Durch die 1,5 Mrd. USD schwere Investition in Bitcoin von Tesla wurden viele Gerüchte rundum weitere US-amerikanische Konzerne mit entsprechenden Plänen laut. Microsoft CEO Brad Smith erteilte einer Investition in BTC jüngst nun eine Abfuhr. Doch Investitionsstrategien „können sich ändern“.

Die Investition in Bitcoin (BTC) durch Tesla ließ gewiss einige CFOs in der Unternehmenswelt hellhörig werden. Jedenfalls verbreiteten sich Gerüchte über Investitionen durch Apple, Microsoft und andere Schwergewichte der US-amerikanischen Großkonzernstruktur.

Die Gerüchte um eine Investition in BTC durch Microsoft dürften sich nun aber erledigt haben. Denn CEO Brad Smith machte jüngst deutlich, dass der Großkonzern keine Pläne für solche Investitionen habe, wenngleich sich die Investmentstrategie natürlich ändern könne.

Microsoft und Bitcoin haben gemeinsame Geschichte

Die MicroStrategy „Bitcoin for Corporations“ Summit vom 03. und 04. Februar 2021 und die jüngst bekannt gewordene 1,5 Mrd. USD Investition durch Tesla in BTC sorgten für eine Menge Aufmerksamkeit und Aufsehen rundum die größte und erste dezentrale Kryptowährung der Welt.

Gerüchte über weitere (Groß-)Konzerne mit Plänen in Bitcoin zu investieren mussten nicht lange auf sich warten lassen. Eines dieser Gerüchte drehte sich dabei um Microsoft. Denn das Unternehmen hatte schon früher mit BTC zu tun. Unter anderem erlaubte der Konzern schon im 2014 die Zahlung mit BTC für manche Produkte.

Auch setzte Microsoft ION als Layer-2 Lösung auf das Bitcoin Mainnet auf. Dabei handelt es sich um eine Lösung für dezentralisierte Identitäten. Doch eine Investition kommt nicht infrage, laut CEO Brad Smith. Zumindest nicht aktuell.

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Keine neuen Gespräche über Bitcoin

Während eines Auftritts beim US-amerikanischen TV-Sender CNN sagte der CEO, dass es bei Microsoft zu „keinen neuen Gesprächen über Bitcoin“ gekommen sei. Es gäbe demnach keine Pläne für Investitionen in BTC. Aber die „vorhandene Investitionsstrategie“ könnte sich in Zukunft natürlich „ändern“.

Sobald sich etwas ändert, lassen wir es euch wissen. Versprochen.

Die Absage durch Microsoft kann diverse Hintergründe haben. Durch die ehemaligen Berührungen mit Bitcoin ist jedenfalls nicht davon auszugehen, dass Microsoft eine Investition für zu risikoreich halte. Vielmehr scheint es so, als würde eine Rekalibrierung des Unternehmensportfolios aktuell einfach nicht in die Strategie passen.

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Schlusswort: BTC braucht Mircosoft nicht

2021 hat noch viele Monate vor sich und hält sicherlich noch viele Ereignisse kleineren und größeren Ausmaßes für uns bereit. Und wer weiß, vielleicht bewirkt das ein oder andere Ereignis ja die mögliche Änderung in der Investitionsstrategie von Microsoft. Bitcoin hat die 50.000 USD jedenfalls auch ohne Microsoft geschafft.