Bitcoin wurde von einem US-Gericht offiziell als Form von Geld deklariert und kann so einen weiteren Schritt in die Akzeptanz und Rechtssicherheit verzeichnen. In diesem Artikel beschäftigen wir uns außerdem mit den drastisch gestiegenen Handelsvolumen von Bitcoin in einigen Schwellen- und Entwicklungsländern. Als Sahnehäubchen berichten wir über den achtmaligen Schachweltmeister Garri Kasparov und warum dieser sich nun öffentlich für Bitcoin ausspricht. Viel Spaß!

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Bitcoin im Aufwind über 9.500 US-Dollar

Der BTC Kurs konnte bereits am Donnerstag die 9500 US-Dollar Grenze nachhaltig durchbrechen und lässt alle Bitcoin Herzen von einem weiteren Anstieg zu den magischen 10.000 USD träumen. Die Zentralbanken der Welt machen keinen Hehl daraus auch weiterhin ein lockere Geldpolitik mit Helikopter Geld und Niedrigzinsen zu fahren. Der Cocktail aus Wirtschaftskrise und Geldflut ist auf lange Sicht gut für Bitcoin, denn die ohnehin unvermeidbaren Schwächen des globalen Finanzsystem werden dadurch nur schneller offenbart.

Bitcoin von US-Gericht als Geld deklariert

Während in den USA die zweite Covid-19 Infektionswelle immer wahrscheinlicher ist, hat das US-Bundesgericht von Washington D.C. eine interessante Entscheidung getroffen. In einem Rechtsstreit über einen Geldwäsche und Betrugsfall wurden die Opfer unter anderem um ihre Bitcoins betrogen. Dabei plädierten die Anwälte des Angeklagten darauf, dass Bitcoin nach der Bundesgesetzgebung kein Geld sei und so auch kein Finanzbetrug vorliegt. Die beschlagnahmten BTC sollen demnach zurück an den Angeklagten gegeben werden.

Die Anwälte hatten allerdings nicht erwartet, dass die vorsitzende Richterin Beryl A. Howell einen Präzedenzfall schafft und sich tatsächlich dafür entschieden hat, Bitcoin auch als Geld zu bezeichnen. Die Richterin sagte:

Die Idee des Geldes bezieht sich auf ein Tauschmittel, eine Zahlungsmethode oder eine Wertaufbewahrung, welche eben Bitcoin erfüllen kann.

Das Urteil kann zwar noch vor der nächsten Rechtsinstanz angefochten werden, allerdings bescheinigt es schon jetzt Bitcoin einen weiteren Meilenstein in der Akzeptanz und Rechtssicherheit. Wenn sich irgendwann sogar das oberste Gericht mit dem Fall beschäftigen sollte, müssen wir hoffen, dass sich die Richter ähnlich gut informieren und eventuell auch Experten zu Rate ziehen.

In der Vergangenheit ist zum Beispiel Andreas Antonopoulos als Experte für eine Anhörung des kanadischen Senats aufgetreten. In der zweistündigen Anhörung erklärt er dem Ausschuss, warum BTC weder verboten noch gehackt werden kann und vertritt aktiv die Interessen der Bitcoin Community sowie die revolutionären Ideen dahinter.

Seit ein paar Tagen dürfen Banken in den USA Bitcoin und Kryptowährungen verwahren.
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Bitcoin Volumen erreicht neue Rekorde in 6 Ländern

Bitcoin wird in Deutschland lange nicht so stark benötigt wie in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern. Die Euro ist im Gegensatz zu anderen kleineren Währungen der Welt relativ stabil und noch weit weg von einer Hyperinflation. Allerdings trifft dies nicht auf viele Landeswährung aus Afrika, Südamerika und Asien zu. Die Nachfrage nach stabilen und sicheren Geld ist dort groß und immer mehr Leute beschäftigen sich mit Bitcoin.

Obwohl der BTC Kurs in den letzten 11 Jahren alles andere als stabil war, sehen mittlerweile immer mehr Menschen die langfristige Perspektive hinter Bitcoin. Das Peer-to-Peer Handelsvolumen für BTC in Indien, Ghana, Argentinien, Mexico, Ägypten und in den Philippinen ist auf einem neuen Allzeithoch angekommen.

Bereits vor zwei Wochen konnten wir ähnliche Rekordwerte in vielen Afrikanischen Ländern beobachten. BTC kommt augenscheinlich immer mehr dort an, wo es am meisten gebraucht wird. Die Idee hinter Bitcoin stellt sich klar gegen korrupte Regierungen und das Machtmonopol der Zentralbanken und Zahlungsdienstleister. Geld ist der Gegenwert für hart verrichtete Arbeit und sollte unter keinen Umständen in der Macht eines Einzelnen Akteurs liegen.

Schach Weltmeister spricht sich für BTC aus

Weitere positive Nachrichten für Bitcoin und seine Ideen kommen nun vom wahrscheinlich besten Schachspieler aller Zeiten. Garri Kasparov konnte achtmal in Folge den Weltmeistertitel im Schach erlangen und setzt sich außerdem für Menschenrechte und in der Opposition Russlands ein.

Kasparows Begeisterung von Bitcoin ist verständlich, denn er ist Vorsitzender der Menschenrechtsorganisation HFR, die unter anderem Menschenrechtsaktivisten aus aller Welt mit BTC Zahlungen unterstützt. Der Schachgroßmeister befürwortete die Stärke von Bitcoin als Alternative zu Fiatwährungen und der Geldpolitik der Zentralbanken.

Das Gute an Bitcoin ist, dass man die Zahl genau kennt – die magische Zahl von 21 Millionen BTC. Die Menschen suchen nach alternativen Möglichkeiten, ihr hart verdientes Geld vor Inflation oder unkontrollierten staatlichen Eingriffen zu schützen.

Mittlerweile treten immer mehr Prominente in den Bitcoin Befürworterkreis ein. Dies bringt dem Thema die nötige mediale Aufmerksamkeit um sich weiter auszubreiten. Es bleibt also spannend und wir freuen uns schon auf den nächsten bekannten Bitcoiner. Wir bleiben wie immer dran und berichten täglich für euch!

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[Bildquelle: Shutterstock]