In diesem Jahr hat Bitcoin einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Das Interesse der institutionellen Investoren und börsennotierten Unternehmen ist regelrecht explodiert und dominiert aktuell den gesamten BTC Markt.

Damit ist hat sich das Narrativ um Bitcoin innerhalb der letzten 3 Jahre vom Zahlungsmittel für Kriminelle im Darknet zu einem anerkannten Finanzprodukt für namhafte Investoren entwickelt. Den Anfang haben Unternehmen wie Grayscale und börsennotierte Unternehmen wie MicroStrategy und Square gemacht.

Doch mittlerweile zeigen auch weitere Unternehmen im Wochentakt ihr Interesse an einer Investition in Bitcoin. So auch der Vermögensverwalter Guggenheim Partners. Am letzten Freitag reichte das Unternehmen bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) einen Antrag ein, um theoretisch bis zu 10 % in Bitcoin zu investieren.

Institutionelle Investoren mit steigendem Interesse nach Bitcoin

Langsam kommt der Zug ins rollen. Die ersten großen Unternehmen haben nicht nur angefangen in Bitcoin zu investieren, sondern auch weitere Unternehmen auf die gleiche Idee gebracht. Kein Wunder, wenn man die Performance vom BTC Kurs in den letzten Monaten hinzuzieht.

In den letzten Wochen haben bereits einige Unternehmen bei der SEC einen Antrag gestellt, um einen Teil ihrer Mittel in Bitcoin zu investieren. Am letzten Freitag hat nun auch der Vermögensverwalter Guggenheim Partners ebenfalls einen Antrag eingereicht.

500 Millionen USD Investment in BTC?

Guggenheim Partners verwaltet aktuell ein Vermögen von über 200 Milliarden USD. Die Firma, die im Auftrag von Unternehmen, Pensionsfonds und Staatsfonds in verschiedene Anlageklassen investiert, schrieb in einem Antrag vom 27. November, dass sie „indirekt über das Grayscale Bitcoin Trust-Produkt (GBTC) über ihren Macro Opportunities Fund ein Engagement in Bitcoin anstreben könnte“.

Im Antrag an die SEC heißt es weiter:

Der Macro Opportunities Fund kann ein indirektes Engagement in Bitcoin suchen, indem er bis zu 10% seines Nettovermögens in Grayscale Bitcoin Trust (GBTC), ein privat angebotenes Investitionsvehikel, das in Bitcoin investiert, investiert.

Der Macro Opportunities Fund ist mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 5 Milliarden USD einer der bekanntesten Fonds des Unternehmens.

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Guggenheim Partners will über Grayscale investieren

Guggenheim Partners wird das Investment in GBTC über eine hundertprozentige Tochtergesellschaft tätigen. Dabei handelt es sich um eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach dem Recht der Cayman Islands.

„Mit Ausnahme seiner Investition in GBTC wird der Fonds weder direkt noch indirekt in Kryptowährungen investieren“, schrieb die Firma in dem Antrag an die SEC.

Grayscale ist mittlerweile einer der größten Krypto-Vermögensverwalter weltweit. Erst kürzlich überschritt das Unternehmen ein Vermögen von über 10 Milliarden USD in Kryptowährungen.

Der Vermögensverwalter bietet aber nicht nur eine Investition in Bitcoin an, sondern auch in weitere Kryptowährungen. Dabei nimmt aber der Bitcoin Trust den größten Teil des zu verwaltenden Vermögens ein. Alleine in den letzten 30 Tagen stieg die Anzahl der BTC bei Grayscale um mehr als 60.000 Bitcoin.

Bitcoin Bullenmarkt wird durch institutionelle Investoren angeführt

Guggenheim Partners ist sicherlich nicht das letzte Unternehmen, dass in den nächsten Monaten und Jahren Interesse an einem Investment in Bitcoin zeigen wird. Bei der aggressiven Zentralbankpolitik der letzten Jahre, suchen auch große Investoren nach Möglichkeiten ihr Geld vor der Inflation zu sichern.

In den Augen vieler großer Investoren ist Bitcoin das digitale Gold von morgen. BTC erfüllt alle Eigenschaften, um der perfekte digitale Wertspeicher der Zukunft zu sein.

Aktuell befinden wir uns aber immer noch am Anfang einer langen Reise. Die aktuelle Entwicklung und das Interesse der institutionellen Investoren und börsennotierten Unternehmen spricht für sich und zeigt deutlich, wohin die Reise womöglich in den nächsten Jahren gehen wird. Wir bleiben wie immer dran und berichten täglich für euch!