Bitcoin, Ethereum und Chainlink zur Wochenmitte: Pumps und neue Allzeithochs für die Anleger

Es ist mal wieder so weit: Bitcoin zündet die Triebwerke und steigt hinauf in unbekannte Preisterritorien. Der ersten und größten dezentralen Kryptowährung folgen dabei u.a. Ethereum und Chainlink. Können die Pumps anhalten oder stehen wir direkt schon wieder vor der nächsten Korrektur?

In der laufenden KW 15/2021 sehen wir Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) bullisch und in der Price Discovery. Eigentlich war ja Altcoin Season und eigentlich ist immer noch Altcoin Season, doch was interessiert das die Nummer 1 der Kryptowährungen. BTC blickt 65.000 USD entgegen und ETH folgt brav.

Zeitgleich brach aber auch die aktuelle Nummer 11 aus. Chainlink (LINK) wurde schon länger bei 50 USD und mehr gesehen und nun scheint eine kritische Widerstandszone zu fallen. Blicken wir wochenlangen Pumps entgegen, die uns in schwindelerregende Preishöhen führen oder stehen wir schon wieder vor der nächsten Korrektur?

Bitcoin auf dem Weg zu 70.000 USD?

Nach dem Pump ist vor dem Pump. Es herrscht Bullenmarkt im chinesischen Jahr des Ochsen und Bitcoin (BTC) enttäuscht ebenso wie in den letzten Bullenmärkten nicht. Seit dem Durchbruch durch das ehemalige Allzeithoch aus dem Jahr 2017 gibt es für die Nummer 1 der Kryptowährungen kein Halten mehr.

Der nachfolgende Wochenchart spricht dabei für sich. Das Allzeithoch aus dem letzten Bullenmarkt scheint fast schon winzig und längst vergessen ist das Corona-Tief aus dem März 2020. Seither ging es für den Bitcoin Kurs übrigens knappe 1.600 % in die Höhe. Und ein Stopp ist nicht in Sicht, wie uns verschiedene On-Chain Daten zeigen.

Bitcoin (BTC) im WochenchartQuelle: Tradingview

Allerdings gibt es auch Umkehrsignale. Der Wochenchart zeigt den RSI Indikator schon eine Weile entgegen der Preisrichtung verlaufen, was gemeinhin als bärische Divergenz bekannt ist. Der Preis markiert dabei höhere Hochs, der technische Indikator aber tiefere Hochs. Bisweilen hat dies den übergeordneten Trend allerdings nicht interessiert.

Lesetipp: Bitcoin Kurs Prognose 2021: Wie realistisch sind 100.000 USD pro BTC?

Aber natürlich ist bei jedem Anstieg auch irgendwann mit Gegenbewegungen zu rechnen. Dafür bildet Bitcoin On-Chain immer wieder starke Preiszonen aus, die zukünftig als Unterstützungen dienen könnten. U.a. sind das ca. 58.500, 53.500 und die im Chart markierte Kursmarke bei 45.134 USD.

Übrigens: Ein vorläufiges Ziel des aktuellen Anstiegs kann zwischen 68.000 und 72.000 USD gesucht werden. Selbstverständlich müssen diese Preise nicht erreicht werden und alle Angaben sind ohne Gewähr.

Ethereum folgt der größten Kryptowährung

Wer folgt BTC nur allzu gerne? Richtig: Der Ethereum Kurs! Die enge Korrelation der Nummer 1 und Nummer 2 der Kryptowährungen ist kein Geheimnis, doch die fundamentale Bewertung und/oder Chartanalyse wird dadurch nicht zwingend leichter. Denn ETH ist dennoch ein eigenständiges Asset mit eigenem Preis und eigenem Marktverhalten.

Dieses Marktverhalten ist – ebenso wie bei BTC – auf bullische Preisbewegungen ausgerichtet. Die tatsächlichen Anstiege sehen im Vergleich zu BTC vielleicht weniger beeindruckend aus, performen im Großen und Ganzen aber einfach besser. Seit dem Corona-Tief aus dem März 2020 stieg der ETH Preis um satte 2.684 % an.

Ethereum (ETH) im WochenchartQuelle: Tradingview

Ebenso wie bei BTC, sehen wir auch bei ETH bärische Tendenzen im RSI Indikator. Bullenmärkte sind dabei nicht gerade bekannt für die größte Zuverlässigkeit bei bärischen Signalen. Im Hinterkopf sollten wir dennoch immer behalten: Nichts steigt für immer und was hochgeht, kommt auch wieder runter.

Lesetipp: Ethereum Prognose 2021: Welche Szenarien gibt es für den ETH Kurs?

Für den Ethereum Kurs stehen für den Fall einer Korrektur gleich mehrere Unterstützungszonen bereit. Vor allem die Kursmarke um 2.000 USD scheint besonders interessant gewesen zu sein, in der Vergangenheit. Aber auch ca. 1.685 und 1.530 USD scheinen gute Kandidaten zu sein.

Übrigens: Ein vorläufiges Ziel des aktuellen Anstiegs kann zwischen 2.500 und 3.000 USD gesucht werden. Selbstverständlich müssen diese Preise nicht erreicht werden und alle Angaben sind ohne Gewähr.

Chainlink und das Warten auf 50 USD

Chainlink (LINK) reiht sich in die Vielzahl an Kryptowährungen ein, welche sich den Anstiegen von Bitcoin und Ethereum gegenwärtig anschließen. Zumindest erweckt ein neues Allzeithoch beim führenden Oracles-Netzwerk diesen Eindruck. Und dass LINK pumpen kann, wissen wir alle noch aus dem Sommer 2020.

Seit dem Corona-Tief legte LINK eine Performance von ca. 2.700 % hin. Das ist mehr als bei BTC, aber auch mehr als bei ETH. Und das Allzeithoch aus dem Sommer 2020 bei 20,11 USD ist auch längst vergessen. Dafür werden nun bereits 40, 50 und mehr USD pro LINK ins Auge gefasst.

Chainlink (LINK) im WochenchartQuelle: Tradingview

Keine Überraschungen beim RSI Indikator. Auch bei LINK zeigt sich die bärische Divergenz und lässt uns (hoffentlich) nicht vergessen, dass auf bullische auch wieder bärische Bewegungen folgen werden. Bisweilen gilt bei LINK aber erst mal die Price Discovery, nachdem 34 USD offenbar wieder zurückerobert werden konnte.

Lesetipp: Chainlink Prognose 2021: Welches Potenzial hat das Orakel-Netzwerk von LINK?

Für den Fall einer erneuten Korrektur sehen wir 33-34 USD als erste Unterstützungszone, ca. 30 und 25 USD dann als weitere Kandidaten. Diese Preise sind auch On-Chain mit ordentlich Volumen versehen, was unsere Annahmen unterstützt.

Übrigens: Ein vorläufiges Ziel des aktuellen Anstiegs kann zwischen 45 und 50 USD gesucht werden. Selbstverständlich müssen diese Preise nicht erreicht werden und alle Angaben sind ohne Gewähr.

Schlusswort

Die Preise von Bitcoin, Ethereum, Chainlink und vielen anderen Kryptowährungen pumpen aktuell wieder. Das ist normal in Bullenmärkten. Doch wir werden auch wieder fallende Preise sehen, sei dies durch kurzfristige Gegenbewegungen oder Korrekturen. Das ist ebenso normal in Bullenmärkten.

„Sehen wir jetzt weitere Pumps oder stehen wir vor der nächsten Korrektur?“ Nun, gewissermaßen beides. Denn wir können an den Märkten nicht nur das Eine haben. Nach dem Pump ist vor dem Pump. Und während des Pumps ist vor der nächsten Korrektur und/oder Konsolidierung.

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