Bitcoin bei 500.000 USD: Gold-Insider Dan Tapiero packt aus

Der Mitgründer von Gold Bullion International, Dan Tapiero, sieht institutionelle Investoren in Gold zukünftig 5 bis 15 % ihrer Portfolios in Bitcoin investieren. Dies würde eine Summe von etwa 5 bis 15 Billionen USD in den BTC spülen und den Preis regelrecht explodieren lassen.

Laut einem Insider aus dem Goldmarkt, namentlich Dan Tapiero, soll es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis institutionelle Investoren zwischen 5 und 15 Billionen USD in Bitcoin (BTC) investieren werden. Dies entspräche 5 bis 15 % eines Sektors, der gegenwärtig rund 100 Billionen USD an Gesamtwert aufweist. Die Äußerungen von Tapiero kamen in einem Podcast des bekannten Bitcoin-Fans und Mitgründer von Morgan Creek Digital, Anthony Pompliano.

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Dan Tapiero packt im Pomp Podcast Insider-Wissen aus

Anthony Pompliano (@APompliano) und sein Pomp Podcast sind bekannt. Der Mitgründer von Morgan Creek Digital ist ein großer Fan von Bitcoin, seine Gäste schon gerne mal Schwergewichte in der Finanzbranche. So auch Dan Tapiero, Mitgründer von Gold Bullion International und demnach Insider aus dem Goldmarkt. Die beiden hatten Einiges zu besprechen, unter anderem aber die Annahme, dass institutionelle Investoren zukünftig 5 bis 15 % ihrer Portfolios aus Gold heraus in BTC investieren würden.

Das ist eine große Menge [an Fiatgeld]. Ich meine, 15 % von 100 Billionen USD sind 15 Billionen USD.

„Niemand“ im Goldmarkt, so fügte Tapiero an, würde überhaupt eine „Debatte starten“, wenn es um Bitcoin gehe. Denn BTC als Hedging gegenüber dem Fiatsystem wird für große Investoren leichter zu managen sein, als Gold. Doch dafür braucht es eine höhere Marktkapitalisierung und mehr Aufklärung für institutionelle Anleger. Zudem sieht Tapiero auch zukünftig einen Platz für Gold in den Portfolios großer Investoren.

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Gold in fünf Jahren x2, Bitcoin x30

Gold wird nirgendwo hingehen, genauso wenig wie Fiatgeld oder Zentralbanken. Der Traum einiger Krypto-Jünger von der Revolution des Fiatsystems und der Übernahme durch Bitcoin innerhalb der nächsten paar Jahre ist eine Illusion. So hart das jetzt klingen mag! Und wenngleich das digitale Gold das echte Gold längst ausperformt, auch Gold wird weiter einen Platz in den Portfolios der großen Investoren haben.

In den nächsten fünf Jahren kann ich Gold bei 4.000 USD sehen, also so in etwa beim doppelten Preis von heute. Aber wenn Gold bei 4.000 USD steht, dann ist Bitcoin irgendwo zwischen 300.000 und 500.000 USD, also dem 20- bis 30-fachem von heute. Es besteht einfach keine Diskussion darüber, dass BTC das Edelmetall auch weiterhin ausperformt.

Diese Annahmen von Tapiero decken sich mit der Ansicht anderer Analysten, die ähnlich bullische Aussichten vertreten. Unter anderem auch der Brian Estes, dem CIO von Off the Chain Capital. Dieser erklärte gegenüber Reuters jüngst, dass es nur noch eine Frage der Zeit sei, bis BTC über die Kursmarke von 100.000 USD schießen würde. Er könne sogar 288.000 USD bis Ende 2021 sehen.

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Ein aktueller Blick in den Bitcoin Kurs

Aktuell sind wir im Bitcoin Kurs aber noch entfernt von 6-stelligen Beträgen. Nachdem die größte Kryptowährung der Welt am gestrigen 24. November 2020 dem Allzeithoch bei 19.666 USD sehr nahe gekommen war, reichte es am Ende doch nicht ganz aus. Zurück bleibt ein neues Jahreshoch bei 19.442 USD und ein Stand zum Zeitpunkt dieses Artikels bei 19.161 USD. Der 4-Stunden-Chart zeigt zudem einen steigenden Keil, welcher als bärisches Umkehrsignal gewertet wird.

Bitcoin (BTC) im 4-Stunden-Chart
Quelle: Tradingview

Inwieweit sich dieses Chartmuster ausspielt, bleibt jedoch fraglich. Zuletzt wollte der emotionsgeladene Markt nicht viel von Signalen aus der Chartanalyse wissen und mehrere Umkehrsignale des aktuellen Anstiegs blieben unbeachtet. Unerwähnt wollen wir die nächsten Unterstützungen dennoch nicht lassen: 18.800, 18.200 und 17.142 USD sind hierbei erwähnenswert. Auf der Oberseite gibt es praktisch nur noch eine Zone im Bitcoin Kurs, die wirklich zählt: das Allzeithoch aus dem Dezember 2017.

Disclaimer: An dieser Stelle sei erwähnt, dass sämtliche, gemachte Angaben ausdrückliche keine Finanzberatung oder Ermutigung zu irgendwelchen Investitionen darstellen. Vor dem Kauf von Kryptowährungen bzw. der Eröffnung von Handelspositionen ist immer eigene Recherche zu betreiben. Der Handel mit Kryptowährungen birgt ein hohes Verlustrisiko und es sollte daher nie mehr Kapital eingesetzt werden, als beim Verlust verschmerzt werden kann. Wir nutzen für unsere Analysen Tradingview.

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