Während die laufende Woche bislang eigentlich recht ruhig verlief, kommt jetzt wieder Schwung in die Medienlandschaft rundum Bitcoin (BTC). Als erste große Bank in den USA bietet Morgan Stanley seinen Kunden nun BTC an, während Meitu erneut investiert. Zeitgleich will nun auch VISA mit eigenen Kryptoservices durchstarten.

Der Wochenbeginn war fast schon verdächtig ruhig rundum Bitcoin (BTC). Aber mit dem Schritt des Investmentbankengiganten Morgan Stanley hatten wir dann doch nicht gerechnet. Als erste große US-Bank öffnet Morgan Stanley drei Funds, um seinen wohlhabenden Kunden Zugang zu BTC zu ermöglichen.

Mehr oder minder zeitgleich kam die Meldung, dass das in Hongkong ansässige Unternehmen Meitu erneut in BTC, als auch ETH investierte. Aber damit nicht genug, denn alle guten Dinge sind bekanntlich drei: VISA will nun offenbar mit eigenen Kryptoservices in die Branche und erkundet Möglichkeiten den direkten Kauf von BTC zu ermöglichen.

Darf es eine Tasse bullische Aussichten sein?

Die wichtigste Meldung gleich vorweg: Der Bitcoin Kurs ist zurück auf über 58.000 USD, nachdem stark bullische Meldungen am gestrigen 17. März 2021 den Markt belebt hatten. Und es könnte sich auf dem Preischart ein bullisches Chartmuster gebildet haben, welches als „Tasse und Henkel“ bekannt ist (Cup and Handle).

Quelle: Tradingview

Eine durch das neue Allzeithoch (61.844 USD) gebildete, bärische Divergenz könnte hingegen bereits ausgespielt haben oder aber durch die positiven Meldungen invalidiert worden sein. Jedenfalls befindet sich der Bitcoin Kurs zum Zeitpunkt dieses Artikels wieder auf Höhe seines ehemaligen Allzeithochs bei 58.352 USD.

Lesetipp: Bitcoin Kurs Prognose 2021: Wie realistisch sind 100.000 USD pro BTC?

Morgan Stanley bietet als erste große Bank Bitcoin an

Machen wir den Anfang mit dem Investmentbankengiganten Morgan Stanley aus den USA. Denn als erste große Bank aus Übersee will Morgan Stanley insgesamt drei Fonds öffnen, um die Nachfrage der wohlhabenden Kunden nach Bitcoin zu befriedigen. Zwei dieser drei Fonds sind dabei von Galaxy Digital, einer Investmentfirma von Mike Novogratz.

Wie bereits erwähnt, sollen nur die wohlhabenden Kunden Zugriff auf Bitcoin erhalten. Die Bank gibt an, dass BTC lediglich für Menschen mit einer „aggressiven Risikotoleranz“ in Frage käme. Unter 5 Mio. USD auf Konten von Morgan Stanley soll es keinen Zugang zu den Fonds geben.

Meitu investiert erneut in ETH und BTC

Morgan Stanley bietet Bitcoin an. Das alleine ist schon eine riesige Meldung. Doch das asiatische Unternehmen Meitu mit Sitz in Hongkong machte dennoch erneut auf sich aufmerksam. Nachdem ein erstes Investment in BTC und ETH vor noch nicht allzu langer Zeit getätigt wurde, legte das Unternehmen nun nach.

Quelle: Meitu

Das Unternehmen stieg erneut in Ethereum (ETH) und Bitcoin (BTC) ein. Nachdem bereits am 07. März 2021 insgesamt 15.000 ETH und 379 BTC gekauft wurden, schlug Meitu erneut mit 16.000 ETH und 386 BTC zu. Das Unternehmen hält damit Kryptowährungen im Gegenwert von rund 90 Mio. USD.

Lesetipp: Ethereum Prognose 2021: Welche Szenarien gibt es für den ETH Kurs?

VISA will direkten Kauf von Bitcoin anbieten

Alle guten Dinge sind drei? Aber ja doch! VISA CEO Al Kelly gab an, dass der Kreditkartenanbieter nach Möglichkeiten sucht, um den Kauf von Bitcoin direkt über das Netzwerk des Anbieters selbst zu ermöglichen. Zusätzlich soll BTC als Zahlungsmittel bei den über 70 Mio. Händlern weltweit im VISA Netzwerk akzeptiert werden.

Wir sehen ein starkes Potenzial für [Bitcoin] als neues Zahlungsmittel und als „Beschleuniger“ in Zukunftsmärkten.

Als offizielle Partner für den Einstieg in die Krypto-Branche und die eigenen Kryptoservices wählte VISA offenbar BlockFi und Crypto.com. In beiden Fällen handelt es sich um reichweitenstarke und etablierte Dienstleister.

Eine Tasse mit Henkel im Schlusswort

Kommen wir nochmal zu der womöglichen Chartformation namens Tasse und Henkel. Als bullisches Signal würde dieses Chartmuster ins gegenwärtige Bild passen. Allerdings lässt das Volumen zu wünschen übrig. Während wir beim Abverkauf abnehmendes Volumen sehen möchten, sollte der Wiederanstieg von steigendem Volumen begleitet werden.

Quelle: Tradingview

Demnach sieht es nach zwei möglichen Szenarien aus für den Bitcoin Kurs. Entweder es passiert ein Ausbruch über das aktuelle Allzeithoch oder wir gehen tiefer. Letzteres Szenario könnte uns dabei auf bis zu 51.500 USD führen. Ersteres Szenario hingegen würde die Price Discovery fortführen.