Der Cardano-Kurs steigt unaufhörlich weiter. Zusammen mit Ripple Labs XRP ist ADA aktuell der Gewinner unter den wertvollsten 20 Kryptowährungen. Nach einem Gewinn von rund 50 Prozent innerhalb von sieben Tagen notiert Cardano bei 2,20 USD und ist damit in der Nähe des bisherigen Allzeithochs vom 16. Mai 2021 (2,46 USD).

Cardano Kurs steigt durch Datum-Bekanntgabe für Smart Contracts

Am Freitag war es endlich so weit. Nach langer Entwicklungsphase enthüllte Tim Harrison, Marketing- und Kommunikationsdirektor von Input Output Hong Kong (IOHK), das Datum des Alonzo Hard Forks. Ab dem 12. September sollen Smart Contracts damit auf dem Cardano-Netzwerk endlich Realität werden.

In dem aktuell ohnehin bullischen Markt konnte ADA seinen Aufwärtstrend damit weiter verstärken. Analysten sind sich sicher, dass das Allzeithoch in Höhe von 2,46 USD spätestens ab dem 12. September durchbrochen wird.

ADA ist durch das Hoch mit einer Marktkapitalisierung von rund 71 Milliarden USD nun die drittwertvollste Kryptowährung. Binance Coin (BNB / 69 Milliarden USD) und Tether (USDT / 63 Milliarden USD) sind mit geringem Abstand hinter ADA.

Wird Cardano jetzt zum „Ethereum-Killer“?

Als potenzielle „Ethereum-Killer“ werden neben Cardano auch Projekte wie Polkadot (DOT) oder Solana (SOL) betrachtet. Doch gerade Cardano wird oft als direkte Konkurrenz angesehen, da Cardano-Gründer Charles Hoskinson zu den Mitbegründern von Ethereum gehört.

Lange Zeit wurde Cardano dafür kritisiert, dass kein technischer Nutzen ohne Smart Contracts vorliege. Kritiker wollten schon nicht mehr an eine Veröffentlichung von Smart Contracts glauben – Smart Contracts wurden ursprünglich zu einem deutlich früheren Zeitpunkt angekündigt.

Fakt ist, dass aktuell auch bei Ethereum durch den Fork viel in Bewegung ist. Mit Ethereum 2.0 setzt man nun ebenso wie bei Cardano auf das Proof-of-Stake-Verfahren. Auch wenn Ethereum hier nachzieht, hat die zweitgrößte Kryptowährung noch einen großen Vorteil gegenüber Cardano: die Smart Contracts laufen schon seit Jahren auf Hochtouren.

Darauf wird es nun bei Cardano ankommen. Zu Beginn wird die Frage sein, ob überhaupt genügend Anwendungen auf der Cardano-Blockchain geschaffen werden. Sollte dies der Fall sein, muss sich das Cardano-Netzwerk behaupten und auch bei höheren Auslastungen abliefern.

Denn auch außerhalb von Ethereum und Cardano bietet der Markt aktuell viele Alternativen, die zwar mit deutlich weniger Rampenlicht auskommen, dafür aber auch den Raum haben, um langsamer zu wachsen.

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