Bitcoin bald alternative Anlage in Indien? Verbot ist wohl vom Tisch

Eigentlich wurde in Indien ein Verbot von Kryptowährungen wie Bitcoin vorgeschlagen. Nun scheint das Land seine Meinung aber zu ändern. Indien plant, Kryptowährungen als alternative Anlageklasse zu definieren.

Der zentralamerikanische Staat El Salvador hat verkündet, Bitcoin als Währung zu legalisieren. Nun wollen auch andere Länder nachziehen. So scheinen auch indische Beamte und Offizielle ihre Meinung zu Kryptowährungen zu ändern. Anstatt eines totalen Verbotes von Bitcoin könnte es nun zu einer Regulierung von Kryptowährungen kommen.

Ein Rückblick auf Indiens Bitcoin-Pläne

Vor wenigen Monaten waren aus Indien noch ganz andere Stimmen zu vernehmen. Im März 2021 kursierten noch Gerüchte über ein mögliches Krypto-Verbot. In einem Gesetzesentwurf wurde der Vorschlag umrissen, sowohl das Mining und Trading als auch den Besitz von Kryptowährungen zu verbieten. Ein Verstoß gegen dieses Gesetz sollte mit bis zu zehn Jahren Haft geahndet werden können. Fast schon überflüssig zu erwähnen, dass diese News bei indischen Kryptoenthusiasten für Empörung sorgte. Das Land ruderte zwar danach zurück, die Angst aber blieb.

Indien und Bitcoin nähern sich an

Insider berichten jetzt dem New Indian Express, dass die indische Regierung ihre Pläne für ein totales Verbot von Kryptowährungen allem Anschein nach aufgegeben habe. Kryptowährungen sollen nun als alternative Anlageklasse zertifiziert werden.

Ende Juli starten in Indien die Monsun-Sitzungen des Parlaments. Hier soll auch über ein umfassendes Regulierungsgesetz in Bezug auf Kryptowährungen wie Bitcoin debattiert werden. Ein Expertenteam soll vorher die Regulierungsmöglichkeiten untersuchen und während der Sitzungen vorstellen.

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Indiens Kryptoexperten unterstützen Finanzministerium

Es steht außer Frage, dass in Indien neue und vor allem faire Regulierungen in Bezug auf Bitcoin und andere Kryptowährungen gefunden werden müssen. Es wird gemunkelt, dass indische Kryptoexperten bereits mit dem dortigen Finanzministerium zusammenarbeiten.

Die Reserve Bank of India (RBI) hat derweil bereits die Anweisung gegeben, Transaktionen der Kunden mit Kryptowährungen nicht zu unterbinden. Das ist in weiterer Lichtblick in Indiens Krypto-Debatte. Schließlich hatte der Oberste Gerichtshof ein entsprechendes Verbot der RBI im März 2020 bereits fallen gelassen.

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Hat El Salvador eine Lawine losgetreten?

El Salvador scheint mit seiner Bitcoin-Legalisierung den Weg für Bitcoin in die Finanzministerien und Regierungen dieser Welt geebnet zu haben. Indiens Sinneswandel ist nur ein weiteres Beispiel für die möglich Adoption von Bitcoin und anderen Kryptowährungen.

Der Gouverneur der RBI gibt sich jedenfalls optimistisch. Er ist zuversichtlich, dass die Regierung die Vorschläge zu Kryptowährungen und Blockchain-Technologien annehmen wird.

Und auch wir blicken den Monsun-Sitzungen im Juli aufgeregt entgegen. Wir halten Euch wie immer auf dem Laufenden.

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