Ende 2018, haben auch Demonstranten in den USA auf Bitcoin als friedliche Protestform hingewiesen. Bitcoin ist ein Weg sich aus dem aktuellen System auszuklinken und das Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Dieser Artikel soll das Thema „Bitcoin als friedlicher Protest“ näher beleuchten.

George Floyds Tod hat das Fass zum Überlaufen gebracht

Der gewaltsame Tod von George Floyd ist nicht hinnehmbar und zeigt erneut das hässliche Gesicht des Rassismus gegenüber Afro-Amerikanern in den USA. Statistiken belegen, dass Afro-Amerikaner eine 2,5 mal höhere Chance haben, durch Polizisten getötet zu werden als Weiße. Bitcoin2Go möchte sich deswegen klar gegen Polizeigewalt und Rassismus stellen.

Doch der Tod von George Floyd ist nicht der einzige Grund für die Proteste und vor allem deren immense Ausmaße. Er ist ein Symptom einer viel größeren Krankheit. Rassismus, Ungerechtigkeit und Hoffnungslosigkeit lassen vor allem bei der Black-Community kein Raum für Zukunftsperspektiven und wirtschaftlichen Aufstieg. Denn die Kluft zwischen Armen und Reichen in den USA ist groß und die Corona Pandemie hat mittlerweile über 42 Millionen Menschen den Job gekostet.

Dieser gefährliche Cocktail aus verändernden Lebensumständen bringt dann auch Menschen dazu Gewalt anzuwenden oder Geschäfte zu plündern. Doch einige friedliche Demonstranten empfehlen statt Gewalt Bitcoin als friedlichen Protest gegen das ungerechte wirtschaftliche und monetäre System.

Vertrauen ist die Grundlage jeder zwischenmenschlichen Beziehung, so ein Sprichwort. Das Vertrauen in Regierung und Geldsystem scheint aber zu schwinden. Warum ist die USA als führendes Land der westlichen Welt so hart betroffen, sowohl von der Corona Pandemie als auch wirtschaftlich?

Die von Donald Trump verteilten 1200-Dollar-Checks an Arbeitslose können nicht über die Unfähigkeit der US-Regierung hinwegtäuschen. Außerdem sind diese Checks wahrscheinlich eher eine Wahlkampfaktion als eine nachhaltige Hilfe für die Betroffenen. Diese bräuchten nämlich langfristige Unterstützung, Reformen hin zum Sozialstaat sowie eine Regierung, die sich für die Belange aller Bevölkerungsgruppen interessiert.

Bitcoin peaceful protest - Bitcoin will save us

US-Proteste als Nährboden für Bitcoin

Die Zentralbanken der USA und auch der EU haben schon vor der Krise eine extrem offene und inflationäre Geldpolitik praktiziert. Wenn sich die Geldschleusen durch Rettungspakete und Anleihenkäufe öffnen, dann steht früher oder später eine starke Inflation der führenden Weltwährungen an. Weil die Bitcoin Inflation klar und unveränderbar begrenzt ist, scheint er sich gut als Absicherung gegen Inflation zu eignen.

Die Menschen fangen an zu verstehen, dass sie sich nicht mehr auf den Staat verlassen können, sondern für sich selbst sorgen müssen. In Deutschland sind wir einigermaßen verwöhnt, weil Sozialsystem und Gesundheitssystem gut ausgebaut sind. In den USA sieht das aber leider ganz anders aus.

Auch wenn die Umstände traurig sind: Die Proteste in den USA sind ein perfekter Nährboden für Bitcoin. Die Vorteile liegen auf der Hand. Bitcoin ist ein komplett dezentrales und bedingungsloses Netzwerk, jeder Mensch kann sich eine Wallet erstellen und seine finanzielle Freiheit selbst in die Hand nehmen. Dabei ist es völlig egal welcher Hautfarbe, Religion oder sonstigen vermeintlichen Unterschieden zu Grunde gelegt werden.

Keine Banken oder Regierungen können in dem Maß Einfluss auf Bitcoin nehmen, wie es derzeit mit Fiatgeld passiert. Transaktionen können nicht gestoppt oder verhindert und Ersparnisse nicht konfisziert werden. Deswegen sollte Bitcoin nicht als spekulatives Investment gesehen werden, sondern als Eintrittskarte in eine gerechtere und unabhängigere Zukunft.

Demonstrant empfiehlt Bitcoin als Ausstieg aus dem System

Genauer gesagt hat ein Mann in einer Live-TV Übertragung auf eine Demonstration empfohlen, sich aus dem kaputten System auszuklinken. Wörtlich übersetzt sagte er:

„Wir leben in einem System, das uns nicht gedeihen lässt. […] Meine Lösung für jedermann besteht darin, aus der Wirtschaft als Ganzes auszusteigen, und das tun wir, indem wir Bitcoin kaufen.“

Außerdem drückte er sein tiefes Mitgefühl für die Familie von George Floyd aus. Auch der CEO von Binance „CZ“ hat in einem Twitter Post auf die friedliche Protestkraft von Bitcoin hingewiesen.

Bitcoin kann keinen Rassismus bekämpfen

Die Idee von Bitcoin ist eine Antwort auf die Finanzkrise 2008. Der Staat hat Großbanken gerettet und die armen Schichten eher sich selbst überlassen. Bitcoin ermöglicht den Menschen den Ausstieg aus dem auf Schulden basierten Finanzsystem. Dieses Finanzsystem wird allerdings vor allem von Weißen geführt, weil grundsätzlich Afro-Amerikaner schlechtere Job Chancen haben als Weiße.

Damit ist Bitcoin zwar nicht die Antwort auf Rassismus oder Polizeigewalt, aber er könnte den Grundstein für eine Machtverschiebung weg von den Reichen und Mächtigen dieser Welt, hin zum Volk sein.

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[Bildquelle: Shutterstock]

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