Immer wieder erreichen Gerüchte die Krypto-Szene, nach denen einzelne Länder die Einführung des Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel in Erwägung ziehen. Vermutungen über die Einführung von BTC in Honduras wurden durchaus als naheliegend gehandelt.

Nun dementiert der mittelamerikanische Staat diese Aussagen jedoch. Als wäre das noch nicht genug, will Honduras vielleicht sogar eine eigene CBDC veröffentlichen. Die zuletzt erhoffte Entwicklung findet also eher gegensätzlich statt.

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Bitcoin als Währung in Honduras: Erwartete Bestätigung kam nicht

Die jüngst über Honduras verbreiteten Gerüchte hielten sich hartnäckig. So wurde behauptet, Präsidentin Xiomara Castro wolle die Hegemonie des US-Dollars anfechten und den Bitcoin am 21. März schließlich zur offiziellen Währung erklären.

Die viel antizipierte Pressemitteilung blieb jedoch aus und betrübte die so große Hoffnung der Krypto-Gemeinde. Befeuert wurde das Gerücht nicht zuletzt durch einen Tweet des Bitcoin-Maximalisten Max Keiser, der auf Twitter ein Bild der honduranischen Flagge teilte.

Dazu vermerkte er „Es geschieht …“ – eine Aussage, die viele Nutzer als Hinweis auf eine kommende Bitcoin-Adoption verstanden. Schließlich gab er erst in einem Interview im Januar bekannt, dass er von weiteren Staaten weiß, welche den Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklären möchten.

Wie sich jetzt herausstellt, waren die Aussagen über eine angebliche Einführung des Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel in Honduras bloß eine Finte.

Honduras dementiert Bitcoin Gerüchte – möglicherweise folgt eigene CBDC

Durch die Vielzahl der zuletzt verbreiteten Gerüchte und Anfragen, die diesbezüglich beim honduranischen Staatsapparat eingingen, fühlte sich eine Behörde des Landes zu einer Aussage verpflichtet.

Eine neue Mitteilung der honduranischen Zentralbank (BCH) – nicht zu verwechseln mit der Kryptowährung Bitcoin Cash, die unter dem gleichen Kürzel bekannt ist – macht jede Hoffnung zunichte. So heißt es:

Die BCH überwacht oder garantiert keine Transaktionen, die mit Kryptowährungen als Zahlungsmittel im nationalen Hoheitsgebiet durchgeführt werden. Jede Transaktion, die mit dieser Art von virtuellen Vermögenswerten durchgeführt wird, unterliegt der Verantwortung und dem Risiko des Nutzers selbst.

Die bisher einzige Währung sei die Lempira und das werde auch so bleiben. Der Bitcoin habe in Honduras – genau wie in vielen anderen Ländern der Erde – kein gesetzliches Fundament.

Gleichzeitig erklärt die Zentralbank damit aber auch, dass Kryptowährungen nicht illegal sind und eine Nutzung kein gesetzliches Problem darstellt. Statt der Einführung des Bitcoin sieht die BCH aber eine andere Entscheidung vor.

Konzeptionelle, technische und rechtliche Untersuchungen und Analysen ergaben, dass die Möglichkeit zur Ausgabe einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) besteht. Eine CBDC hat die Eigenschaften, im Land als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt zu werden.

Aussagen, die im Vorfeld der Präsidentin Castro unterstellt wurden, erklärten die angeblich positive Haltung zum Bitcoin mit einer deutlichen Ablehnung des US-Dollars. Eine weite Verbreitung von BTC kann die Freiheit der Nutzer stark steigern.

Durch die Einführung einer CBDC geschieht genau das Gegenteil. Die Mitteilung der BCH betont die Möglichkeit der Einführung einer digitalen Lempira, gibt aber kein Versprechen zur Einführung der E-Lempira ab und äußert gegenüber einer CBDC auch keine Ablehnung.

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