Bitcoin und Co.: Kommt bald die Lawine institutioneller Anleger zurück?

Samuel Bormann
∙ 2 Minuten Lesezeit

Eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Hedge-Fonds-Manager, die bereits Krypto-Assets halten, ihre Bestände in der Zukunft erhöhen wollen. 82 % der Befragten sagten, dass sie bis 2023 planen, mehr Geld in digitale Assets wie Bitcoin zu pumpen. Die Ergebnisse der Studie bestätigen so den Trend der institutionellen Adoption 2021.

Die Umfrage wurde von dem Londoner Krypto-Fonds Nickel Digital Asset Management durchgeführt. Insgesamt wurden 100 Investoren und Vermögensverwalter befragt. Die Befragten kamen dabei aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten. 82 % gaben an, dass sie ihre Investments in digitale Vermögenswerte bis 2023 erhöhen wollen.

Bei der Studie, die im Mai und Juni online durchgeführt wurde, wurden sowohl 50 Vermögensverwalter als auch 50 institutionelle Investoren mit vorherigem Engagement in Krypto-Assets befragt. Man könnte daraus den Schluss ziehen, dass 82 % der Befragten entweder positive Erfahrungen mit Bitcoin und Co. gemacht haben oder zumindest keine so Negativen, dass sie keine Lust mehr auf die Kryptobranche haben.

Studie belegt steigendes Interesse der institutionellen Anleger

40 % der Befragten gaben an, dass sie ihre Bestände „dramatisch erhöhen“ wollen, wohingegen nur 7 % angaben, dass sie beabsichtigen, ihre Investments zu reduzieren. Nur einer der Befragten sagte, dass er plant, die gesamten Bestände zu verkaufen.

Allerdings hat die Befragung von Nickel Digital Asset Management auch festgestellt, dass in den meisten Fällen institutionelle Investoren im Krypto-Sektor erst niedrige Niveaus des Investments erreicht haben. Laut der Studie haben „viele gerade getestet, um den Markt kennenzulernen.“

2021: Das Jahr der Adoption von Bitcoin und Co.?

Die Umfrage ergab ebenfalls, dass der primäre Grund für die Investitionen in digitale Vermögenswerte ein langfristiges Kapitalwachstum ist. Diese Aussichten äußerten 58 % der Befragten. Trotz des massiven Markteinbruchs konnten sowohl Bitcoin als auch Ethereum in diesem Jahr insgesamt zulegen.

Der Mitbegründer und CEO von Nickel Digital, Anatoly Crachilov, kommentierte, dass das Vertrauen in die Anlageklasse der Kryptowährungen zunimmt und er erwartet, dass sich der Trend fortsetzt, und fügte hinzu:

Unsere Analyse ergab, dass 19 börsennotierte Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von über 1 Billion Dollar rund 6,5 Milliarden Dollar in Bitcoin investiert hatten, nachdem sie ursprünglich 4,3 Milliarden Dollar für den Kauf der Kryptowährung ausgegeben hatten.

Die Studie belegt damit wiederum, dass 2021 das Jahr der institutionellen Adoption für Bitcoin und Co. schlechthin ist, trotz der zeitweise stark schwankenden Kurse. In diesem Monat findet ein weiteres Event statt, dass sich in irgendeiner Form auf Bitcoin auswirken könnte: Der Grayscale Bitcoin Trust (GBTC), einer der größten und bekanntesten Fonds für institutionelle Anleger, wird Mitte Juli 2021 über 16.000 BTC freigeben.

Dieses Ereignis ist jedoch schon länger bekannt, nur der Termin dafür rückt näher. Eine gewisse Volatilität wird daher erwartet, wenngleich ein Einbruch des Marktes nicht als gesichert gilt. Es könnte auch sein, dass dieses Ereignis bereits seit Wochen in den Kurs eingepreist ist oder einfach nur keinen nachhaltigen Effekt erzeugt.

Lesetipp: Grayscale Bitcoin Trust (GBTC): Freigabe von mehr als 16.000 BTC im Juli 2021

Immer mehr Unternehmen drängen in den Kryptomarkt

So oder so wird der Markt diesen Monat von den institutionellen Anlegern beeinflusst werden. Für den Bitcoin und andere Kryptowährungen ist das langfristig ein bullisches Zeichen. Auch ETH profitierte in den letzten Tagen vom Interesse der Anleger und konnte Stärke beweisen. Was dieses turbulente Jahr für Bitcoin und Co. wohl noch bereithält? Heute ist schon das gestern von morgen!

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