Ricardo Salinas Pliego ist ein begeisterter Twitter-Nutzer und Bitcoin-Anhänger. Nun verkündet der drittreichste Mexikaner: Kauft mehr Bitcoin! Zudem warnt er eindringlich vor Fiatwährungen.

Ricardo Salinas Pliego und Bitcoin (BTC)

Pliego stammt aus der Familie des Gründers der Grupo Elektra. Elektra begann als Einzelhandelsunternehmen und hat sein Angebot inzwischen um verschiedenste Angebote erweitert.

Unter Pliego expandierte das Unternehmen in neue Bereiche wie das Finanzwesen und die Telekommunikation. Mit TV Azteco gehört ihm einer der zwei größten TV-Sender des Landes. Auch ein Finanzinstitut namens Banco Azteco gehört zum Firmenkonglomerat des Mexikaners, das in Mexiko und Mittelamerika aktiv ist.

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Dass es sich bei ihm nicht um den üblichen 66-Jährigen handelt, stellt man schnell beim Blick auf sein Twitter-Konto fest. Neben einem Profilbild, das Pliego mit dem Laser-Augen-Meme schmückt, fällt seine rege Beteiligung auf.

Seit Heiligabend prägte vor allem ein Thema seine Kurznachrichten: Der Bitcoin.‌

Dabei nimmt der Milliardär eine durchaus radikale Position ein. Zu einem Tweet des salvadorianischen Präsidenten vermerkt er

Das Ende von Fiat ist dringend nötig, aber es wird kein schöner Anblick sein.

Milliardär Pliego warnt vor Fiat als Falschgeld

In einem Video teilt der Milliardär seinen Followern mit, dass Fiat Falschgeld sei. Zuweilen trifft das Video auf große Gegenliebe, wurde vielfach geteilt und kommentiert. Darin gibt er seinen spanischsprachigen Zuschauern einige Tipps.

Nehmt Abstand von Fiatgeld! Egal ob vom Dollar, Euro oder Yen. Es ist alles Falschgeld aus Papier und Lügen. Die Zentralbanken produzieren davon mehr denn je.

Er beendet seine Ansprache mit der Empfehlung, nicht neidisch zu sein, an sich selbst zu glauben und Bitcoin zu kaufen.

Die Lösung für dieses Problem hält Pliego für ganz einfach. „Investiere in Bitcoin!” Fordert er seine Zuschauer auf.

Gestern untermauert er diese Position mit einem Vergleich, der zeigt, wie die Inflation das Vermögen der Menschen zerstört. Diese Entwicklung hält auch Pliego für gewollt. In seinem Tweet stellt er dar, dass 1932 bereits 20 Dollar ausreichten, um 1824 Liter Sprit oder 1616 Liter Milch zu kaufen.

2020 reichten 20 US-Dollar nur noch für 22 Liter Sprit oder 20 Liter Milch. Noch interessanter ist jedoch sein Kommentar zum Bild. Dort schreibt er

Zentralbanken und Regierungen nutzen die Inflation, um eure Kaufkraft zu stehlen und euch dort zu halten, wo sie euch haben wollen… verängstigt, ruhig und ohne Freiheit. Sie machen euch Vorschriften, doch bekommen ihr Geld durch eure Steuern.

Ricardo Salinas Pliego ist ein wahrer Bitcoin-Enthusiast

Tatsächlich ist Pliegos Haltung keine Neuigkeit. Schon seit 2013 unterstützt er den Bitcoin ganz offen. Seine Bank möchte er zu einem führenden Finanzinstitut verwandeln, das seine Geschäfte mit Bitcoin abwickelt.

Die mexikanische Regierung lehnt das bislang ab. Schon im Juni wollte Pliego diese Neuerung durchsetzen. Die Behörden verhinderten dies. Bitcoin sei keine anerkannte Währung und eine Verwendung als Zahlungsmittel sei verboten..

So einfach lässt sich der Milliardär jedoch nicht aufhalten. Neben einer Fülle motivierender Sprüche veröffentlichte er auf Twitter auch einen Hinweis darauf, dass Elektra Zahlungen mit Bitcoin akzeptiert.