Laut einer Analyse des Marktforschungsfirma Technavio werden Investitionen in die Krypto-Mining-Industrie weltweit bis 2024 um etwa 2,8 Milliarden Dollar wachsen. Dies würde bedeuten, dass die jährliche Wachstumsrate (CAGR) zwischen 2020 und 2024 bei über 7% liegt.

In dem Bericht heißt es weiter, dass Krypto-Mining und damit verbundene Produkte und Dienstleistungen weiter wachsen werden und gerade im heißen Markt von 2020 große Wachstumsraten erzielt wurden. Deshalb glaubt die Marktanalysefirma Technavio, dass besonders für Länder wie die USA und Kanada noch Möglichkeiten für Wachstum bestehen, besonders was den Hardwaremarkt für Mining Produkte angeht.

Weiterhin stellt die Marktanalyse fest, dass besonders der Hunger nach Strom beim Mining ein wiederkehrender Kritikpunkt ist. Der Stromverbrauch des Bitcoin Netzwerks macht etwa 0,55 % des globalen Energieverbrauchs aus. Dazu stellt Technavio fest, dass es immer wieder Versuche  gibt, den Prozess des Mining umweltfreundlicher zu gestalten. Jedoch sagen sie dabei auch, dass echte Lösungen in diese Richtung noch nicht gefunden wurden.

Wiederkehrender Kritikpunkt: Stromverbrauch beim BTC Mining

Daneben werden die Firmen Square und ARK Invest erwähnt, die eine Studie zu klimafreundlichen Alternativen des BTC Minings durchgeführt haben. Diese kam zu dem Ergebnis, dass gerade der derzeitige, energieintensive Prozess des Minings, Anreize hinsichtlich Investitionen in den Markt erneuerbarer Energien geben könnten.

Natürlich wurde die Studie auch kritisch betrachtet, sind die Auftraggeber der Studie doch schon seit längerem in Bitcoin investiert und an einer Veränderung des „umweltschädlichen“ Images von Bitcoin-Mining interessiert.

So scheint es, dass der Markt des Minings für Kryptowährungen nicht abkühlen wird und in den nächsten Jahren eher noch an Fahrt aufnehmen wird, obwohl verschiedene Regierungen schon gegen den sprunghaft gestiegenen Stromverbrauch durch vermehrtes Mining in ihrem Land vorgehen, wie zum Beispiel in China.

Lesetipp: Bitcoin Kritik für hohen Energieverbrauch – BTC Mining fördert erneuerbare Energien

Trotz Regulierungsversuchen: Wachstum scheint sicher dank Massenadoption

So wird dem Mining Markt laut dem Bericht vorausgesagt, weiterhin zu wachsen. Bedenken, wie zum Beispiel Regulierungen, Umweltfragen oder neue Gesetze sind zwar vorhanden, stellen aber nicht wirklich eine Bedrohung für den Markt dar. Die chinesische Regierung hat ebenfalls eine lockere Politik hinsichtlich der Miner im Reich der Mitte eingenommen. China hat bekanntermaßen den größten Anteil aller Miner und deren Hashrate im Bitcoin Netzwerk.

Somit bleibt festzuhalten: Der Markt des Minings hat weiterhin rosige Aussichten, gerade wenn die Adoption weiter in dem Tempo voranschreitet wie 2020/2021. Wenn immer mehr Unternehmen und Institutionen in den Markt einsteigen und investieren, wird Mining weiterhin eine wichtige Rolle einnehmen.

Schlusswort

Gerade auch mit Hinblick auf das wachsende Interesse verschiedener Regierungen, die Vormachtsstellung Chinas in Sachen BTC Mining zu beenden oder zumindest zu verringern, kann den Wachstumsaussichten von Technavio nur zugestimmt werden. Die Industrie rundum Kryptowährungen entwickelt sich rasant, was 2021 und die darauffolgenden Jahre umso spannender werden lässt.

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