Der neue geschlossene Guggenheim Active Allocation Investmentfonds behält sich laut Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC das Recht vor, Investitionen in Bitcoin (BTC) zu tätigen. Damit öffnet das Investmentunternehmen bereits den zweiten Fonds für mögliche Investments in die erste und größte dezentrale Kryptowährung der Welt.

In einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC teilte das Investmentunternehmen Guggenheim mit, dass der neue Active Allocation Fund sich das Recht vorbehält Investitionen in Bitcoin (BTC) vorzunehmen. Der neue Investmentfonds wird dabei vom Chief Investment Officer (CIO) Scott Minerd persönlich verwaltet.

Der neue Fonds ist ein diversifizierter, geschlossener Investmentfonds. Die möglichen Investitionen in BTC sollen dabei nicht direkt geschehen, sondern über Investmentprodukte wie z.B. ETFs, Trusts, usw. Neben der ersten und größten Kryptowährung scheint Guggenheim auch Exposure in Altcoins nicht auszuschließen.

Guggenheim CIO Scott Minerd sieht 600.000 USD für Bitcoin in der Zukunft

Der CIO von des Multimilliarden Investmentunternehmens Guggenheim, Scott Minerd, ändert seine Meinung zu den Aussichten für den Bitcoin Kurs bekanntlich gerne mal. Jüngst ließ er in einem Interview mit CNN verlauten, dass die Zukunft für den BTC Preis bis zu 600.000 USD pro Coin beinhalten könnte.

Wir beobachten den Bitcoin Markt seit nahezu 10 Jahren und die vorherige Marktgröße war zu gering für institutionelle Gelder.

Anscheinend ist die Marktgröße nun aber stark genug gewachsen. Und Minerd schwingt in seinem eigenen Sentiment zwischen Bärenmarkt und „Bitcoin to the moon“ hin und her. Dafür erntete der Chief Investment Officer in der Vergangenheit auch Kritik. Ihm wurde vorgeworfen, dass er versuche den Bitcoin Kurs zu drücken, damit Guggenheim günstigere Einstiege finden könne.

Guggenheim registriert neuen Investmentfonds für Exposure in Bitcoin und Co.

Doch Guggenheim hatte offenbar ganz andere Aktivitäten im Sinn, als günstig in die erste und größte dezentrale Kryptowährung einzusteigen. Denn laut offizieller Mitteilung an die US-Börsenaufsicht möchte das Investmentunternehmen offenbar einen zweiten Fonds für Investitionen in Bitcoin öffnen. Doch warnt der Vermögensverwalter auch gleichzeitig vor den Verlustrisiken.

Kryptowährungen sind eine neue technologische Innovation mit einer kurzen Historie. [Digitale Assets] sind hochspekulative Assets und zukünftige regulatorische Maßnahmen […] könnten die zu signifikanten Problemen für die Performance des Fonds sorgen.

Bereits letztes Jahr teilte Guggenheim der SEC mit,  dass der Macro Opportunities Fund womögliche Investitionen in Bitcoin suchen könnte. Dabei waren bis zu 10 % des Fonds für den Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) vorgesehen. Der neue Investmentfonds soll nun aber nicht mehr nur BTC fokussieren, sondern womöglich auch weitere Kryptowährungen.

Fließen bald wieder institutionelle Gelder?

Mit einem neuen Investmentfonds und einer erneut bullischen Haltung gegenüber Bitcoin (BTC) könnte nun wieder mehr Schwung in Sachen institutionelle Gelder in BTC kommen. Denn was der aktuelle Kursverlauf bräuchte, wären u.a. frische Gelder aus der traditionellen Finanzwelt. Denn die Welle an institutionellen Investments aus 2020 und dem Beginn von 2021 nahm zuletzt stark ab.