Der Vorsitzende von Ruffer Investments ist erstaunlich überzeugt von Bitcoin: In einem Interview verrät er uns die Gründe seines Unternehmens gleich 744 Millionen USD in Bitcoin zu investieren. Uns stellt sich die Frage ob ihm bald weitere Fondsmanager und Vermögensverwalter folgen könnten.

2020 war das Jahr der Adoption durch die großen Fische im Investmentozean, und 2021 könnte sogar noch besser laufen. Denn wenn viele wichtige Entscheidungsträger in der Finanzwelt auf die gleiche Idee wie Jonathan Ruffer kommen, stehen noch einige Millionen aus, die in Bitcoin (BTC) investiert werden wollen.

In diesem Artikel wollen wir uns die Aussagen von Jonathan Ruffer genauer anschauen und sehen was das für die Zukunft bedeuten könnte. Viel Spaß!

Jonathan Ruffer liest die Zeichen der Zeit – Bitcoin

Bereits im Dezember 2020 investierte Ruffer Investments 2,7% des verwalteten Vermögens der gesamten Firma in Bitcoin. Die 744 Mio. USD sind jetzt bereits etwa 1.642 Mio. USD wert, was ein Profit von ca. 120 % ist. Verkaufen und Gewinne realisieren kommt aber nicht in Frage, denn Jonathan Ruffer weiß genau warum seine Firma langfristig in das digitale Gold investiert.

Unsere zugrundeliegende Überlegung ist, dass Bitcoin zu einem Herausforderer des Goldes als einzige Überwährung wird, die man besitzen sollte, wenn Fiat-Währungen den Bach runtergegangen sind.

Ruffer ist sich seiner Sache also sehr sicher und erwähnt den Untergang von Fiat-Währungen nur beiläufig in einem Nebensatz. Im Rückblick auf das vierte Quartal 2020 lässt der 69-Jährige keinen Zweifel an seiner Überzeugung von Bitcoin aufkommen. Dies ist erstaunlich bullisch für einen Vorsitzenden der mit seiner Firma über 20 Milliarden US-Dollar verwaltet.

Lesetipp: Bitcoin Investition von 744 Mio. USD – Ruffer Investment sichert sich vor Marktrisiken ab

Bitcoin ist ein „Biest“ gegen Inflation

Der Hauptgründer von Ruffer Investments ist außerdem von einer starken Inflation überzeugt, welche die Fiat-Währungen der Welt auf eine Probe stellen werden, die sie eventuell nicht verkraften könnten. Für ihn war nicht die Frage entscheidend ob seine Firma in Bitcoin investiert, sondern wann.

Wir beobachten Bitcoin schon seit geraumer Zeit und sind der Meinung, dass es ein „einzigartiges Biest“ als aufstrebendes Wertaufbewahrungsmittel ist, welches einige der Vorteile von Technologie und Gold in sich vereint.

Ja, es ist auf den ersten Blick ein unsinniger Vermögenswert – aber einer, der in unserer Weltanschauung absolut Sinn macht.

Jonathan Ruffer enthüllt außerdem, dass seine Firma bereits im November 2020 die Entscheidung traf in Bitcoin zu investieren. Dies erklärt auch wie 45.000 Bitcoin für einen Durchschnittspreis von ca. 16.500 USD erworben werden konnten. Im Dezember 2020 waren diese Preise nämlich schon Geschichte und der Bitcoin Kurs stieg bereits von 18.000 USD Richtung Allzeithoch.

Lesetipp: Bitcoin Kurs Prognose 2021: Wie realistisch sind 100.000 USD pro BTC?

Fazit: Bitcoin ist die beste Absicherung gegen Inflation

Schon sein ganzes Leben arbeitet Jonathan Ruffer im Finanz- und Investmentsektor. Er versucht seine Kunden laut eigener Aussage bestmöglich gegen alle Risiken abzusichern. Und ein neues Puzzlestück für diese bewährte Strategie liegt für ihn in Bitcoin.

Die neue Assetklasse Bitcoin findet in den letzten Monaten unglaublichen Zulauf, vor allem von institutionellen Investoren wie Ruffer, Grayscale, MicroStrategy, Square und vielen weiteren.

Die pulsierenden und auch spekulativen Ausschläge des Bitcoin Kurs sind klar mit der der fallenden Produktionsmenge und der steigenden Nachfrage in Verbindung zu bringen. Und ein komplett freier und offener Markt, der international 24/7 läuft, reagiert auf diese Anpassungen der Inflation eben sehr volatil.

Obwohl seit über 12 Jahren bekannt ist, dass die Produktionsmenge alle 4 Jahre beim Bitcoin Halving halbiert wird, nimmt der Hype um das digitale Gold erst jetzt wieder richtig an Fahrt auf.

Wir sind gespannt welches Unternehmen als nächstes seine Cash-Reserven in BTC umwandeln wird. Egal ob BlackRock, Tesla oder Apple, bei uns erfahrt ihr es als erstes!